Tranistor-Dimensionierung zum Schalten eines 12V Relais

Gast #6218149
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Hallo,

ich möchte mit einem  µC-Pin ein 12V Relais (400 Ohm) schalten.
Es gibt eine gemeinsame Masse, Optokoppler nicht notwendig. Bilder zu 
den beiden Varianten im Anhang.

Variante 1:
Der IRLML6244 hat eine Drain-Source-Breakdown-Voltage von 20V. Ich bin 
mir nicht sicher, ob der "Abstand" ausreichend ist.

Variante 2:
Sieht für mich auch vernünftig aus. Ich frage mich nur, warum sprut 2 
Transistoren zur Ansteuerung einplant: 
https://www.sprut.de/electronic/pic/grund/o4.gif
Es reicht doch auch so wie bei mir im Bild, oder?

Sind beide Varianten mit den verwendeten Transistoren ok?

Viele Grüße
Stefan
Angehängte Dateien:
#6218168
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Stefan schrieb:
> Variante 1:
> Der IRLML6244 hat eine Drain-Source-Breakdown-Voltage von 20V. Ich bin
> mir nicht sicher, ob der "Abstand" ausreichend ist.

Passt, auch der „Abstand. R3 würde ich auf 100R verkleinern. Zusätzlich 
ein 100K vom Gate nach GND.


Stefan schrieb:
> Sieht für mich auch vernünftig aus. Ich frage mich nur, warum sprut 2
> Transistoren zur Ansteuerung einplant:
> https://www.sprut.de/electronic/pic/grund/o4.gif
> Es reicht doch auch so wie bei mir im Bild, oder?

Der BC337 verhindert dass 25 Volt am uC-Ausgang anliegen können.
Gast #6218171
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OK. Danke für die Bestätigung!
Habe wohl wieder Probleme gesucht, wo es gar keine gibt :-)

Jörg R. schrieb:
> Passt, auch der „Abstand. R3 würde ich auf 100R verkleinern. Zusätzlich
> ein 100K vom Gate nach GND.
OK, 100 Ohm. Stimmt, R von Gate nach GND brauche ich auch noch.

Viele Grüße
Stefan
Gast #6218305
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Stefan schrieb:
> Sind beide Varianten mit den verwendeten Transistoren ok?

nö,
bei beiden besteht die Gefahr daß während eines Resets das Relais 
angezogen wird. (Beim FET etwas mehr).

Es fehlt ein ordentlich dimensionierter Pull-Down am Ausgang des 
Prozessors.
(100 K reichen da nicht).

Gruß Anja
Gast #6218327
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Anja schrieb:
> bei beiden besteht die Gefahr daß während eines Resets das Relais
> angezogen wird.

Ich schätze, dass der NPN Transistor im worst case einen Basis-Strom von 
50µA für mindestens 100ms braucht, damit das Relais anzieht.

Wo soll der Strom herkommen? Radiowellen können es nicht sein (weil AC) 
und elektrostatische Ladungen dieser Größenordung halte ich für 
unrealistisch und auch gefährlich für sämtliche CMOS Bauteile.

Was den MOSFET angeht:
> 100 K reichen da nicht

Warum nicht? Welche harmlose Ladung kann am 100kΩ Widerstand für 
mindestens 100ms mehr als 1V aufrecht erhalten?
Gast #6218344
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Anja schrieb:
> bei beiden besteht die Gefahr daß während eines Resets das Relais
> angezogen wird. (Beim FET etwas mehr).

Wo soll sich der BJT einen Strom für seine Ansteuerung herzaubern?
Der ist und bleibt stromgesteuert - da halbwegs zivilen Leitungslängen 
ist die Chance für Störungen deutlich klein (Notfalls BE-Leitungen 
verdrillen ;-)
Gast #6218348
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Anja schrieb:
> schon mal im Datenblatt nach den Pull-up Widerständen im Prozessor
> geschaut?

Wenn im Code des Prozessors der Pull-up fälschlicherweise aktiviert 
wird, liegt der Fehler nicht beim Ausgangstreiber.
Mit dem Argument wäre ein 100k Pull-down beim MOSFET auch schon 
grenzwertig groß.

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