Gast
#3759444
Hallo, ich ueberlege schon seit 2 Tagen, wie ich mein Problem am besten loese, finde aber keinen Rat mehr. Ich habe vor, 12V PC-Luefter ueber das PWM Signal eines ATMEGA168 zu regeln. Zuerst dachte ich, ich benutze direkt hinter dem PWM Signal einen Tiefpass und speise damit einen Operationsverstaerker, der mir das Signal um das 2.5-fache verstaerkt. Dazu hatte ich mir den L272M (DIP-8) ausgesucht, der bis 700mA ausgelegt ist. Pro opamp 2 mal und dann die ganze Geschichte 2 mal damit ich 4 Luefter individuell steuern kann. Die Operationsverstaerker wuerden von einem 12VAC Trafo gleichgerichtet mit Glaettungskondensator von 3300uF betrieben werden -> ~16VDC. Die Luefter erzeugen etwa je eine 100mA - Last, was beim Herunterregeln auf 5V dann zu einem Verlust von ueber 2W pro Operationsverstaerker fuehren wuerde. Im Datenblatt stehen 100°C/W Rth und max 150°C. Ich habe noch ein paar alte Ram-Kuehler mit selbstklebender Folie - wuerden die hier reichen? Das hat mich gestern den ganzen Tag beschaeftigt. Danach habe ich ueberlegt, dass man den Operationsverstaerker ja auch mit dem PWM Signal speisen kann und danach dann durch den Tiefpass schicken kann. Da an dem Tiefpass dann direkt die Last liegen wuerde, koennte ich allerdings nur kleine Widerstaende benutzen und braeuchte somit Kondensatoren mit mehreren Tausend uF. Bei dieser Variante wuerde der Operationsverstaerker ja immer von 16V auf 12.5V regeln, was ja nur eine Differenz von 3.5V ausmacht. Bei 400mA waere das pro opamp dann nur knapp 700mW und wuerde wohl ohne Kuehler auskommen. Nachteil an der Geschichte ist natuerlich der Platzverbrauch und die Kosten von den grossen Kondensatoren des Tiefpasses. Gibt es idealere Moeglichkeiten? Irgendwelche wichtigen Hinweise, was bei den beiden Varianten oben Mist ist bzw. zu beachten gilt?
