Gast
#435076
Hallo, kurz zum Projekt: Schlecht isolierte Altbauwohnung mit Gas Etagenheizung die nur ein Drehrad zum Einstellen der Solltemperatur hat. Damit die Wohnung nicht immer kalt ist wenn ich nach Hause komme und auch nicht stetig die Atmosphäre geheizt wird, möchte ich mit einem AVR eine programmierbare Zeitschaltuhr realisieren, die einen Schrittmotor steuert, der dann über einen Riementrieb o.ä. die Solltemp verändern kann. Das Ganze soll einfach "aufgesteckt" werden, so dass ich am Ofen selbst nichts verändern muss. Ich habe mich etwas in die Thematik der Schrittmotoren eingelesen. Die Ansteuerung über L297 und L298 scheint ja recht simpel zu sein. Evtl. ist diese Ansteuerung auch ein Overkill, da mir ja eine konstante Drehzahl genügt, die noch nicht mal schnell sein muss. Abgesehen davon habe ich jetzt eine Frage zur Spannungsversorgung des kompletten Aufbaus. Ich habe hier einen 2-phasigen SM mit folgenden Daten: 5,4V, 1,5A, 85Ncm. Mit oben genannter IC-Kombination scheint es ja durchauch üblich den SM mit >30V zu versorgen. Wenn ich es richtig verstehe sorgt die Schaltung dann dafür dem Motor immer den maximalen Strom zukommen zu lassen. Angenommen ich habe maximal 30V, der Motor zieht seine 1,5A und hat dabei 10V Spannungsabfall. Dann muss doch der L298 die restlichen 20V*1,5A=30W verheizen oder habe ich hier einen Denkfehler? Reicht es die Motorspannung nur gleichzurichten, oder sollte die auch noch geglättet werden? Im Moment schwebt mir vor das Ganze mit zwei Netzteilen zu versorgen. Ein kleiner Trafo mit Gleichrichter, Kondensatoren und Festspannungsregler für die Versorgungsspannung der Elektronik. Ein leistungsfähiger Trafo mit Gleichrichtung für die SM Spannung. Da der Motor nur sehr selten läuft könnte ich diesen Trafo zur übrigen Zeit mit einem Relais spannungslos schalten. Ist das sinnvoll oder würdet ihr mir zu etwas komplett anderem raten? Gruß, Axel