Ob du 2x50µF oder 1x100µF verwendets, spielt keine Rolle. Aber dein
Spannungswandler hat ja schon einen relativ großen Kondensator am
Eingang. Vielleicht hilft es, diesen einfach noch etws größer zu machen.
> Den GND des Motor getrennt zum Netzteil führen..
Ist so gemeint:
1 | +------------------------------------------------------+
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2 | | |
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3 | Netzteil + o-----|>|-------[Spannungswandler]-----o +5V µC |
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4 | | Motor
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5 | | |
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6 | | |
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7 | - o------------------------+-------------o GND µC |
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8 | | |
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9 | +-----------------------------+
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Die GND Leitungen sollen möglichst Sternförmig am GND Anschluss des
Spannungswandler zusammen laufen. Wenn du den Eingangs-Kondensator des
Spannungswandler sehr großzügig auslegst (z.B. 470µF) und wie oben
gezeigt eine Diode hinzufügst, dann kann der Kondensator einen kurzen
Aussetzer in der Stromversorgung überbrücken. Die Diode sorgt dafür, daß
der Kondensator nur die Elektronik versorgt, nicht den Motor.
> Kann ich die Kapazität irgendwie berechnen oder gibt es da
> Standard werte?
Keine Ahnung, wie man das berechnet. Ich schätze, die richtige
Beschaltung hängt sehr stark von den Eigenschaften des Motors ab. Oft
wird im Datenblatt des Motors eine konkrete Schaltung empfohlen.
Meistens hat man einen großen Kondensator parallel zum Motor an dessen
Strom-Anschlüssen, sowie jeweils einen kleinen Kondensator vom
Stromanschluß zum Gehäuse des Motors.
Schau mal hier in Kapite 8.1.3, da ist eine gängige Schaltung
abgebildet. Die würde ich einfach mal 1:1 übernehmen:
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf