Synchronmotor Drezahlstuerung mit Frequenzumrichter

Gast #2312827
Hallo Leute,

ich habe aus einer alten drehbahren Kamera 2 Getriebe ausgebaut.
Nun würde ich diese gerne als Rad-Antrieb für einen "Roboter" nutzen.

Allerdings sitzen dort 2 Synchronmotoren drauf die mit ca. 500Rpm 
drehen.
Nach der übersetzung habe ich zwar massig Kraft, aber nur noch 1-2Rpm.
Das ist natürlich führ ein Fahrzeug zu wenig.

Soweit ich weiß lassen sich Synchromotoren nur in der Drehzahl verändern 
indem man die Frequenz verändert.

Wie löse ich das am besten?
Würde gerne selber eine art Frequenzumrichter (1-Phasig) bauen...
Gast #2312882
> Wie löse ich das am besten?

Am einfachsten mit einem Audioverstärker, dem du den frequenzvariablen 
Sinus vorlegst. Du kannst das aus einem Netzteil, einem Wien-Oszillator 
(oder DDS dder XR2206) und einem TDA2052 oder so eine frequenzvariable 
Ansteuerung machen. Allerdings sollte die Spannung am Motor abhängig von 
der Drehzahl sein, wenn er schneller laufen soll brauchst du also mehr 
als 24V (LM675). Wenn du direkt Drehstrom erzeugst (also 3 Verstärker 
mit 3 phasenverschobenen Sinussignalen, am einfachsten wohl per uC 
erzeugbar) kannst du dir den dicken 16uF Kondenstaor ersparen, der bei 
frequenzabweichungen auch nicht mehr so gut passt. Willst du weniger 
Verluste, kannst du das KLass-D Prinzip verwenden, also statt Sinus mit 
PWM arbeiten, im Extremfall statt Sinus eben Trapez (also Rechteck mit 
Pausen) allerdings läuft der Motor dann lauter und ruckeliger und du 
musst dich um den entstehenden Blindstrom kümmern, also den 
zurückfliessenden Strom in die Endstufe wenn sie abgeschaltet ist.

> Diese wahr sehr groß und schwer...

Ist es wahr ?

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