Hallo,
ich habe ein analoges VU Meter, welches ich nun gerne mal anschliessen
würde. Da VU-Meter hat 600Ohm.
Kann ich dieses in den Signalfluss einschleifen? Oder muss ich noch
weitere Widerstände oder ähnliches vorschalten?
Sebastian T. schrieb:> also, ich möchte Pegel messen, welche über 0dBm sind.
von wo bis wo zeigt das messgerät an?
der ta7318p ist dein freund.
nicht ganz billig aber gut geeignet.
da wackelt der zeiger auch schon wenn das signal sehr klein ist.
im ic ist alles enthalten was man benötigt.
bucht oder darisus.de
Sebastian T. schrieb:> Hallo, ja nur das reine Instrument.
Dann ist es aber kein VU-Meter.
Ein VU-Meter zeichnet sich durch bestimmte Zeitkonstanten aus
(Anstiegs-/Abfallzeit ca. 300ms) und eine logarithmische Kennlinie.
Weiterhin muß es über den Frequenzbereich von ca. 30Hz bis 16kHz eine
lineare Empfindlichkeit haben.
Dann gibt es noch die Aussteuerungsmesser nach DIN, da sind die
Zeitkonstanten anders (Anstieg 10ms / Abfall 1s). Das wurde deswegen
eingeführt, damit man auch kurze Lautstärkespitzen gut ablesen kann.
Sebastian T. schrieb:> Es ist definitiv ein VU Meter. Stammt aus einer BBC Konsole.Sebastian T. schrieb:> Hallo, ja nur das reine Instrument.
Die beiden Aussagen passen nicht zusammen. Das Instrument ist vielleicht
mit "VU" beschriftet, weil es in einem VU-Meter drin war. Aber wenn
keine Elektronik dabei ist, wie du ja selbst sagst, dann ist es nur ein
reines Meßwerk, mehr nicht.
Wenn du die Skala mit "10kA" beschriftest, dann bedeutet das nicht, daß
du deswegen Ströme von 10000A messen kannst. Oder wenn das Instrument
mit Becquerel oder Sievers beschriftet wird, hast du nicht automatisch
einen Geigerzähler. Weil die dazugehörige Elektronik fehlt.
So ist es nur ein reines Messwerk.
Sebastian T. schrieb:> Es ist definitiv ein VU Meter.
Es ist offensichtlich ein Zeigerinstrument auf dem VU draufsteht.
Das word aber erst mit der nötigen Elektronik zum VU Meter.
Sebastian T. schrieb:> also, ich möchte Pegel messen, welche über 0dBm sind.
Dann brauchst Du ein Bezugsmass für einen Verstärker in Form einer
Korrekturstufe oder einer passiven Anpassung in Form einer Kalibrierung,
damit das Messinstrument bei 0dB(m) genau den Strom abbekommt, um
normierten Vollausschlag zu zeigen. Das müsst man angegeben finden.
Spannungsmesser haben meist einen Vollausschlag bei einer "runden"
Spannung und einen ebenfalls "runden" Widerstand.
Hallo,
habe inzwischen die original Schaltpläne für das PPM gefunden.
Unter anderem wird dort verwendet:
741s Op-Amps. Da es diese nicht mehr gibt, kann man auch CA741E
verwenden? Oder habt Ihr eine bessere Idee?
Sebastian T. schrieb:> habe inzwischen die original Schaltpläne für das PPM gefunden.
Wieso PPM wenn auf dem Instrument VU steht ?
> 741s Op-Amps.
Die Schaltung muss 40 Jahre alt sein.
> Da es diese nicht mehr gibt,
?!? Natürlich gibt es den noch. Als uA741, UA741, LM741, MC1741, CA741,
KA741, je nach Hersteller bei quasi jedem Elektronikladen.
Michael B. schrieb:> ?!? Natürlich gibt es den noch. Als uA741, UA741, LM741, MC1741, CA741,> KA741, je nach Hersteller bei quasi jedem Elektronikladen.
... und in jeder Bastelkiste eines jeden Elektronikers. :-) Allerdings
hat er schon recht, denn die sind alle nicht mehr Original, sondern
Nachbauten und in den Daten etwas besser, als der echte 741.
Im Übrigen kann man auch einen LM324 nehmen, da der praktisch in den
Daten sehr ähnlich ist und gleich 4 Stk. der 741er ersetzt.
Jürgen S. schrieb:> Im Übrigen kann man auch einen LM324 nehmen, da der praktisch in den> Daten sehr ähnlich ist
Das ist eine gewagte Aussage. Ein single supply OpAmp ist einem mit
Offsetabgleich recht ähnlich ? Beide sind schwarz. Haben aber nicht mal
dieselbe Anzahl von Anschlüssen.
Jürgen S. schrieb:> Allerdings> hat er schon recht, denn die sind alle nicht mehr Original, sondern> Nachbauten und in den Daten etwas besser, als der echte 741.
Original
http://www.gianlucafiori.org/articles/scan.pdf
Aktuell
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ua741.pdf
Und jetzt zeige deine Behauptung noch mal an deutlichen Zahlen.