EKG kapazitiv

Gast #3805391
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Hi Leute,

ich möchte mein funktionierendes galvanisches EKG-System durch die 
Möglichkeit einer kapazitiven Messung erweitern und habe nun eine 
Vorschaltung aufgebaut mit Impedanzwandlern, da der Eingangswiderstand 
der bestehenden Schaltung nicht ausreicht.

Impedanzwandler: LMC6001
Versorgung: +/-5V
Eingangswiderstand: > 1 TOhm
Biaswiderstand: 50 GOhm

Die Koppelkapazität der Elektrode/Haut mit einem Luftspalt (bzw. 
Plexiglas) von 2mm beträgt 18,9pF.

Wenn ich nun mit dem Oszilloskop am Ausgang der OPs messe, stelle ich 
fest dass die OPs ohne und auch mit Berühren der Elektroden schon in 
Sättigung gehen.

Es koppeln sich also Störungen von mehr als +/-5V ein?!

Das ganze ist jetzt noch überhaupt nicht abgeschirmt.

Also muss ich das ganze entweder Schirmen oder OPs mit +/-15V verwenden 
und anschließend Filtern.

Gibt es noch andere Möglichkeiten dieses Problem zu lösen?
Angehängte Dateien:
#3805433
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Hans schrieb:
> Es koppeln sich also Störungen von mehr als +/-5V ein?!

Wahrscheinlich ja, in Form von 50-Hz-Störungen. Diese müsste auf dem 
Oszi eindeutig als solche zu erkennen sein.

Mit einer passiver Abschirmung wirst du die nicht klein genug bekommen. 
Googel mal nach "active shield". Bisschen gucken, wie die bisherigen 
berührungslosen EKGs das machen, ist auch hilfreich.

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