µC-Board Stromversorgung schaltbar machen

Gast #354389
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Hallo Forengemeinde!

Ich habe eine batteriebetriebene µC-Schaltung aufgebaut, bei
der es auf (fast) jedes µA ankommt.
Die verwendete Peripherie kann ich vom µC von der Stromversorgung
trennen lassen, um auf einen möglichst geringen
Power-Down-Stromverbrauch zu kommen.
Wenn die Peripherie komplett abgeschaltet ist, habe ich einen
verbleibenden Stromverbrauch von ca. 0,080mA. Das verwunderte mich
schon etwas, wie ich jetzt bemerkte, trägt der verwendete
Festspannungsregler LP2950 wohl mit ca. 0,075mA zu diesem Verbrauch
bei.
Ich habe meine Schaltung jetzt auf 1-zelligen LiPo-Akku umgestellt und
um die Ruhe-Stromaufnahme zu reduzieren, möchte ich den ATMega8L jetzt
direkt vom Akku versorgen lassen, und den LP2950 mit der dranhängenden
Peripherie von einem MC36063A schaltbar versorgen lassen.
Den MC36063A bei Bedarf per µC einzuschalten und damit dann die ganze
Peripherie zu versorgen ist klar, dürfte kein Problem sein. Nun soll
jedoch auch der µC mit den dann zur Verfügung stehenden 5,0V betrieben
werden, da ich sonst sicher Schwierigkeiten mit Pegelanpassungen
kriegen würde. Da bin ich mir nicht ganz sicher, ob das so
funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Der µC hätte dann also eine Verbindung zum Akku und zum Ausgang des
LP2950. Was gibt es da zu beachten? Seht Euch doch bitte mal mein
anhängendes Schema an, ob das so funktionieren kann.
Für konstruktive Kritik wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Oliver
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#354390
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Hallo Oliver,

>Nun soll jedoch auch der µC mit den dann zur Verfügung stehenden >5,0V
betrieben werden, da ich sonst sicher Schwierigkeiten mit
>Pegelanpassungen kriegen würde.

Ein 5V µC benötigt keine exakten 5,000V, es gibt einen Bereich, in
denen er betrieben werden kann und einen Wert, der nicht überschritten
werden darf.

Bernhard
Gast #354391
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Das ist schon klar, für die Peripherie brauche ich aber 5,0V. Da ich
auch Kommunikation über I2C und noch mit einem externen AD/Wandler
habe, möchte ich den µC bei eingeschalteter Peripherie auch mit 5,0V
betreiben, damit ich keine Probleme mit den Bus-Pegeln bekomme, über
die die Kommunikation läuft.
Gast #354392
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Du kannst einen p-kanal MOSFET nehmen, dessen Gate zum Einschalten vom
µP auf 0V gezogen wird. Hier hast Du den geringsten Spannungsabfall. Es
ginge auch ein PNP-Transistor, wo dann ca. 0,1V auftreten.
Gast #354395
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Danke A.K., auf die naheliegenden Dinge kommt man manchmal nicht.

12µA wäre gegen den LP2950 schonmal ein echter Fortschritt, und die
max. 40mA Leistung reichen dicke. Was ich nicht verstehe, bezieht sich
diese Quiescent-Stromaufnahme auf aktivierten Shutdown-Mode, oder ist
das die Stromaufnahme im Normalbetrieb bei geringer Last? Denn
abschalten könnte ich ihn ja nicht, wenn ich das Stepup-Prinzip wieder
verwerfe und die gesamte Schaltung incl. µC vom MAX versorgen lassen
würde. Dann könnte ich wie bisher wieder nur die Peripherie stromlos
schalten, was mir auch wesentlich besser gefiel.
Gast #354398
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@ A.K.

Will Dir nochmal Rückmeldung zum Erfolg des Austauschs geben. Der
Stromverbrauch der Schaltung im Power-Down liegt jetzt lt. meinem
Multimeter bei 5,0 µA. Die neu erstellte Platine hat sich also wirklich
gelohnt!

Gruß
Oliver

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