Strommessung die x`te

Gast #107589
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Bei meinen Projekt Akku-Lader möchte ich auch den Lade/Entladestrom
messen. Momentan habe ich einen Shunt von 0.18R. Als Schaltung verwende
ich dies:

                       +2.5V
                        +
                        |
                        |     +--------+
                       .-.    |        |
                       | |    |        |
                     1k| |    |  VCC   |
                       '-'    |   +    |
          +             |     |   |    |
                        |     | |\|    |
                 1k     |     +-|-\    |
                 _    |       |  >---o------ 0-2.5V
  -2.5V<>+2.5V -|___|---o-------|+/    |       zum A/D-Wandler
                                |/|   ---
                                  |   --- 100n
                                  |    |
                                 VSS  GND


    VCC = +5V, VSS = -5V
    OP = LF356    +
created by Andy´s ASCII-Circuit v1.24.140803 Beta www.tech-chat.de

Damit kann ich ja eine Spannung von -2.5V bis +2.5V nach 0-2.5V wandeln
und dem ADC zuführen. Als AD nutze ich einen MAX186. Die
Spannungsmessung funtioniert tadellos. Nur bei der Strommessung habe
ich ne Abweichung von +- ca.150mV. Woran kann dies liegen? Mit nem
Multimeter habe ich nen vernünftigen Messwert.
Mfg Sascha
Gast #107597
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Zieh bitte nochmal vom Shunt ne fette Strippe direkt an Deinen zentralen
Massepunkt! (falls das nicht schon ähnlich ist)
Ansonsten habe ich leider gerade auch keine gute Idee mehr?
S O R R Y !
Lasse
P.S. was war eigentlich mit Deinem OP- Offset?
--> Hast Du mal den Eingang auf Masse gelegt und am Ausgang gemessen?
Sollten dann ja 1.25V sein!?!?!?
Gast #107598
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Hallo,

schon mal daran gedacht, daß es auch einen Eingangs-OffsetSTROM gibt?
Der kann auch noch eine Abweichung bringen. Zur Kompensation in die
Rückkopplung einen Widerstand schalten, der der Parallelschaltung der
Widerstände des Einganges entspricht, hier 500 Ohm.

Übrigens: Einen Kondensator direkt am Ausgang mögen die meisten OPVs
nicht gerne.

Gruß
Gast #107599
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ok, hab nochmal schnell in´s Tietze & Schenk geblättert. Da scheint was
dran zu sein (ich hab den OP ja auch nicht erfunden ;-) ), wobei mich
da 150mV Offset doch wundern würden, da das ein JFET Input Operational
Amplifiers ist. Tust Du mir bitte den Gefallen und nimmst Dir die Zeit
mir das nochmal in Stichpunkten zu erklären!!*bidde* wäre nett *ich
lernen will* ;-)
Gruß Lasse
Gast #107600
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1. Kondensator direkt am Ausgang eines OPV'S ist in der Tat eine Lizenz
zum Schwingen. Macht man nicht! Den Kondensator würde ich besser
eingangseitig packen.

2. Dein Eingangswiderstand ist sehr gering bzw. über deinen
Eingangsteiler fließt ein zusätzlicher Strom, der das Messergebnis
verfälschen kann. Der ändert sich zudem noch. (0..2.5mA)

3. Wie wärs denn mit: 1:1 Spannungsteiler in den Rückkoppelungszweig
gegen die 2.5 V Potenzial. Also einen nicht-invertierten Verstärker mit
Verstärkung 0.5, der gegen 2.5 V Bezug arbeitet. Die 2.5 V Referenz
würde ich dann noch mit einem Kondensator stabilisieren. Vorteil: Der
Eingangswiderstand bleibt sehr hochohmig. Würde dann noch einen
Tiefpass in den Eingang schalten.

Winfried

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