Mathias Braun schrieb:
> wenn ich es richtig verstehe, dann ist der Bios bei einem PC nichts
> weiter, als einfach nur ein Stück EEPROM. Da kann ich Daten speichern,
> die die PC CPU beim Starten ausführt.
Es ist üblicherweise ein Flash-ROM, war aber in der Anfangszeit des PCs
ein EPROM.
Darin steht das erste Programm, das der PC beim Einschalten ausführt --
das ist im Grunde genommen bei µCs nicht anders.
> Die Daten aus dem Bios werden
> afaik in der South-Bridge gespeichert, die von einer Batterie versorgt
> wird.
Genaugenommen werden die Konfigurationsdaten im sogenannten "CMOS-RAM"
gespeichert, das Bestandteil der "Echtzeit"-Uhr ist. Diese war früher
ein separater Baustein (MC146818 von Motorola), ist aber aus Kosten- und
Platzgründen wie der Rest der PC-Bausteine schon seit langem in einen
der Bausteine des PC-Chipsatzes gewandert.
Funktional aber hat sich daran nichts geändert, das ist ein kleines
batteriegepuffertes RAM, mit einer Handvoll Bytes Speicherkapazität.
> Verstehe ich es richtig, dass
> der UEFI nicht nur ein Speicher ist, sondern auch einen eigenen
> Prozessor hat?
Nein. Das ist hardwaretechnisch exakt dasselbe wie das BIOS, es ist bloß
eine komplett andere Softwarearchitektur.
Insofern ändert sich auch nichts an der Stromversorgung, das
batteriegepufferte RAM wird jetzt nur auf etwas andere Art und Weise
genutzt.