Hi
Ich wollte für eine Kontraststeuerung eines LCD´s eine negative
Spannung ( -8V) über einen ATmega8 und der PWM steuern. Der Mega hat
allerdings 5V gegen Masse.
Doch wie könnte man damit die -8V schalten?
kann mir da wer helfen? Ich steh da jetzt voll auf dem Schlauch...
Grüsse aus Köthen
Hi Sonic
Ich habe schon die -8V. Ich würde sie vereinfacht gesagt ja nur mit
normalen TTL-Pegel ein/aus schalten. Das kann doch nicht so schwer
sein, oder etwa doch?
ich verzweifel gleich
Heul...
Ach ja, der Strom ist nur sehr gering. So ca 1mA. Hab schon überlegt es
mit einem 4066 zu schalten. Aber da weiss ich nicht, ob der negative
Spannung verträgt.
Das müsste doch auch einfacher gehen. So 1-2 Transistoren...
Na der analoge Schalter ist so ein 4066. Doch das wäre schon viel zu
viel Aufwand. Die Beschaltung sollte auch nicht zu gross werden. Es ist
für einen I2CtoLCD Adapter. Nur ist die Kontrastspannung negativ. Blöd,
was?
Also was ich damit sagen will ist, Die Platine sollte auch noch hinter
das Display passen.
Hab' ich doch oben geschrieben: der ICL7660CPA erzeugt die negative
Spannung für den Kontrast, habe ich bei einigen Displays eingesetzt!
Ist ein DIL8-Gehäuse und 2 Sub-min-Elkos, also nicht zu groß!
Geht über (Reed-)Relais. Oder den 'Erzeuger' der negativen Spannung
über MOSFET ein, bzw. ausschalten.
Wenn ich die Quelle der -8V ein/aus schalte, weiss ich nicht, ob der
Wandler (MC34063) nicht überschwingt und die spannung zu hoch wird.
Geht das nicht irgendwie mit einer Transistorstufe?
Ach so, Du willst den Kontrast einstellen können? Dann würde ich ein
Poti zwischen positiver und negativer Spannung empfehlen (Schleifer
auf's Display), damit sind alle Eventualitäten abgedeckt. Ich mach'
das auch so, je nach Display wird die Platine eben nicht vollständig
bestückt (falls keine negative Spannung benötigt wird).
Ich kann bei normalen LCD (positive Vo)den Kontrast über ein Register
des Adapters einstellen und sogar dimmen. Da kann man solche Effekte
wie Schrift Ein/Ausblenden realisieren. Das funktioniert ja auch schon.
Halt nur bei normalen Displays.
Habe aber noch ein paar mit negativer Vo rumliegen und will die jetzt
auch noch über diesen Adapter ansteuern.
Den MC kannste doch die Spannung die er ausgeben soll einfach per
Spannungsteiler vorgeben, also warum nicht gleich dort ansetzen?
Nenn Digitalpoti kann man sich ja notfalls auch aus ein paar
Widerständen zusammenschustern sone wahnsinnig hohhe auflösung brauchts
ja auch nicht.
Nur so ein Gedanke:
pnp-Transistor mit Emitter an +5V, Basis (mit R) an µC, Kollektor mit R
an -8V. (uC-Pin high => -8V am Kollektor; uC-Pin low => +4.5V am
Kollektor).
Grüße
Der Beitrag ist zwar schon ne Weile alt - aber bin halt erst jetzt hier
drüber gestolpert ;)
Bin gerade auch auf der Suche nach einer Schaltung, mit der ich per PWM
die negative Kontrastspannung eines GLCD regeln möchte. Und das
natürlich mit Bauteilen, die ich jetzt im Moment zur Verfügung habe...
Im Prinzip gefällt mir da die Schaltung im letzten Post - und bin gerade
mal am Überlegen, warum eigentlich der PNP-Transistor hier drin ist. Der
Ist doch dauerhaft durchgeschaltet, wenn die Basis an GND hängt. Kann
man den nicht einfach weglassen?
Ich gebe zu, ich habe von Transistorschaltungen bis jetzt fast keine
Ahnung und bin erst dabei mir da ein bisschen was anzueignen - daher bin
ich auf Feedback angewiesen.. ;)
> Im Prinzip gefällt mir da die Schaltung im letzten Post - und bin> gerade mal am Überlegen, warum eigentlich der PNP-Transistor hier> drin ist. Der Ist doch dauerhaft durchgeschaltet, wenn die Basis> an GND hängt. Kann man den nicht einfach weglassen?
Nein.
Der PNP-Transistor ist in "Basisschaltung" geschaltet. Der Emitter ist
Eingang, der Kollektor Ausgang.
Wenn der Eingang (Emitter) auf Masse ist, sperrt der Transistor da ja
dann die Basis-Emitter-Spannung 0 Volt ist.
Wenn der Eingang positiver als Masse wird, z.B. 5 Volt, dann fällt über
den Widerstand rund 4,3 Volt ab, und an Basis-Emitter run -0,6 Volt. Der
Transistor leitet, also kommt Strom aus dem Kollektor der den unteren
NPN-Transistor ansteuert.