Mikrofonverstärker aus Akkupack versorgen

Gast #586410
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Hallo Leute,

durch andere Threads in diesem Forum bin ich auf diese 
Mikrofonverstärker-Schaltung aufmerksam geworden:

http://www.electricstart.de/site/prompa.htm

Für einen mobilen Einsatz würde ich die benötigten -15V +15V und +48V 
(Phantomspeisung für ein Kondensator-Instrumentenmikrofon) gern aus 
einem 12V-Akku-Pack erzeugen (von einem Modellauto, den habe ich inkl. 
Ladegerät schon da). So wie ich das sehe, braucht jede 
Versorgungsspannung nur max. 12mA zu liefern.

Was würdet Ihr mir empfehlen, um möglichst einfach, mit möglichst 
wenigen und verfügbaren (Conrad, Segor) Teilen diese 3 Spannungen aus 
12V herzustellen? Ich habe schon Lösungen mit Spulen gesehen, kann aber 
nicht einschätzen, ob das Mikrofon von denen dann was "hört"..
Gast #586431
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Hallo,

irgendeine Art Wandler brauchst Du dazu ja auf jeden Fall. Störungen 
hängt vom Aufbau der Stromversorgung ab, notfalls komlett geschirmt in 
eine Blechbüchse...
Ansonsten 2-3 stufigen LC-Tiefpass dahinter, dann sollte es auch für ein 
Mikrofon ruhig zu bekommen sein.

Für die 48V evtl. den guten alten MC34063, Berechnungstool z.B. hier:
http://www.nomad.ee/micros/mc34063a/index.shtml

Ich habe das Datenblatt vom INA217 nicht zur Hand, er sollte auch mit 
+-12V bzw. etwas unsymmetrischer Speisung klarkommen, dann +12V direkt 
und -12V entweder auch MC34063 oder Spannungsinverter mit 7660 (gab doch 
irgendeine Version, die 12V In konnte???)

Alternativ DC/DC-Wandler 12V auf +-15V sollte auch beschaffbar sein.

Gruß aus Berlin
Michael
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #586433
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Wenn die Spannungswandler über 50kHz laufen, kommt in der Schaltung 
davon nicht mehr viel bis gar nichts an. Die Phantomspannungsfilter 
glätten dann ausreichend. Wenn Du die Spezifikationen von verschiedenen 
DC/DC-Wandlern danach durchsuchst, könntest Du vielleicht fündig werden. 
Bei meinem Mikrofonverstärker nutze ich eine Transistorkippstufe mit 
Transformator, um 30V zu erzeugen. Die Stufe läuft etwa bei 50kHz und 
macht sich nicht negativ bemerkbar. Wichtig ist, daß die Spule von der 
Amp-Schaltung weit genug entfernt ist. Alternative: es gibt auch 
Spannungswandler die mit Ladungspumpen (Kondensatoren) arbeiten, also 
ohne Spule. Diese können meist genügend Strom für die Anwendung 
aufbringen. Galvanische Isolation muß ja nicht sein. Ganz davon 
abgesehen: den meisten Kondensatormikrofonen reichen 12V als 
Phantomspeisung. Einfach mal ausprobieren, dann sparst Du einen 
Versorgungszweig.
Viel Spaß mit der Verstärkerschaltung!
TravelRec.
Gast #586706
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Danke für Eure Infos! Bin ganz begeistert von der Hilfsbereitschaft 
hier. Ich habe nicht gedacht, daß der MC34063 bis 48V kommt, weil im 
Datenblatt überall 40V steht, aber das bezieht sich dann wohl nur auf 
die Eingangsspannung. Mein Mikro braucht 32V mindestens, somit kann ich 
das auch gleich "ordentlich" mit 48V bauen, dann bin ich auf der 
sicheren Seite falls es mal ein anderes Mikro wird.

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