Hi,
ich komm da mit dem denken nicht weiter. Vielleich weiss hier jemand...
Eine Zeitschaltuhr schaltet nur 1 Minute die Stromversorgung für einen
NE555 ein. Der ist als Monoflop geschaltet, der gleich nach dem
Einschalten 5 Sekunden laufen soll, dann nicht mehr. Pin2 muss also mit
Minus verbunden sein, damit er auslöst.
Die Stromversorgung läuft aber 1 Minute, also wird der NE555 nach den 5
Sekunden wieder ausgelöst usw., er soll aber nur 1x monofloppen.
Jetzt dachte ich, dass so wie ein Spannungsteiler zwischen Plus und
Minus ein Kondensator über einen Widerstand geladen wird, der nach ca. 1
Sekunde (der Monoflop hat dann schon ausgelöst und läuft), den Pin2 nach
Plus zieht, damit der NE555 nicht wieder startet.
Frage: Kann das so funktionieren? Wie dimensioniert man das richtig?
Plus---- 15k----Elko ?nF----10k----Minus
Verbindung zu Pin2 zwischen 10k und Elko?
lg
Triti
Wenn ich das Problem richtig verstanden habe, wäre die
Oszillatorschaltung das richtige, wenn man Pin7 (Discharge) NICHT
anschließt. RC-Glied, R an +, C an GND, Verbindungspunkt an 2 und 6
(Trigger/Threshold). Das sollte tun, was du möchtest.
Der Monoflop muß richtig gestartet werden, pin 2 einfach nach Minus
legen geht nicht. Es muß ein Impuls sein, also kurz nach Gnd und wieder
weg (=high). Wenn es keinen Impuls gibt, sondern nur 1 Schließer nach
Gnd, von der Zeitschaltuhr, dann hängt man pin 2 mit einem Widerstand
nach Vcc und über 1 Kondensator wird dann nach Gnd gestartet
(kapazitiver trigger). Nach Ablauf der Zeit wird dann auch nicht erneut
gestartet. Alles gleichzeitig geht aber nicht, der NE muß zuerst seine
volle Versorgungsspannung haben, dann erst darf getriggert werden.
Hi,
> Wenn ich das Problem richtig verstanden habe,...
Sieht ganz so aus
> wäre die
Oszillatorschaltung das richtige,...
Wird ausprobiert.
Vielen Dank!
lg
Triti
Meinst Du das ehrlich oder gerade das Gegenteil?
Das weiß man im Forum niemals, weil ich die Gesichter nicht sehe und
erst recht keine Gedanken lesen kann.
Ein Monoflop geht natürlich auch mit anderen Bauteilen, angefangen von
Einzelteilen.....bis z.B. zum CMOS-IC 4060: mit Einschalten der
Betriebspannung fängt der Oszillator sofort von alleine an zu takten. Je
nach Auswahl des zeitbestimmenden R und C sucht man sich den günstigsten
Ausgang aus (hat mehrere "immens hohe" Teilerausgänge). Eine
Feintrimmung kann mit zusätzlichem Trimmer in Reihe zum R vorgenommen
werden. Der Vorteil ist hier, daß keine großer Elko u n d Widerstand
genommen werden m u ß, wenn die Zeit besonders lange sein soll. Die
letzte Sicherheit gegen ungewollten Neustart erreicht man mit einer
Diode vom Ausgang zum Pin 11, sie verhindert ein Weiteroszillieren.
Und denke an eine Diode zum Schutz des pin 2 am NE auch wenn dieses C
als zu klein erscheint. Sie muß verhindern, daß die negative Flange des
Trigger-
kondensators zerstörerisch wirkt, d.h. die Anode an Gnd und Katode an
pin 2 (also in Sperrrichtung).
Was fehlt?