LED blinken lassen mit 3 bauteilen teilen?LED Widerstand und?

Gast #1971633
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Tja ich weiß komische Frage.Aber..
Ich habe damals mal KFZ gelernt (ca20 Jahre herr.
Nach einem Autoradiodiebstahl hatte ich mir eine Alarmanlage eingebaut.
Und die Anlage über ein Schlüsselschalter gestartet
nun wollte ich eine blinkende rote LED haben.
Also von elektronik keine ahnung und zu unseren elektronik laden 
gefahren und mit der Frage wie ich an 12V eine LED zu blinken kriege.
Hat er mir der Chef 3 Teile gegeben.
Eine LED einen Wiederstand und eine Teil was aussah wie eine scotty 
Diode
zumindest hatte es einen schwarzen strich an einer seite.

Mit der Anleitung
Wiederstand am Minus der LED und der "diode" zwischen den LED beinchen
Habe ich mich ungläubig ans Werk gemacht  und alles mit meinen 80Watt
Lötkolben zusammengebraten,Und es ging.....????


            |---LED----|
            |          |
            |--Diode---|
            |          |
            |          |
           R1          |
            |-12V      |+12V

Ich habe in letzte zeit mich ein wenig mit NE555
MC's beschäftigt und auch mit den Schaltungen von  Burghard Kainka
Aber wie die LED blinken konnte weiß ich nicht.
Und sie hat Jahre Lang geblinkt
Das wurmt mich jetzt schon ne weile weiß einer von euch wie das möglich 
ist?
Gast #1971737
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[c]Die Diode wird eine Z-Diode sein um im Ausschaltmoment die Spannung 
zu
begrenzen.[c/]

Echt das geht?

Ich frage nicht weil ich sowas brauche.
Aber nachbauen will ich es aus interesse gerne mal..

Wenn es eine LED mit chip hätte gewesen sein sollen. Dann würde die doch 
nicht wie eine normale rote LED ausgesehen dürfen.
#1973885
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Kann man alles kaufen, kann man aber auch selber bauen.

Ich würde einen Widerstand, einen Thyristor, einen Elko, eine LED und 
eine Z-Diode ins Rennen werfen.

Elko- an Masse.
Der Widerstand geht von V+ zu Elko+.
Parallel zum Elko die Restliche Schaltung: da hängt der Thyristor mit K 
an Masse/Elko-.
Die LED ist mit A an Elko+ und mit K an Thyristor-A angeschlossen.
Die Z-Diode ist mit K an Elko+ und mit A an Thyristor-Gate 
angeschlossen.

Der Elko wird aufgeladen, bis die Z-Diode genügend Zündstrom für den 
Thyristor abgibt, der dann leitet bis sein Haltestrom unterschritten 
wird. Das lässt die LED aufblitzen, was zur Entladung des Elkos führt.
Der Elko wird wieder aufgeladen...

Z-Spannung muss größer als Dioden-Flussspannung sein, der Widerstand 
sollte so hochohmig sein, dass der Thyristor in jedem Fall wieder 
löscht.

Man kann allerdings mit noch weniger Bauteilen einen Oszillator bauen.
mfg mf
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1973917
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Mini Float schrieb:
> Ich würde einen Widerstand, einen Thyristor, einen Elko, eine LED und
> eine Z-Diode ins Renne werfen.
Dann würde ich einen Widerstand, einen Elko, einen Diac und die LED ins 
Rennen werfen.

Eine hübsche kleine Blinkschaltung für Netzbetrieb ist die:
1
  o--->|---100k---o----.
2
                  |    |
3
                 ===   O Glimmlampe
4
                  |    |
5
  o---------------o----'
Passt in einen Schukostecker und blitzt dann so vor sich hin...

Aber die Lösung für kabu's Schaltung wurde schon genannt:
1
                Blink-LED
2
            .--->|-----.
3
            |          |
4
            o--L<------o
5
            |  Z-Diode | 4V7
6
            |          |
7
            R          |
8
            |          |
9
            o          o
10
            12V        0V
Gast #1973955
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Lothar Miller schrieb:

>Eine hübsche kleine Blinkschaltung für Netzbetrieb ist die:

Ja, das Ding mit der Glimmlampe baute ich schon in den 1970-er Jahren 
mal. Braucht aber die Zündspannung der Glimmlampe. Und passt tatsächlich 
gut ins Schuko-Steckergehäuse.

Vor allem aber muß zwischen Glimmlampe und Kondensator noch ein 
Begrenzungswiderstand. Denn die Glimmlampen können im leitfähigen 
Bereich extrem niederohmig werden, bis in den einstelligen Ohmbereich. 
Dann fallen im Inneren der Lampe die Elektroden ab, und die Lampe ist im 
Eimer, wie es mir auch passierte.

Aber wie wäre es mit dem Unijunction-Transistor? Z.B. der 2N2646. 
Allerdings benötigt man dort noch 3 Widerstände und eine Kapazität, und 
es ist eher ein Impuls- bzw. Sägezahngenerator.
Gast #1973990
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MaWin schrieb:

>Bei 100k wird das aber dauerleuchten, eher 10MOhm.

Stimmt, ich habe da auch nur mit Widerständen um 5..22MOhm hantiert.

Die 100k sind in der Regel als Vorwiderstand in einer Glimmlampe 
integriert, die an Netzspannung betrieben wird. Z.B. in Lichtschaltern, 
oder die Kontrollleuchte von Waschmaschine, Kaffeemaschine, 
Bügeleisen...
#1973997
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#1974015
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Es gibt Blink-LEDs sogar für 12V!

Nimm aber ne normale und kleb nen 1kOhm-Widerstand drann (seriell). Am 
besten in der Nähe der Versorgung, falls auf dem Weg zur LED nen kurzen 
gibt, fackelt dir das Kabel nicht ab. Es wird nämlich schwierig 10mA mit 
ner passenden Sicherung abzusichern!
#1974116
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> Das hatte ich aber vor 20 Jahren so aufgebaut.
> Da gab es die Blink LED'd doch noch garnicht.

Oh doch... Ich hatte schon als Kind eine Blink-LED und war mächtig stolz 
drauf. Die hatte mir jemand mitgebracht der Elektronik-Ingenieur war. 
Und das ist schon weit über 20 Jahre her...

Hilfe, wo ist mein Gehstock?
Gast #1974425
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Jürgen Berger schrieb:

>kenn ich auch noch: war im Elektor Halbleiterheft 1970..liegt
>hier sogar noch irgendwo rum.

1977 waren wir als Azubis auf der Hannover-Messe, an einem Stand von 
Philips. Dort gab es Bausätze für einen Blinker mit NE555, in kleinen 
Tütchen verpackt. Fertige Platine und Bauteile. Immerhin mit 2 Potis, um 
Frequenz und Periodendauer einzustellen. Wir sackten uns alle so ein 
Päckchen ein, und freuten uns wie verrückt, wie heute jemand, der ein 
neues Handy geschenkt bekommt...

Der 555 wurde glaube ich oben schon mal genannt. Das geht heute genau 
wie damals (tm). ;-)
Gast #1974857
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Lafuter Z. schrieb:
>> Das hatte ich aber vor 20 Jahren so aufgebaut.
>> Da gab es die Blink LED'd doch noch garnicht.
>
> Oh doch... Ich hatte schon als Kind eine Blink-LED

Sicher? Ich hab IIRC 1990 so eine 12V-Blink-LED fürs Auto gesucht und 
zumindest bei Reichelt (damals® noch in WHV im schummrigen 
Miniladenlokal) nichts bekommen. Dann eben mit NE555 gebastelt, das hat 
im VW-Logo 10 Jahre lang bis in die Schrottpresse tapfer geblinkt. Ohne 
bei der Rennleitung oder den Dampfkesselingenieuren jemals 
kostenpflichtige Ermahnungen zu bewirken, trotz ohne ROHS, EG-ABE und 
CE.

Ok, ich zieh mich in meine Höhle zurück und erzähl mir noch ein paar 
Geschichten von damals... schwärm...

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