Einstellbares Netzteil mit LM317

OP #3942141
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Hallo!
Ich hätte mal 'ne Frage.
Und zwar möchte ich ein einfaches regelbares Netzteil bauen, das mir 
eine konstante, einstellbare Spannung im Bereich von 12 bis 0V liefert.
Dafür würde ich gerne den LM317 verwenden, da ich davon einige rumliegen 
habe.

In der Standardbeschaltung bekomme ich aber nur ungefähr 1,25V.
Gibt es eine Möglichkeit, wie man mit dem Ding auch unter die 1,25V 
kommt?
Gast #3942201
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Hallo Andre

Anbei ein Schaltbild eines regelbaren Netzteils. Allerdings nicht mit 
dem LM317, sondern mit einem L200.

Hierbei siehst du, wie aus der Wechselspannung eine negative 
Hilfsspannung erzeugt werden kann. Dadurch kann dann auch bis 
tatsächlich 0V runtergedreht werden.

lg, Nick
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OP #3942262
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Nick schrieb:
> Hallo Andre
>
> Anbei ein Schaltbild eines regelbaren Netzteils. Allerdings nicht mit
> dem LM317, sondern mit einem L200.
>
> Hierbei siehst du, wie aus der Wechselspannung eine negative
> Hilfsspannung erzeugt werden kann. Dadurch kann dann auch bis
> tatsächlich 0V runtergedreht werden.
>
> lg, Nick

Danke für den Schaltplan! Werde den L200 bei der nächsten Bestellung mit 
auf die Liste setzen!


A. K. schrieb:
> Brauchst du nur Spannung, oder auch Strom? Bei einem 24V Trafo artet das
> nämlich ggf. in recht anspruchsvolle Kühlung aus.

Ja, bis ca. 1A. Aber Kühlung dürft kein Problem werden ...
Das Teil soll ja nicht stundenlang durchlaufen!
Gast #3942280
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Bei TO220 Gehäuse würde ich auch nur maximal 20W Verlustleitung 
ansetzen.

Der Regel IC ist zwar gegen Übertemp. und Kurzschluß geschützt, aber
ausprobieren und darauf verlassen würde ich mich da nicht.
#3942297
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Andre G. schrieb:
> Ich überleg mir sowieso eine Art einstellbare Strombegrenzung
> einzubauen....

Such hier im Forum mal nach "Labornetzteil". Du bist nicht wirklich der 
Erste, der sowas baut. Der Minimalansatz wäre etwas mit dem L200 und 
einer in 2-3 Stufen schaltbaren Strombegrenzung, das reicht meistens 
aus.

Schmeiss deinen 24V Trafo weg, wenn du nur 12V am Ausgang brauchst. Das 
ist schlichtweg zuviel.
#3942566
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Andre G. schrieb:
> Also für das Netzteil hab ich 'nen 24V-Trafo, die Wechselspannung wird
> dann gleichgerichtet und dann hab ich da 0V und ca.23 bis 24V.

Nein.

> Wie sollte ich da jetzt irgendwas negatives bekommen?

Z.B. so wie oben gezeigt. Die 3 Dioden knapsen ca. 2V von deiner 
Rohspannung ab. Wenn man GND passend legt, dann hat man entsprechend 
eine Rohspannung von -2V. Die "Z-Diode" sollte ein LM385-1.2 o.ä. sein 
und macht daraus stabile -1.2V. Der Rest der Beschaltung folgt der 
Standardapplikation aus dem Datenblatt. Es ist sicher hilfreich, eine 
gewisse Mindestlast hinter dem Gleichrichter zu erzeugen, z.B. mit einer 
LED, die gleich als Einschaltkontrolle dienen ḱann.
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#3942990
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Im wesentlichen tut es die Schaltung von Axel Schwenke oben. Allerdings 
ist es da schwer eine variable Strombegrenzung zu bekommen. Wegen der 
Recht hohen Trafospannung sollte man auch noch vor dem Gleichrichter 
einen Widerstand (oder eine Drossel) haben. Damit hätte man bei hohem 
Strom weniger Spannung im Elko und damit weniger Verlustleistung am 
Regler und nebenbei noch einen etwas besseren Leistungsfaktor.

Wenn man eine einstellbare Strombegrenzung haben will, dann sollte man 
den LM317 für das anderes aufheben, und eine Labornetzteilschaltung z.B. 
auf Basis des LM723 aufbauen. Auch da gibt es Varianten der Schaltung 
die bis 0 V runter gehen.
Gast #3944331
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Andre G. schrieb:
> Hallo!
> Ich hätte mal 'ne Frage.
> Und zwar möchte ich ein einfaches regelbares Netzteil bauen, das mir
> eine konstante, einstellbare Spannung im Bereich von 12 bis 0V liefert.
> Dafür würde ich gerne den LM317 verwenden, da ich davon einige rumliegen
> habe.
>
> In der Standardbeschaltung bekomme ich aber nur ungefähr 1,25V.
> Gibt es eine Möglichkeit, wie man mit dem Ding auch unter die 1,25V
> kommt?

Andre G. schrieb:
> Ich überleg mir sowieso eine Art einstellbare Strombegrenzung
> einzubauen....

Was willst du dann mit dem LM317?
Der ist schlicht ungeeignet für ein Labornetzteil.
Der ist als Regler für eine feste aber krumme Ausgangssoannung gedacht, 
wie der 7805 für 5V.
Auch der L200 macht kein Labornetzteil, er ist für eine feste aber 
krumme Spannung mit fester und definierter Strombegrenzung.

Labornetzteile baut man anders. Ja, das ist aufwändiger.
Für 12V beginnt man auch nicht mit 30V Eingangssoannung aus der 
Gleichrichtung eines 24V Trafos.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1
Gast #3944961
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Andre G. schrieb:
> In der Standardbeschaltung bekomme ich aber nur ungefähr 1,25V.
> Gibt es eine Möglichkeit, wie man mit dem Ding auch unter die 1,25V
> kommt?

Zwei Dioden in Reihe zur Ausgangsspannung schalten
(und evtl. 220R parallel zum Ausgang).



MaWin schrieb:
> Für 12V beginnt man auch nicht mit 30V Eingangssoannung aus der
> Gleichrichtung eines 24V Trafos.

A. K. schrieb:
> 30V rein, 0,xV raus bei 1A ergibt ca 30W.

Fein, da kann er sogar einen fetten Darlington Transistor als
Emitterfolger, statt der Dioden, hinter setzen.

Die Verlustleistung sinkt auch wenn man den
Ladekondensator knapp auslegt. z.B. 470µF

LG

old.

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