Led mit unterschiedlichen Blinkimpulsen ansteuern

OP (Firma: ---) #4403192
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Servus erst einmal :)

Da dies mein erster Thread ist möchte ich mich auch mal kurz vorstellen.

Micha mein Name, gebürtiger Essener, aber lebe im schönem Hessen nahe 
FFM

Mein Hobby und meine Leidenschaft ist das modden von PC´s



Nun bin ich an der Rechten Türe vom PC, habe dort Löcher geschnitten die 
einschüssen nahe kommen, hinter diesen Einschüssen habe ich bestimmte 
Teile eines alten Mainboards hinter gesetzt,
nun möchte ich genau dort LED´s setzen die in einem unterschiedlichem 
Zeitintervall aufleuchten (wie defekte Neon Röhren z.B)

Soll halt ein wenig rüberbringen das daß Gehäuse dort einen Treffer 
erlitten hat und die Stelle halt nicht mehr so sauber funktioniert :D


Wäre cool wenn mir hier jemand weiter helfen kann

Als Spannung habe ich 12 V  7V  5V DC zur Verfügung.


Danke schonmal
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OP (Firma: ---) #4403206
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Danke schonmal für deine Antwort.



Led´s werden je nach Ausgangsspannung von mir gewählt, ich denke das ich 
6-8 LED verbauen werde um die gewünschte ausleuchtung zu erreichen.

Ich möchte eigtl nur ein ungleiches Blinken der LED realisieren, das sie 
halt nicht immer in einem gleichem Zeitintervall aufleuchten sondern 
nach Zufallsprinzip.

Ich hatte Anfangs den NE555 in anbetracht gezogen, nur hat dieser nicht 
den gewünschten Effekt vom Zufallsprinzip.

Was bräuchte ich um 8 LED unterschiedlich und im Zufallsprinzip 
aufleuchten zu lassen?

Budget wäre ca 40€ für die Schaltung
#4403223
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Hallo Michael,

cooles Gehäuse :-) Bist Du sicher das Du eine Neonröhre simulieren 
möchtest? Deine Beschreibung klingt für mich eher wie "kurzschlüsse" 
oder "schweissblitze". Eine Röhre ist, wenn sie "getroffen" wurde halt 
einfach nur aus ;-)

Grundsätzlich sollte sowas möglich sein, aber wie Karl schon schrieb 
muss zur Dimensionierung der Schaltung mehr klar sein. Welche Farben? 
Wieviele LEDs, wieviel Licht? Wie wird der Effekt gesteuert?

Was man braucht ist,
einen uC
LEDs mit Treibern, wenigstens Vorwiderständen (kommt halt auch auf die 
Leuchtstärke an) und ggf. Kühlung.

Lichtmuster zu programmieren ist alles andere als trivial, zumindest 
wenn es darum geht einen ganz bestimmten Effekt zu erzeugen.
OP (Firma: ---) #4403245
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Wow

Danke schonmal für eure Antworten

@ Powerbank, eine nette Idee, muss ich mal schauen wie sich das im 
allgemeinen Verhält :)

@ klaus 2 , ich google grad ein wenig rum darüber, danke schonmal für 
diese Option :)

@ Olli Z , Danke für dein Feedback zum Gehäuse, ist wie gesagt meine 
Leidenschaft,

Mit Neonröhre habe ich nur diese Fiktion gemeint die man aus Filmen 
kennt wenn die Neonröhre nach ner Explosion oder ähnlichem schief von 
der Decke hängt und das Licht am "rumzappeln" ist.

Die Farbe wird nur Rot sein, kein RGB, LED´s werden 8 sein, unter 
"wieviel Licht" kann ich grade leider nichts anfangen, meinst du 
"candela" ?

Der Effekt soll losgehen sobald das NT Spannung rausgibt, ergo der PC 
eingeschaltet wird.
"Schweissblitze" oder "Kurzschlüsse" trifft es schon gut :)


LED beschalte ich generell mit Vorwiderständen.

Wenn es etwas nutzt, ich habe viel Erfahrungen mit programmieren von S7 
(SPS), aber möchte keine komplette SPS in den SPS pflanzen für die 
Lichteffekte und suche eine kompaktere Lösung, kenne mich mit Elektronik 
leider beiweitem nicht so aus wie mit Elektrik...
#4403263
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Kommen der Sache ja langsam näher. Sollen die 8 LEDs einfach nur 
gemeinsam leuchten/flackern?
Wie soll der Effekt denn ausserhalb des Gehäuses zu sehen sein?'Durch 
die Lüftungsschlitze? Oder gibt es Sichtfenster im Gehäuse?
Rot dürfte unproblematisch sein, da kann man mit niedriger 
Durchlassspannung und relativ kleinen Strömen schon nen ordentlichen 
Lichtstrom erzeugen.
Als Schaltung käme alles mögliche in Frage, von einfachen ICs, über 
fertige Modellbaumodule bis hin zum Atmel uC (nen Arduino Nano Clone aus 
China bekommt man schon ab 3€). Schaltet man je zwei LEDs in Reihe, 
reicht ggf. schon eine einfache Diode um diese an 5V zu betrieben.
Als Treiber käm bereits ein einfacher ULN2003 in Frage.
Auch den Arduino kannste direkt daran betrieben.
OP (Firma: ---) #4403276
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Ich bin grade dabei die rechte Tür des Gehäuses zu bearbeiten

Die linke besitzt ein Fenster mit der Sicht auf das Innenleben vom PC

Die rechte Tür ist einfach geschlossen gewesen, mir passte das aber 
nicht in den "Build" und wollte etwas mehr Hauch von "Star Wars" zum 
Gesamtkonzept bringen


Geplant ist ein "Imperiales Zeichen" welches ich schon angefangen habe, 
dieses Zeichen wird mit gemilchtem Plexi Glas hinterlegt und mit roten 
LED beleuchtet die aber dauerspannung haben.

Nun kommt an dieser Türe im unteren Bereich noch 2 - 3 Einschusslöcher 
geschnitten, hinter diesen Einschusslöchern wird ein Teil von einem 
altem Mainboard, welches ich in Größe für die Löcher geschnitten habe, 
gebracht,
soll quasi einen Schaden der Aussenhülle symbolisieren wodurch man das 
Innere sieht (welches aus den Bauteilen von dem Mainboard besteht)

Am Rand von den Einschusslöchern sollen dann, nicht sichtbar von aussen, 
LED´s angebracht werden die die Teile von dem Mainboard mit diesem 
"asymetrischem" Flackern indirekt anleuchten sollen..

Die 8 LED´s sollen gemeinsam "Flackern"

Anbei mal ein Foto, das Symbol ist dort noch grob und noch nicht mit 
Feilen bearbeitet...
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Gast #4403283
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Suchbegriff "LED-Flackerlicht". Beispielsweise verwenden Modellbauer
sowas zur Simulation eines Feuers oder von E-Schweissen.

Ganz aktuell könnte man realistisch einen Brand in einer
Sammelunterkunft darstellen. Etwa wenn gerade auf einer grösseren 
Modelleisenbahnanlage ein Flüchtlingswohnheim abgefackelt wird.
Auf den anrückenden Löschzügen sind dagegen normale Blink-LEDs
verbaut.
Gast #4403529
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Michael S. schrieb:
> kenne mich mit Elektronik
> leider beiweitem nicht so aus wie mit Elektrik...

Möchtest du das ändern oder suchst du einfach schnell eine feritge 
Lösung?
Für die feritge Lösung wurden schon ein paar Links genannt (derElf).
Wenn du dich mit uC beschäftigen möchtest (damit wäre deine Aufgabe mit 
einem Bruchteil der Bauteile möglich als bspw. der Link von derElf) 
müsstest du dir ein paar Sachen (Programmer, Steckbrett, AVRs) für den 
Start zulegen und dich in C einarbeiten. In C ist das was du möchtest 
auf einem AVR dann in ein paar Zeilen Code geschrieben.
Gast #4403535
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Hallo,

Ist die Sprache für die Problemlösung nicht an n.ter Stelle ?
Als erstes muss eine Problemanalyse erstellt werden und dann über eine 
Realisierung (Hardware) nach gedacht werden.
Erst dann nimmt man eine Programmiersprache seiner Wahl und kodiert das 
vorher erarbeitete Zwischenergebnis.

Ich nutze heute nicht mehr in allen Belangen immer nur Assembler, C, 
Pascal, Forth, Lisp usw., sondern wähle für die Problemlösung das 
"beste" Tool aus.
Was das "Beste" ist, ist nicht für alle Kodierer gleich.
#4403545
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Ich würde so an das Problem herangehen:
Die Ausgabe des Flackerns auf 2 bis 3 Kanäle beschränken. Diese Kanäle 
sollten ausreichend Leistung haben (Treiber), wozu es aber notwendig 
wird zu wissen welche LEDs Du einsetzt. - Ich würde da auf einfache 
LED-Streifen in kaltweiß mit 12 V Spannung setzen. Diese gibt es recht 
günstig bei den Elektronikversendern, zum Beispiel Reichelt.

Das Flackern des Lichts übernimmt man mittels PWM und entsprechenden 
Lookup-Tabellen, die die Flackerübergänge 
Aus-Flackern-Hell-Flackern-Dunkel-Flackern-Aus zum Beispiel beinhalten.

Wann so ein Übergang gestartet wird, hängt vom 
Pseudozufallszahlengenerator ab. So eine "angeschossene" 
Leuchtstofflampe ist ja meistens doch eingeschaltet und auf voller 
Helligkeit, bricht dann zusammen, wird dunkler und flackert, geht kurz 
aus, um sofort wieder zu zünden.

Alles in allem ist der Code sicherlich an einem Wochenende machbar. Wenn 
Du Dich in das Thema Arduino einarbeiten kannst, hast Du vergleichsweise 
schnell viele Möglichkeiten. Du benötigst dann nur noch den 
Leistungsteil als Schaltung, der Notfalls auch auf einer 
Lochrasterplatine aufgebaut werden kann. Damit es einigermaßen schick 
aussiehst, kann man das noch in einem kleinen Blechgehäuse verstecken.

Viele Grüße!

Sven

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