Parallelschaltung von 2 Trafos?

Gast #4975817
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"Darf" man die beiden Trafos parallel schalten? (siehe das Bild)

zur Info:
Es handelt sich um die Mikrowellentrafos. Die Primärwicklung und auch 
die Größe vom Eisen sind unterschiedlich. (siehe das Bild)
Die Sekundärwicklung wird je 1-2 Wicklungen mit einem 50-70 qmm Kabel 
sein.

Der 1. Trafo ist für 1200W (Input) ausgelegt. Der 2. für 1400W (Input).

Mögliche Betrieb: kurzzeitige "Impulse" (ein-aus). Zuerst per Schalter, 
dann mit der Zeiteinstellung mit einem MC.
Angehängte Dateien:
#4975827
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Christian schrieb:
> "Darf" man die beiden Trafos parallel schalten?

Im Prinzip ja, du schaltest sie ja primär parallel.

Zudem sind es Streufeld-Trafos.

Die Sekundärwicklungen sollten aber in Reihe geschaltet werden.

Ob es beim Einschalten aber die Sichernug raushaut, weil der 
Einschaltstromstoss zu hoch ist, wäre zu klären (wegen Streufeldtrafo 
glaube ich das nicht).

Aber die Trafos bringen ihre Leistung nur kurzzeitig (hast du vor) oder 
nur mit Gebläsekühlung (hast du wohl abgebaut).
Gast #4975835
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Jap,  genau ich möchte den Strom auf die Sek. Seite verdoppeln (d. h. 
die Reihenschaltung).
Dass solche Trafos nur "kurzzeitig" betrieben dürfte,  weiß ich schon. 
Die Kühlung wird auch realisiert.
Gast #4975888
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Ups, da war ich zu schnell. Den doppelte Leistung kriege ich bei der 
parallel Schaltung von Prim. Seite, die doppelte Spannung von den 
Reihenschaltung bei der Sek. Seite. Bezüglich die Beschaltung habe ich 
zwar gelesen, aber ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe. 
d.h die Phase von ~230V geht jeweils zum Anfang der Spule von jeweiligen 
Trafo (wird in der Regel mit so einem Punkt (Lötstelle) bei dem Trafo 
markiert). Die Reihenschaltung muss auch auf eine bestimmte Weise 
gewickelt werden.

PS: Der parallel Betrieb an sich ist nicht besonderes. Die Probleme 
kommen erst, wenn man die beide Sek Wicklungen miteinander verbindet.
Gast #4975896
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Christian schrieb:
> Ups, da war ich zu schnell. Den doppelte Leistung kriege ich bei der
> parallel Schaltung von Prim. Seite, die doppelte Spannung von den
> Reihenschaltung bei der Sek. Seite. Bezüglich die Beschaltung habe ich
> zwar gelesen, aber ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe.
> d.h die Phase von ~230V geht jeweils zum Anfang der Spule von jeweiligen
> Trafo (wird in der Regel mit so einem Punkt (Lötstelle) bei dem Trafo
> markiert). Die Reihenschaltung muss auch auf eine bestimmte Weise
> gewickelt werden.
>
> PS: Der parallel Betrieb an sich ist nicht besonderes. Die Probleme
> kommen erst, wenn man die beide Sek Wicklungen miteinander verbindet.

Da fehlt wohl noch etwas Grundlagenverständnis oder die nötige 
Konzentration beim Hinfetzen der Worte. Beides ist lösbar.

Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle 
spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die 
Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.

MiWi
Gast #4975933
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MiWi schrieb:

> Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle
> spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die
> Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.
>
> MiWi

Wie gesagt,  um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken,  kann man  NTC 
einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird,  befürchte ich,  dass 
dieses Teil nicht in der Lage wird,  sich schnell abzukühlen. 
Wahrscheinlich "einfachere" Widerstände wären in dem Fall besser 
geeignet.
Gast #4975944
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Christian schrieb:
> MiWi schrieb:
>
>> Und die Theorie, daß der Einschaltstrom bei Kurzzeitbetrieb keine Rolle
>> spielt hat auch was... interessantes an sich. Ich hoffe, die
>> Leitungsschutzschalter oder Eingangssicherungen wissen davon.
>>
>> MiWi
>
> Wie gesagt,  um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken,  kann man  NTC
> einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird,  befürchte ich,  dass
> dieses Teil nicht in der Lage wird,  sich schnell abzukühlen.
> Wahrscheinlich "einfachere" Widerstände wären in dem Fall besser
> geeignet.

Den NTC ist es vollkommen egal ob Du lang oder kurz einschaltest, das 
was Du meinst sind die Pausen zwischen den Einschaltzeiten. Und das 
ist nicht das, was ich unter "Kurzzeitbetrieb" verstehe.

Aber egal, auch dafür gibt es einfache bis komplexe Lösungen, geht halt 
nicht mit einem NTC only sondern braucht ein bischen mehr Elektronik 
dazu.

ggfs immer erst bei pi x daumen 120° nach dem Nulldurchgang einschalten, 
dann ist bei der nächsten Halbwelle schon etwas Vormagnetisierung 
vorhanden...

MiWi
Gast #4975961
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Christian schrieb:
> Wie gesagt,  um dem Einschaltstrom entgegen zu wirken,  kann man  NTC
> einbauen. Aber da der Betrieb recht kurz wird,  befürchte ich,  dass
> dieses Teil nicht in der Lage wird,  sich schnell abzukühlen.
Ich hatte neulich einen Mikrowellenofen zwecks Reparatur offen: Zwischen 
Taktschalter und Trafo ist dort ein Zementwiderstand verbaut, der durch 
ein Relais überbrückt wird.

Nicht ganz sicher, aber ich meine, es waren 15 Ohm mit geschätzt 15 
Watt.

Meinen 800VA-Trenntrafo lasse ich über 20Ohm an, die etwa 300ms nach 
Einschalten gebrückt werden.
Gast #4975983
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@MiWi

Es wird ein einfacheres Punktschweißgerät sein. Deswegen habe ich ja 
geschrieben, kurzzeitiger Betrieb. d. h. die Prim. Seite wird über so 
einen Schalter (Schließer) kurzgeschlossen und dann die kurzezeit danach 
losgelassen.

Der Softstart auf NTC,  Relais und NE555 Basis wäre auch kein Problem. 
Die Schaltung und alle benötigten Bauteile sind vorhanden.
Gast #4976000
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Christian schrieb:
> @MiWi
>
> Es wird ein einfacheres Punktschweißgerät sein. Deswegen habe ich ja
> geschrieben, kurzzeitiger Betrieb. d. h. die Prim. Seite wird über so
> einen Schalter (Schließer) kurzgeschlossen und dann die kurzezeit danach
> losgelassen.

Aha. Eine neue Theorie des Trafoeinschaltens.... klingt auch 
interessant.

Wenn ich einen Trafo Primärseitig(!) kurzschließe dann ist`s finster 
im entsprechenden Stromkreis, Einschaltstrombegrenzung hin oder her, und 
es bleibt auch finster wenn ich den Schließer nachher wieder öffne...

Wie vorher schon einmal angemerkt: Konzentration beim Schreiben hilft 
der allgemeinen Verständlichkeit.

Viel Vergnügen


MiWi
#4976008
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Parallelschaltung geht bedingt.

In jedem Fall sollte man nur gleiche Trafos verwenden und zusätzlich zur 
Sekundärwicklung bei beiden Trafos noch eine zweite Wicklung aufbringen, 
die dann phasenrichtig zusammengeschaltet wird. Der Ausgleichstrom 
beseitigt dann Unsymmetrien der Trafos. Die alte Heizwicklung genügt 
dafür.

Einschalten über Vorwiderstand funktioniert auch mit einem 5-kW-Trafo an 
einer 25-A-Leitung ohne Sicherungsauslösung (jedenfalls meistens).
Sogar ein kräftiger manueller Schalter genügt zum Widerstandskurzschluß, 
wenn kein Relais da ist.

Gruß   -   Werner
Gast #4976057
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@Werner Hartmann
>Die alte Heizwicklung genügt dafür.

Die wurde leider beschädigt. Reicht es, wenn ich z.B. eine mit 1,5-2,5 
qmm anbringe? Was muss ich dabei beachten, außer Wickelrichtung? Kann 
ich vielleicht einfach gleiche Kabelabschnitte nehmen, jeweils auf beide 
Trafos wickeln und die dann miteinander verbinden? Werden die Endpunkte 
von dieser Wicklung dann einfach in der Luft hängen?

Bezüglich Unsymmetrie: Ich dachte, dass ich es durch die Hauptwicklung 
(50-70 qmm) erreiche.

zum Schalter: Es handelt sich, um solche Mikroschalter, die ich 
ebenfalls aus der Mikrowelle ausgebaut habe.

PS: Zum Softstart: Alles, außer Widerstände wird bei diesem Betrieb 
keinen Sinn machen. Ich will nämlich nicht zwischen durch warten, bis 
die Relais durchschaltet.
Die Widerstände muss ich dann auf einen Kühlkörper anbringen. Ich habe 
da noch 2 x 150 Ohm (50W) Widerstände (mit der Metallummantelung)
Gast #4976076
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Thomas B. schrieb:
> Aber beschreibe doch mal genau was Du vorhast.
> Am liebsten mit Schaltplan.
> Ansonsten steige ich aus.
> Vielleicht bin ich auch schon zu alt.
>
> Gruß
> Thomas

I.
Ich möchte beide Transformatoren parallel schalten. Die Schaltung siehe 
im Anhang. Es handelt es sich um ein Punktschweißgerät. Das Ganze wird 
zuerst manuell geregelt. d.h. man betätigt so einen Mikroschalter, die 
Phase ~230 wird geschlossen, es fließt Strom. Wenn ich loslassen, wird 
der Prozess unterbrochen.

II.
Ich habe den Thread gestartet, um zu erfahren, ob ich die beide Trafo 
überhaupt auf der Sek. Seite in Reihe schalten "darf", weil die eben 
nicht gleich sind.

III. Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung 
anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.
Angehängte Dateien:
Gast #4976085
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Christian schrieb:
> Es handelt es sich um ein Punktschweißgerät
.. und nun sind aus 2x3kV zweimal 2V geworden. Der Mikrowellentrafo ist 
keiner mehr.

Christian schrieb:
> Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung
> anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.
Punktschweißen erfordert viel Strom und sofort, da würde eine 
Einschaltstrombegrenzung die Funktion verhindern. Es muß also eine 
Netzversorgung her, die das direkt leisten kann - z.B. mit träger 
Sicherung.
#4976104
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Christian schrieb:
> d.h. man betätigt so einen Mikroschalter, die
> Phase ~230 wird geschlossen, es fließt Strom.

Bau da besser ein 'fettes' Schütz oder SSR dazwischen, der Mikroschalter 
ist max. für einen Trafo ausreichend, und wenn es sich um den Schalter 
der Türverriegelung handelt gewiss nicht für permanentes Abschalten 
gedacht (normalerweise schaltet ja die Schaltuhr den Trafo vorher aus.)
Gast #4976119
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Das habe ich doch gleich am Anfang erwähnt.
>Die Sekundärwicklung wird je 1-2 Wicklungen mit einem 50-70 qmm Kabel sein.

PS: Vorallem weiß ich ehrlich gesagt nicht, für was man 2kV verwenden 
könnte. Für die Teslaspule wohl zu wenig,  für rumspielen zu gefährlich.
Beitrag #4976122 wurde von einem Moderator gelöscht.
#4976125
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Christian schrieb:
> PS: Vorallem weiß ich ehrlich gesagt nicht, für was man 2kV verwenden
> könnte. Für die Teslaspule wohl zu wenig,  für rumspielen zu gefährlich.

Na ja, als Unkrautvernichter (Löwenzahnentferner) ein Pol in die Erde
und ein Isolierstöckchen mit Nagel als Gegenpol...

Brennt mit mehreren Zentimetern furchterregender Funken alles nieder,
kein Wunder bei der Leistung - Berührung bedeutet TOD!!!!!!!!!


Ist nicht auf meinem Mist gewachsen und ich habe das schon in irgend
einem Thread erwähnt - das wurde mir von ca. 14/15 jährigen gezeigt...
Gast #4976208
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Christian schrieb:
> III. Manche Poster meinen, dass man da zusätzlich eine Strombegrenzung
> anbringen sollte, sonst würde eventuell die Sicherung rausfliegen.

Ja, das passiert eben oft bei Trafos dieser Art. Wenn du das Ding 
sowieso per Hand ein- und ausschaltest, sind 1/10s Einschaltverzögerung 
nicht so gravierend.
Wird beim Punktschweißen nicht sowieso der Stromkreis erst beim Berühren 
der Schweißteile geschlossen?
Gast #4976209
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Thomas B. schrieb:
> Bin anscheinend nicht der einzige, der hier was falsch gelesen
> hat.
> Aber mich würde interessieren wie Du die alte Wicklung runtergerupft
> hast.
> Hast Du den Kern geöffnet?
>
> (Hatte eben was gelöscht)

Bei einem mit einer Metallsäge beide Endungen abgesägt und dann mit 
einem Bohrer rausgebohrt. Bei 2. war es schwieriger,  weil da die 
Bodenplate im Weg war. Deswegen habe mit dem "Dremel" mit so einer 
diamanten Trennscheibe die HV Wicklung abgesägt und dann mit einem 
Bohrer den Spalt freigemacht.

PS: Den Kern zu öffnen,  wäre wohl die einfachste Lösung gewesen. Aber 
es gibt da gleich 3 Probleme:

1) Ich habe keine Flex
2) Ich habe kein Schweißgerät,  um es danach wieder zu verschließen
3) Ich weiß nicht,  ob die solche Manipulationen später den Kern 
beeinflussen. d. h.  ob es danach noch ordnungsgemäß läuft.
#4976270
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Mani W. schrieb:
> Andere waren ebenso in dem Bereich, woran liegt es?

Sättigung. Mikrowellentrfaos laufen hart in Sättigung. Es sind 
allerdings Streufeldtrafos, also steigt der Strom auch nicht so immens. 
Daher sind sie für Punktschweissgeräte geeignet, so lange man nicht das 
Streufeldjoch entfernt.

Christian schrieb:
> 1.jpg

Passt.

Christian schrieb:
> Jap,  genau ich möchte den Strom auf die Sek. Seite verdoppeln (d. h.
> die Reihenschaltung).

Man verdoppelt aber die Spannung durch Reihenschaltung und bekommt den 
Strom der kleinsten Wicklung.
Gast #4976359
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Frage:

Zwei (identische) Trafos jeweils

A.) primär (2 x >=230V~) parallel, und sekundär (Spannung beliebig - 
aber auch  gleich) in Reihe, oder

B.) primär (2 x >=115V~) in Reihe, und sekundär (Spannung beliebig - 
aber auch  gleich) parallel,

...sollte (bei zwei Trafos mit ED 100%) auch ohne Ausgleichswicklung 
wiederum zu einem "Pseudo-Gesamt-Trafo" mit voller (addierter) 
Belastbarkeit führen.

Oder?
Gast #4976515
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Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.
zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung 
(1,5 Wicklungen) aufgewickelt.
Beim 1. Trafo war es ~1,777V.
Beim 2. Trafo war es ~1,886V.

d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich 
vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?
#4976694
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Christian schrieb:

> Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.
> zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung
> (1,5 Wicklungen) aufgewickelt.
> Beim 1. Trafo war es ~1,777V.
> Beim 2. Trafo war es ~1,886V.
>
> d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich
> vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?

Ich würde nur eine Windung pro Kern nehmen und beide (Sek-)Wicklungen
in Reihe schalten. Der maximal mögliche (Schweiss-)strom wird dann
durch den schwächeren der beiden Trafos bestimmt. Ähnliches steht auch
schon in anderen Antworten weiter oben.
Gast #4976876
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Christian schrieb:
> Ich habe gerade paar Messungen durchgeführt.
> zum Testen: 1,5 qmm einadriger Kabel (62-63 cm Länge) als Sek. Wicklung
> (1,5 Wicklungen) aufgewickelt.
> Beim 1. Trafo war es ~1,777V.
> Beim 2. Trafo war es ~1,886V.
>
> d.h. knapp ~0,1V Unterschied. Ich denke, dass man es eigentlich
> vernachlässigen könnte. Oder was meint ihr?


Ja, man könnte es vernachlässigen.


Geht es Dir nun besser, weil irgendein Gast Dir die dringend nötige 
Absolution für weiteres herumbasteln erteilt hat?

Wenn Du mit in Summe mehr als 2kW herumspielst dann sei ein bischen... 
autonomer in Deinen Handlungen. Schalte Deinen Krempel zusammen wie Du 
meinst, lerne daraus und frag nicht ständig irgendwelche Dinge, die Du 
dir eigentlich eh selbst beantworten könntest.

Vergiß den Feuerlöscher und die Schutzbrille nicht.

Und wenn Du dann nicht verstehst warum es gelegentlich glüht, 
Isoliermaterial stinkt, irgendwelche Eisenteile herumfliegen oder die 
Sicherung öfter als erwartet fliegt komm wieder.


MiWi
Gast #4976880
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Harald W. schrieb:
> Ich würde nur eine Windung pro Kern nehmen und beide (Sek-)Wicklungen
> in Reihe schalten. Der maximal mögliche (Schweiss-)strom wird dann
> durch den schwächeren der beiden Trafos bestimmt. Ähnliches steht auch
> schon in anderen Antworten weiter oben.

In dem Fall könnte man dann sogar einen mit ca. 95 qmm Kabel nehmen. Mit 
der Isolation wird es dann knapp 13mm sein. Aber solche Kabel sind nicht 
gerade billig, pro Meter ca. 12-14€. Was meint ihr würde 2 Meter 
ausreichen? Oder sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und gleich 3 
Meter bestellen?

@Nene

Es ist gut möglich, dass solche Bezeichnungen nicht existieren. "Hinten" 
sind 2 volle Windungen, "vorne" eine volle und dann halt beide 
Anschlüsse. Und da es vorne nicht abgeschlossene Wicklung war, hatte ich 
es als "1,5 Windung" bezeichnet.
#4976993
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Aber rein geometrisch gesehen hat er schon Recht.
Bei genau 2 Wdg. müsste er den Draht mit 180 Grad rausführen.
Aber wie sich das in der Praxis auswirkt weiß ich nicht.

Sind doch bestimmt über 100A.
Eigentlich müsste man mehrere Kupferlackdrähte parallel wickeln, damit 
man das dicht genug an den Kern bekommt.
Ohne mit viel Luft dazwischen.
Gast #4977075
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Harald W. schrieb:
> Christian schrieb:
>
>> Meinst du jetzt bezüglich die 1,5 Windungen?
>
> Es zählen nur die Drähte, die durch den Eisenkern gezogen werden.
> 1,5 Wdg sind möglich, aber m.E. nicht sinnvoll, da dann beide
> Schenkel des Eisenkerns unterschiedlich belastet werden.

Ok, gut zu wissen. Danke.

@Thomas B.
>Sind doch bestimmt über 100A.
>Eigentlich müsste man mehrere Kupferlackdrähte parallel wickeln, damit
>man das dicht genug an den Kern bekommt.

Nein, das wäre zu viel Arbeit. Ich würde einfach den fertigen Kabel 
nehmen. (entweder 70 qmm oder 95 qmm).
Wahrscheinlich eher 70 qmm, weil 95 qmm viel zu dick wäre.

http://www.ebay.de/itm/381931200210?_trksid=p2060353.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
oder
http://www.ebay.de/itm/381931201266?_trksid=p2060353.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
#4977086
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Harald W. schrieb:
> Es zählen nur die Drähte, die durch den Eisenkern gezogen werden.
> 1,5 Wdg sind möglich, aber m.E. nicht sinnvoll, da dann beide
> Schenkel des Eisenkerns unterschiedlich belastet werden.

Gilt aber nur bei wenigen Windungen.

Bei einer 2000V /1A Wickelung ist das dann natürlich wurscht.

Da hatte ich jetzt auch nicht wirklich gut nachgedacht.
Habe ich wieder was gelernt :)

Gruß
Thomas

Edit:
Trotzdem bestehe ich auf das Foto von dem Fragesteller ;)
Gast #4977338
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Ich weiß echt nicht,  woher die Leute immer wieder diese 2 KV ausdenken. 
Ich habe doch explizit im ersten Beitrag erwähnt,  dass ich als die Sek. 
Wicklung 50-70qmm Kabel nehmen will!

@Harald Wilhelms
Mit den einzelnen Drähte wird es nicht möglich sein,  die so eng zu 
binden,  wie es z. B. beim fertigen Kabel der Fall wäre. Wenn es 
tatsächlich so starr ist,  dann würde ich eventuell in Erwägung ziehen, 
die Isolierung abzuschneiden und dann mit so einem Klebeband den Kabel 
umwickeln.

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