Welcher OP und wie und was

Gast #93020
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Hallo,

ich habe folgendes Problem:

1.) Ich bin reiner Digitalmensch, analog meide ich soweit möglich.
2.) Ich hab keine Ahnung von OPs und deren Grunschaltungen
3.) Ich hab noch keine Seite gefunden, auf der selbige gut erklärt
werden.

Also, ich habe mir von ELV die Schaltung ihres Funktionsgenerators
abgekupfert, welcher 1Hz-20MHz Sinus, Dreieck oder Rechteck fabriziert.
Der Nachteil an Ihm ist, dass er nur 2Vpp bringt, das will ich ändern!
Ich vermute, dass lässt sich leicht bewerkstelligen, wenn man weis, wie
ein OP zu beschalten ist.

Welcher OP ist dazu geeignet und leicht erhältlich? OP37 vielleicht?
LM324?

Ausserdem will ich die Amplitude ändern, das mache ich doch am Besten
mit einem Spannungsteiler vor dem OP oder?

Danke
Gast #93022
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Wie bitte? Nicht kritisch? Bei 20MHz? Träum weiter, gibt zwar welche,
die bei solchen Frequenzzen arbeiten, aber die muss man schon suchen.
Von den üblichen Standard-OPs geht kein einziger, und speziell der
LM324 ist besonders lahm.
Gast #93023
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wie cracy horse sagt hat man in diesem frquenzbereich nur noch eine
begrenzte wahl.
man sollte aber zuerst einmal wissen um welchen faktor du die 20MHz
vestärken willst.

wenn du einmal ein datenblatt von einem op anschaust wirst du dort den
begriff unitity gain bandwidth finden oder auch transitfrquenz genannt
(fT). das ist die frequenz die ereichbar ist mit einer verstärkung von
1.

wenn du nun einen op hast mit fT von 20MHz kannst du bei 20MHz nicht
mehr verstärken.

kannst mal bei analog device schauen unter high speed operational
amplifier.

gruss tobias
Gast #93024
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ich kenne es aus der ausbildung noch so, dass bei funktionsgeneratoren
ohnehin immer eine unbekannte amplitude angenommen wird, der
amplitudenregler keine feine skala hat und die amplitude in der regel
vor dem oszi eingestellt wird. wenn man also auf den luxus einer
bekannten verstärkung verzichtet reicht doch sicher auch eine
transistorstufe. mit diskreten bauelementen ist breitbandige
verstärkung wesentlich einfacher und billiger. wenngleich sicher
verzerrungen erheblich grösser sind und mit laienwissen nur schwer
kompensiert werden können.
Gast #93026
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Also wenn ich das mal so überschlage komme ich für den Sinus auf 1Watt
an 50 Ohm, und Imax 200mA.
Da wirds dann mit OPV schon ganz schwer, und bei nem gain bandwith
product > 200MHz wohl zappenduster.

Ganz nebenbei bräuchtest du für Sinus@20MHz noch ne slew rate >
2500V/us, von Rechteck ganz zu schweigen. (der Rechteck wird aber wohl
schon recht unsauber aus dem Generator kommen)
Und bei der Leistung sollte auch die Sendewirkung nicht ganz vergessen
werden. (Rechteck/Dreieck haben ja ein ganz nettes Spektrum)
Gast #93027
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würd auch sagen ein op allein fällt da weg.

wenn du 20Vpp ereichen willst bei 20MHz musst du eine gegentakt
endstufe mit 2 transistoren machen. ein op brauchst du aber immer noch
der hat dann jedoch eine kleinere verstärkung die bandbreite bleibt.
die gegentaktendstufe muss gegengekoppelt werden damit du nicht allzu
grosse verzerrungen hast.
ist eigentlich eine einfache schaltung 1 op 2 widerstände 2
endstufentransistoren.
musst mal ein blick in den tieze schenk werfen.

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