Sub/Sat Weiche -> wie könnte die funktionieren?

Gast #3966630
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo zusammen,

ich habe hier vor mir eine aktive Subwoofer / Satelliten-Frequenzweiche 
die ein Ingenieur für sein Subwooferkonzept entworfen hat. Die Weiche 
selber verwendet zum einstellen von Lautstärke, Übergangsfrequenz, 
Subsonic und eine Anhebung der Tiefen Drehimpulsgeber und einen SMD µC, 
trotzdem arbeitet sie komplett analog. (also kein DSP) Mich interessiert 
schon seit ich sie bekommen habe wie das genau realisiert wurde:

Der µC sendet an mehrere DACs vom Typ AD5429, diese sind gekoppelt mit 
jeweils einem OP2177. Am OP2177 befinden sich SMD Folienkondensatoren, 
ich vermute sie haben direkt mit dem Filter zu tun. Der OP2177 scheint 
allerdings nicht im Signalpfad zu liegen sondern nur die Gegenkopplung 
für den eigentlich verstärkenden OP zu verändern: Einem OPA134 (der 
passt schon besser für Audio) außer ein paar Widerständen und 
Kondensatoren ist sonst nichts auf der Leiterplatte.

Irgendwie scheint der Entwickler es geschafft zu haben im 
Gegenkopplungskreis mehrere präzise VCAs und VCFs (24dB 
Linkwitz-Riley-Filter) zu legen, mit geringsten Abweichungen im 
eingestellten Frequenzbereich, geringem Gleichlauffehler zwischen 2 
Modulen und dabei extrem geringen Verzerrungen.

Die Leiterplatte ist mehrlagig und in SMD bestückt, den Schaltplan 
herauszeichnen kann ich dadurch nicht. Hat irgendjemand eine Idee wie 
das realisiert sein kann? Mich würde das für unterschiedliche Audio 
Projekte interessieren!

->Hochpegel Vorstufe mit Lautstärkeregelung über µC (alternative zu den 
PGAs die höhere Pegel verarbeiten kann)
->Mikrofonverstärker mit einstellbarer Verstärkung über µC
->"Analoger" EQ

Danke und Gruß,
Jan
#3966789
Lesenswert?
• ▲
▼
Die DA Wandler werden vermutlich als eine Art digital einstellbares Poti 
genutzt. Die Filter dürften dann mehr oder weniger normale aktive Filter 
sein, mit den DA Wandlern zum Abgleich. So ähnlich könnte man es ggf. 
auch mit gleich Digital-Potis zum Abgleich machen - allerdings mit 
weniger Stufen i.A. nur 8 Bit. Bei höherer Spannung ist die Auswahl an 
digital-poties auch nicht mehr so groß.
Gast #3966825
Lesenswert?
• ▲
▼
Denkst Du wirklich das der OP2177 der Filter ist? Sieht für mich nicht 
unbedingt aus als wäre er der "beste" für Audio, warum dann noch einen 
hochwertigen OP wie den OPA134 nachschalten? Mir ist auch nicht ganz 
klar wie eine Schaltung aussieht die über Strom/Spannung die Verstärkung 
bzw. die Eckfrequenz des Filters ändert, hast Du zufällig Beispiele?

>So ähnlich könnte man es ggf.
>auch mit gleich Digital-Potis zum Abgleich machen - allerdings mit
>weniger Stufen i.A. nur 8 Bit. Bei höherer Spannung ist die Auswahl an
>digital-poties auch nicht mehr so groß.

Also das Poti in die GK? Dürfte das nicht Probleme machen bei schnellen 
OPAs?

Gruß.
Jan

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.