A. B. schrieb:
Die LED im Optokoppler wird mit sehr wenig Strom betrieben. Im
Datenblatt des Bauteils steht was von 50mA.
Als absolutes Maximum. Betreibst du Bauteile immer am Maximum?
"Kommerzielle" Module wie dieses hier:
https://funduinoshop.com/bauelemente/taster-und-schalter/optokoppler/220v-optokoppler-ttl-ac-220v-isolation-modul-scm-test-board
Verwenden scheinbar einen großen Lastwiderstand um die LED zu treiben.
Zum einen ist das kein "Lastwiderstand", sondern der Vorwiderstand der LED. Und mit "groß" meinst du wohl die Bauform? Alle anderen außer dir nennen einen Widerstand dann "groß", wenn er einen großen Widerstandswert hat.
Hat das irgendwelche Vorteile?
Nein. Eigentlich nur Nachteile. Der Widerstand muß so eine große Bauform haben, weil in ihm viel Leistung in Wärme umgesetzt wird. Und eine kleinere Bauform hält auch die 325V Spitzenspannung nicht aus.
Stefan verwendet statt eines Widerstands zur Strombegrenzung einen Kondensator von 22nF. Das klappt offensichtlich nur für Wechselspannung und auch nur in einem bestimmten Frequenzbereich.
Aber auch der Kondensator muß die nötige Spannungsfestigkeit mitbringen. In diesem Fall mit etwas Sicherheitsaufschlag mindestens 630V. Wenn du jetzt mal in einen Katalog schaust, wirst du merken daß 22nF/630V auch nicht kleiner sind (eher größer) als der Widerstand auf dem Bild. Immerhin wird der Kondensator nicht warm.