Hallo,
ich habe eine Platine für eine kleine Hobbybrauanlage entworfen und
wollt mal fragen, ob sich jemand das Layout/Schaltplan anschauen könnte,
ob alles richtig ist, da es mein erstes Layout ist. Für die
Temperautmessung hab ich einen Pt100 mit Auswerteeinheit von Phoenix
Contact, das ein Signal von 4-20mA bzw. 0-20mA liefert. Ich denke ich
kann den Spannungsfall an dem Widerstand messen? Ich brauch eine
Auflösung von 0,1 Grad und mit einer max. Abweichung von +-0,5% von
realen Temperatur. Da meine Schaltung nicht viel Strombraucht habe ich
einfach einen 7805 genommen und bau nen Kühlkörper dran... Bei der
Analogbeschaltung war ich mir nich ganz sicher ich hoffe es funktioniert
so... Schaltplan/Layout im Anhang
Grüße
Hallo,
falls du mit debug wire arbeiten willst, solltest du den Kondensator an
Reset erstmal nicht einlöten (darf natürlich auf dem Layout trotzdem
drauf sein).
Außerdem habe ich den Eindruck, dass man das Hühnerfutter um den Atmega
besser hinbekommen könnte. Kennst du Avr Apnote 42?
http://www.atmel.com/images/atmel-2521-avr-hardware-design-considerations_application-note_avr042.pdf
Schau dir die Beispiele auf S. 14/15 an.
Jedes VCC/GND-Paar sollte einen Kondensator haben.
Mit SMDs könntest du den Quarz und die Kondensatoren außerdem näher an
den Atmega setzen.
Viele Grüße
Michael
Ich fang mal an.
1. REF01 ist eine 10V-Referenz, geht also nicht.
2. wenn Du 5V willst: REF02 braucht aber mindestens 7V Versorgung
3. unabhängig davon gehört C3 hinter die L2
4. AVCC gehört an C3/L2
5. Empfehlung: als Referenz die Interne nehmen, wenn es die Genauigkeit
erlaubt, oder eine 2,5V Referenz nehmen; dann R1 und R2 entsprechend
anpassen
6. C4, C5 sollte 22pF sein
Weiter habe ich jetzt nicht geschaut...
Gruß Dietrich
Na ja. Solche Geschichten wie die I/U Messung prüf ich zuerst immer auf
dem Steckbrett. Laß auf der Platine zur Sicherheit noch Pads oder
Lötaugen für nen kleinen Kondensator.
20mA * 250 Ohm = 5.00 Volt
Du bist dann voll am Anschlag. Müßte man testen...
Als Referenz geht auch ein preiswerter TL431, der bringt 2.500V. Da
müßte man dann halt die R's für die reinkommende Spannung wieder
anpassen.
> ich hoffe es funktioniert so.
Die 500mA Sicherungen am UDN2891 sind jedenfalls überflüssig, wenn die
durchbrennen, ist der UDN schon längst gegrillt.
Ob hingegen die Analogeingänge nicht gegen Störungen und Überspannung
abgesichert sein sollten, weisst nur du. Wie lang ragen deine
Messleitungen in stromverseuchte Gegend hinein ?
Du solltest aber einen Kondensator zwischen dessen + und GND Anschluss
haben, direkt dadran, der darf auch grösser sein als die üblichen 100nF,
beispielsweise 10uF.
Insgesamt finde ich die Masseführung nicht ideal, zumal du ja
Analogmessung machen willst wohl auf zumindest 9 bit genau, ich kann sie
aber in dem Bild kaum erkennen.
Andere Hinweise habe dir andere Leute schon gegeben. Vielleicht sollte
man auch den Mega16 als DIP nehmen, der Rest ist ja thru hole und es
wird ja wohl per Hand bestückt.
Stiefei schrieb:> Ich brauch eine Auflösung von 0,1 Grad und mit einer max. Abweichung von> +-0,5% von realen Temperatur.
Das wären so um die +/- 1.5K. Das bekommst du mit einem DS18B20
günstiger und genauer hin, falls dir der Temperaturbereich reicht.
Hallo,
hab mal meinen Schaltplan aktualisiert, das Board muss ich noch
machen...
Hab jetzt die Analog-Referenz an 24V, im Datenblatt ist ein maximaler
Spannungsunterschied von 35V IN/OUT angegeben, also müsste das klappen.
Habe die Analog Verdrahtung mal abgeändert, hoffe das es so korrekter
ist.
Zu der Spannungsreferenz: Würde ich gerne diesen lassen, weils doch
ziemlich genau werden sollte und diese Referenz einen geringen
Temperaturdrift hat, da die Außentemperatur nicht konstant sein wird.
Viele Störungen sollte sich die Leitung jetzt nicht mehr einfangen, da
der AD wandler (Externes gerät) einen eingeprägten Strom von 4-20mA
erzeugt.
Das Board folgt.
Grüße
Hallo,
ich dachte mir, das somit die 24V-Masse und 5V-Masse getrennt sind. Aber
an einem Ort an der Platine muss ich sie ja verbinden? Oder macht das
nur bei galvanischer Trennung Sinn?
Grüße
Hallo,
hier ist meine angepasste Platine, hoffe das es so passt! Masseführung
ist vll. nicht ganz optimal, aber es wird nur eine Hobbyplatine. :)
Grüße
Stiefei schrieb:> hier ist meine angepasste Platine, hoffe das es so passt! Masseführung> ist vll. nicht ganz optimal, aber es wird nur eine Hobbyplatine. :)
Das ist noch lang kein Grund nicht ordentlich zu Layouten...
Mach die Massefläche überall dorthin wo du nicht optisch getrennt bist.
Beim Quarz gibts lt. Foto noch Ärger. Schaut so aus als ob das Polygon
alles kurzschließt.
Lg
Lässt du die Print fertigen oder machst du das selber? Wenn du das
herstellen lässt, würde sich eine Top Massefläche anbieten. Ist dir eine
Potentialtrennung bei den Optokopplern nicht wichtig weil die
Massefläche auch dort ist...
Zwei unroute seh ich: unterm uC und bei C3.
Lg
Hallo,
Ja hab jetzt ne Top-Massefläche auch gemacht. Danke fürn hinweis mit C3,
war gestern anscheinend schon müde! :) Mal gucken mit der
Potentialtrennung, wie ich das mache!
Grüße
> So jetzt noch in bessere Bildauflösung
Immer noch kein Stützelko direkt am UDN2981, man sollte den am
Spannungsreglerausgang überflüssigen C11 dorthin verschieben
D1 absolut komplett überflüssig (siehe Datenblatt 7805).
Uwe schrieb:>> "horizontal spiegelst"> Und dann soll er sie von der anderen Seite Anlöten, oder was ?!
im SCHALTPLAN nicht im Layout !!! lies mal richtig !
Stiefei schrieb:> Zu der Spannungsreferenz: Würde ich gerne diesen lassen, weils doch> ziemlich genau werden sollte und diese Referenz einen geringen> Temperaturdrift hat, da die Außentemperatur nicht konstant sein wird.
Die funktioniert in deinem Fall aber nicht. Bei der REF01 hast du 10V
Ausgangsspannung -> zuviel fuer den AVR.
Deine Optokoppler bringen in deinem Fall nichts. Wenn schon Optokoppler
dann deren Eingangsmasse und den Rest der Schaltungsmasse muessen
getrennt sein.
Dann weg mit der Masseflaeche unter den Optokoppler und deren
Eingangsbeschaltung.
Dann Pullupwiderstaende extern fuer die Optokoppler vorsehen nicht die
internen nehmen, die sind in dem Fall viel zu Hochohmig, sonst reagieren
die Optokoppler auf jedes Husten.
Stiefei schrieb:> Und die Optokoppler werd ich noch über die Software entprellen, dann> sind die nicht mehr störanfällig.
Das habe ich nicht damit gemeint. Rechne mal kurz nach.
Der Pullupwiderstand im AVR ist rund 50..100K gross.
Also fliessen da im durchgeschalteten Zustand des Optokopplers
Ic = 5V/100K = 50uA
Dein PC847 hat mindestens 80% CTR
macht an der Kopplerdiode = Id = 50uA / 0.8 = 62.5uA
Das waere der Strom an der LED wo schon eine 0 erkannt werden kann durch
den AVR. Das heist du hast kein definiertes Schwellenverhalten an deinen
Eingaengen. Und die LEDs im Optokoppler leuchten auch schon weit unter
1mA.
Ich wuerde dir raten zusaetzliche Pullups im Bereich 2 .. 5K dort
vorzusehen.