Erste Platine

Gast #3302647
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Hallo,

ich habe eine Platine für eine kleine Hobbybrauanlage entworfen und 
wollt mal fragen, ob sich jemand das Layout/Schaltplan anschauen könnte, 
ob alles richtig ist, da es mein erstes Layout ist. Für die 
Temperautmessung hab ich einen Pt100 mit Auswerteeinheit von Phoenix 
Contact, das ein Signal von 4-20mA bzw. 0-20mA liefert. Ich denke ich 
kann den Spannungsfall an dem Widerstand messen? Ich brauch eine 
Auflösung von 0,1 Grad und mit einer max. Abweichung von +-0,5% von 
realen Temperatur. Da meine Schaltung nicht viel Strombraucht habe ich 
einfach einen 7805 genommen und bau nen Kühlkörper dran... Bei der 
Analogbeschaltung war ich mir nich ganz sicher ich hoffe es funktioniert 
so... Schaltplan/Layout im Anhang

Grüße
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Gast #3302665
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Hallo,

falls du mit debug wire arbeiten willst, solltest du den Kondensator an 
Reset erstmal nicht einlöten (darf natürlich auf dem Layout trotzdem 
drauf sein).
Außerdem habe ich den Eindruck, dass man das Hühnerfutter um den Atmega 
besser hinbekommen könnte. Kennst du Avr Apnote 42?

http://www.atmel.com/images/atmel-2521-avr-hardware-design-considerations_application-note_avr042.pdf

Schau dir die Beispiele auf S. 14/15 an.
Jedes VCC/GND-Paar sollte einen Kondensator haben.

Mit SMDs könntest du den Quarz und die Kondensatoren außerdem näher an 
den Atmega setzen.

Viele Grüße
Michael
#3302670
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Ich fang mal an.

1. REF01 ist eine 10V-Referenz, geht also nicht.
2. wenn Du 5V willst: REF02 braucht aber mindestens 7V Versorgung
3. unabhängig davon gehört C3 hinter die L2
4. AVCC gehört an C3/L2
5. Empfehlung: als Referenz die Interne nehmen, wenn es die Genauigkeit 
erlaubt, oder eine 2,5V Referenz nehmen; dann R1 und R2 entsprechend 
anpassen
6. C4, C5 sollte 22pF sein

Weiter habe ich jetzt nicht geschaut...

Gruß Dietrich
#3302687
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Na ja. Solche Geschichten wie die I/U Messung prüf ich zuerst immer auf 
dem Steckbrett. Laß auf der Platine zur Sicherheit noch Pads oder 
Lötaugen für nen kleinen Kondensator.
20mA * 250 Ohm = 5.00 Volt
Du bist dann voll am Anschlag. Müßte man testen...
Als Referenz geht auch ein preiswerter TL431, der bringt 2.500V. Da 
müßte man dann halt die R's für die reinkommende Spannung wieder 
anpassen.
Gast #3302716
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> ich hoffe es funktioniert so.

Die 500mA Sicherungen am UDN2891 sind jedenfalls überflüssig, wenn die 
durchbrennen, ist der UDN schon längst gegrillt.
Ob hingegen die Analogeingänge nicht gegen Störungen und Überspannung 
abgesichert sein sollten, weisst nur du. Wie lang ragen deine 
Messleitungen in stromverseuchte Gegend hinein ?
Du solltest aber einen Kondensator zwischen dessen + und GND Anschluss 
haben, direkt dadran, der darf auch grösser sein als die üblichen 100nF, 
beispielsweise 10uF.
Insgesamt finde ich die Masseführung nicht ideal, zumal du ja 
Analogmessung machen willst wohl auf zumindest 9 bit genau, ich kann sie 
aber in dem Bild kaum erkennen.
Andere Hinweise habe dir andere Leute schon gegeben. Vielleicht sollte 
man auch den Mega16 als DIP nehmen, der Rest ist ja thru hole und es 
wird ja wohl per Hand bestückt.
Gast #3303537
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Hallo,

hab mal meinen Schaltplan aktualisiert, das Board muss ich noch 
machen...
Hab jetzt die Analog-Referenz an 24V, im Datenblatt ist ein maximaler 
Spannungsunterschied von 35V IN/OUT angegeben, also müsste das klappen.
Habe die Analog Verdrahtung mal abgeändert, hoffe das es so korrekter 
ist.
Zu der Spannungsreferenz: Würde ich gerne diesen lassen, weils doch 
ziemlich genau werden sollte und diese Referenz einen geringen 
Temperaturdrift hat, da die Außentemperatur nicht konstant sein wird.
Viele Störungen sollte sich die Leitung jetzt nicht mehr einfangen, da 
der AD wandler (Externes gerät) einen eingeprägten Strom von 4-20mA 
erzeugt.

Das Board folgt.

Grüße
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#3303903
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Stiefei schrieb:
> hier ist meine angepasste Platine, hoffe das es so passt! Masseführung
> ist vll. nicht ganz optimal, aber es wird nur eine Hobbyplatine. :)

Das ist noch lang kein Grund nicht ordentlich zu Layouten...


Mach die Massefläche überall dorthin wo du nicht optisch getrennt bist. 
Beim Quarz gibts lt. Foto noch Ärger. Schaut so aus als ob das Polygon 
alles kurzschließt.

Lg
#3303958
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Lässt du die Print fertigen oder machst du das selber? Wenn du das 
herstellen lässt, würde sich eine Top Massefläche anbieten. Ist dir eine 
Potentialtrennung bei den Optokopplern nicht wichtig weil die 
Massefläche auch dort ist...

Zwei unroute seh ich: unterm uC und bei C3.

Lg
#3304857
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Stiefei schrieb:
> Zu der Spannungsreferenz: Würde ich gerne diesen lassen, weils doch
> ziemlich genau werden sollte und diese Referenz einen geringen
> Temperaturdrift hat, da die Außentemperatur nicht konstant sein wird.

Die funktioniert in deinem Fall aber nicht. Bei der REF01 hast du 10V 
Ausgangsspannung -> zuviel fuer den AVR.

Deine Optokoppler bringen in deinem Fall nichts. Wenn schon Optokoppler 
dann deren Eingangsmasse und den Rest der Schaltungsmasse muessen 
getrennt sein.

Dann weg mit der Masseflaeche unter den Optokoppler und deren 
Eingangsbeschaltung.

Dann Pullupwiderstaende extern fuer die Optokoppler vorsehen nicht die 
internen nehmen, die sind in dem Fall viel zu Hochohmig, sonst reagieren 
die Optokoppler auf jedes Husten.
Gast #3305161
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Hallo,

ne das wird ne 5V Volt Referenz: 
http://www.reichelt.de/ICs-LT-LTC-/LT-1021-CCN8-5/3/index.html?&ACTION=3&LA=5&ARTICLE=10868&GROUPID=2913&artnr=LT+1021+CCN8-5

Und die Optokoppler werd ich noch über die Software entprellen, dann 
sind die nicht mehr störanfällig.

Ich hab jetzt die Masse von den 24V extra geführt über normale 
Leitungen, und die 5V Volt über eine Massefläche verbunden. An der 
Eingangsklemme von der 24V Versorgung hab ich die beide Verbunden, 
musste ja auch.

Grüße
#3305417
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Stiefei schrieb:
> Und die Optokoppler werd ich noch über die Software entprellen, dann
> sind die nicht mehr störanfällig.

Das habe ich nicht damit gemeint. Rechne mal kurz nach.
Der Pullupwiderstand im AVR ist rund 50..100K gross.
Also fliessen da im durchgeschalteten Zustand des Optokopplers

Ic = 5V/100K = 50uA

Dein PC847 hat mindestens 80% CTR

macht an der Kopplerdiode = Id = 50uA / 0.8 = 62.5uA

Das waere der Strom an der LED wo schon eine 0 erkannt werden kann durch 
den AVR. Das heist du hast kein definiertes Schwellenverhalten an deinen 
Eingaengen. Und die LEDs im Optokoppler leuchten auch schon weit unter 
1mA.
Ich wuerde dir raten zusaetzliche Pullups im Bereich 2 .. 5K dort 
vorzusehen.

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