einzellzellen entladung für nimh akku

OP #937463
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Hi.

Ich fahre neben bei ein bissel mit 1:18 rc modellautos. in diesen sind 
nun akkus verbaut, die ich am liebsten ein bisschen pflegen würde, damit 
sie nicht so schnell aufgeben.
Für die großen Zellen gibt es diese entladeplatinen, die mir mit 80€ 
aber zu teuer sind, ausserdem müsste ich diese auch noch an passen, an 
meine bedürfnisse.

Was muss das ding können?
1.) die Zellen auf eine bestimmte Spannung entladen, ca 0.9 -1.2V 
(Spannung würde ich gerne über PIC auswerten, um einen entladestopp, bei 
eingestellter Spannung zu erreichen)
2.)bei jeder einzelnen Zelle muss die Spannung gemessen werden. Ich habe 
6zellige packs
3.)Die Zellen sollten am ende alle eine Spannung aufweisen, abweichung 
ca 0.05V

Meine Probleme:
i.) ich weiß nicht welchen PIC ich nehmen soll, weil ich mir nicht 
sicher bin, wie ich die 6 Spannungsniveaus messe, damit ich sie bis zur 
selben Spannung entlade?
ii.) Was nehm ich am besten als Last? soll ja auch nicht 4 Stunden 
dauern bei 1400mAh
iii.) kennt jemand vielleicht ne seite wo das schon gemacht wurde und es 
so ne art tutorial zum nachbauen gibt?
OP #937484
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ja so in der art hab ich mir das vorgestellt. 18F4550 hab ich sogar noch 
da.

ich hab leider noch nie mit fets gearbeitet. ich hab mir das grad aber 
mal rasch bei wiki durchgelesen. müsste ich das nicht auch mit nem 
bipolaren transisor machen können. ich nutze den doch nur als schalter 
oder nicht? so wie ich das verstehe, müsste ich mit nem fet und 6 
weiteren Analog ausgängen sogar ne asympthotische anpassung hinkriegen.

oder kann ich auch direkt über den fet leistung verbraten? das geht doch 
eingetlich nicht, zumindest nicht im größeren stil.

ich würde den pack natürlich vorher auch schon vor entladen. was meinst 
was man für nen wider stand nehmen sollte? also größe und leistung.
OP #937496
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ja die sollte wie gesagt schon einstellbar sein. das ist doch dann aber 
nur ne sache der Programmierung. Ich muss ihm dann doch nur an einem 
anderen Punkt sagen, dass er fertig ist.
Der Entladestrom kann auch ruhig konstant sein. im notfall wird der 
hinterher noch gepulst.

Ich hab mich jetzt mal durch meine PIC Sammlung gewühlt. ich werde wohl 
auf einen 18F2550 zurückgreifen. der reicht von den anschlüssen her auch 
aus und ist nicht so groß. ausserdem hab ich da mehr von rumliegen :-)

€dit:
Hättest du vielleicht noch eine empfehlung für den fet. ich würd dann 
nämlich gleich mal noch bei conrad vorbei
OP #943524
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so ich hab mich mal ein bisschen durch die verschiedenen seiten gewühlt 
und angefangen mich schlau zu machen.

Die oben genannten fets seh ich als ein wenig zu groß dimensioniert an, 
weil ich ja nun bei weitem keine 60A oder mehr schalten will.

Nach ein bisschen suchen bin ich nun auf den
irf530
gestoßen. ich werd nur aus dem datenblatt 
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/SGSThomsonMicroelectronics/mXuqsrz.pdf 
nicht ganz so schlau. ist der jetzt auch ttl fähig oder nicht? wenn ja 
wäre das sehr schön
#943560
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Hallo,

der IRF530 ist nicht so toll zu hohe Threshold-Spannung und zu hoher 
Widerstand es gibt bei weitem bessere.

Nimm z.B. den IRLZ34, Datenblatt im Anhang, der ist Logik-Kompatibel den 
kannst du direkt mit einem Pin des PIC treiben wenn du keine PWM machen 
willst geht das ohne Probleme. Schutzwiderstand nicht vergessen und auch 
nen Pulldown gegen GND vom Gate damit das nicht so rumfloatet wenn der 
PIC aus ist sonst gibts Rauch. Vorteil: Du mußt den FET nicht Kühlen und 
das Ding bekommst du bei Reichelt 43 Cent hinterhergeschmissen :)
Ich setze den FET selber oft ein das Ding ist gut und auch netterweise 
noch sehr günstig. Leg dir vielleicht gleich nen paar auf Lager die 
Dinger kann man immer brauchen.

Du willst ja die Leistung am Widerstand verheizen und nicht am FET oder 
:)

Stefan
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #943569
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"
Du willst ja die Leistung am Widerstand verheizen und nicht am FET oder
:)
"

Aber genau so mache ich es mit meinem Akkupack-Entlader :)
Nen 7,2V Akkupack mit 5A entladen geht mit nem IRFZ44 wunderbar.
Als Kühlkörper dient dieser:
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=MTE5OTY1OTk=&w=Mzk2OTk4&ts=0

mit einem 40*40mm 5V Lüfter

Gruß Sascha
OP #943571
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^^

genau stefan hat ins schwarze getroffen. deshalb hab ich mich auch noch 
nach anderen fets als den weiter oben genannten umgeschaut, weil die mir 
eigentlich zu teuer waren. bei 43 cent bestell ich gleich 20, denn hab 
ich mal welche da :-D

denn werd ich nachher mal nen schaltplan machen und ne bauteil liste 
posten, ob das so in ordnung gehen würde. meint ihr ich sollte die 
widerstände irgendwie mit kühlkörpern versehen oder reicht es wenn ich 
5W widerstände nehme und die einfach so an der luft lasse?

ich hatte eigentlich vor die zellen schon fast entladen auf die platine 
zu setzen und die größtenteils zum angleichen zu nehmen, also sollte der 
zeitraum des entladens und damit des stromvernichtens nicht all zu groß 
sein.

€dit

@Sascha: ich will nicht mit 5A entladen. Ich will lediglich die Spannung 
angleichen. entladen ist der akku nach dem fahren. oder durch mein 
normales ladegerät. Es geht lediglich darum, dass alle Zellen auf dem 
gleichen Stand sind, damit sie anschließend wieder gleichmäßig gefüllt 
werden können.
#943660
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Hast Du Akku-Packs oder Einzelzellen?

Bei den Packs mit zwischenabgriffen must Du auf die Potenzale achten. 
Der -(GND) der einen Zelle ist +(1.2V) der nächsten Zelle. Hier gibts 
dann auch schnell einen Kurzschluss mit grossen Strömen.

Also Vorsicht.
LiIon Akku machen das aber auch so ähnlich, nennt sich Balancen oder so 
ähnlich.
Vielleicht kannst Du da was abschauen.

Gruss T.

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