Hmm, beide recht umfangreich und komplex für'n Anfänger.
Beschaff' dir lieber das PICkit 3 Debug Express (DV164131).
Da ist dabei: Einfaches Board, Programmer/Debugger ("PicKit3") und CD
mit Tools (MPLAB, aber auch Compiler) sowie --> Funktionsfähige einfache
Beispiele für den auf dem Board enthaltenen uC.
Das PicKit3 wird für alle anderen Entwicklungen mit PICs i.d.R. auch
benötigt.
Gruss
Roni schrieb:> Wo bekomme ich eine Liste von 8 Bits µController von PIC (ich möchte> nicht jeder Datenblatt schauen).
Du moechtest nicht nach jedem DB schauen, also SIE suchen,
oder, nicht in jedes DB schauen um die richtigen Teile fuer dich zu
finden?
woertlich, eine Liste
http://code.google.com/p/jallib/wiki/DataSheets
(da ist man schneller als bei microchip)
Am schnellsten ist man immer noch bei Microchip:
http://www.microchip.com/maps/microcontroller.aspx
Was willst du damit machen.
In welcher Sprache willst du darin programmieren?
Wenn du für 8-Bit 'Kleinkram' schon Atmel verwenden kannst, vielleicht
lohnt sich dann eher mit 16-Bit (PIC24, http://flyingpic24.com/) oder
einfach gleich 32-Bit (PIC32, http://exploringpic32.com/) bei den PICs
einzusteigen, sofern du mal was größeres planst (Grafikdisplay, Audio,
...).
Die PIC32 sind ein vollständiger Architekturwechsel zu MIPS. Hier wird
seitens Microchip in Zukunft die meiste Forschung reingehen.
picking bird schrieb:
> woertlich, eine Liste> http://code.google.com/p/jallib/wiki/DataSheets
Jörg Mahler schrieb:
> http://www.microchip.com/ParamChartSearch/Chart.aspx?branchID=1012
Cool vielen Dank.
Erich schrieb:
> Hmm, beide recht umfangreich und komplex für'n Anfänger.> Beschaff' dir lieber das PICkit 3 Debug Express (DV164131).> Da ist dabei: Einfaches Board, Programmer/Debugger ("PicKit3") und CD> mit Tools (MPLAB, aber auch Compiler) sowie --> Funktionsfähige einfache> Beispiele für den auf dem Board enthaltenen uC.
Herzlichen Dank für den Tipp!
Gibt es bei Microchip auch Rabat für Studenten?
Frank M. schrieb:
> Was willst du damit machen.> In welcher Sprache willst du darin programmieren?AVR's habe ich mit C programmiert also möchte auch mit C auch PIC's
programmieren
Frank M. schrieb:
> Wenn du für 8-Bit 'Kleinkram' schon Atmel verwenden kannst, vielleicht> lohnt sich dann eher mit 16-Bit (PIC24, http://flyingpic24.com/) oder> einfach gleich 32-Bit (PIC32, http://exploringpic32.com/) bei den PICs> einzusteigen, sofern du mal was größeres planst (Grafikdisplay, Audio,> ...).
Großes ist nicht in Planung, möchte mich nur mit PIC's befassen deswegen
dachte ich an 8-Bit µController da die 16 oder 32 Bit sind bestimmt wie
bei Atmel recht komplex.
Roni schrieb:> Wo bekomme ich eine Liste von 8 Bits µController von PIC
Die brauchst du erstmal nicht da die PICs (wie bei allen anderen
Herstellern auch) in sog. Familien gruppiert sind.
Die haben einen gemeinsamen immer gleichen (oder zumindest sehr
ähnlichen Aufbau) von dem dann die einzelnen Produkte für diesen oder
jenen Anwendungungszweck abgeleitet sind.
Für deine PICs ist das hier beschrieben:
PICmicro Mid-Range MCU Family Reference Manual
http://ww1.microchip.com/downloads/en/devicedoc/33023a.pdf
Schnapp dir einen der alle für dich wichtigen Funktionen drin hat und
leg los.
Falls du in C programmierst (was ich nur nebenbei mache):
Die Compiler von Mikroe sind imho für den Einstieg besser geeignet als
die mächtigen und komplexen Produkte von Microchip .
Siehe hier:
Beitrag "Re: [V] PicKit3 Debug Express"
bei Farnell ist der PICKKIT3 Debug Express mit nen EvalBoard für 41,65
EUR plus Versand zu haben. (bzw. HBE-Shop Artikel-Nr: 2082441)
Hi,
Roni schrieb:> Herzlichen Dank für den Tipp!>> Gibt es bei Microchip auch Rabat für Studenten?
JA - gibts es...
Standardmäßig haben die 25% auf Einkäufe im Microchip-Shop, musst dich
halt vorher Registrieren lassen. Ist oft im Ergebniss schon deutlich
günstiger als Normalkauf, aber trotzdem besser immer Nachrechnen. Gibt
Ausnahmen.
Wenn es nicht automatisiert geht musst du dich halt händisch eintragen
lassen. academic@Microchip.com - Die direkte Adresse für Deutschland
habe ich nicht mehr im Kopf, evtl. findet die sich ja auf den Microchip
Seiten oder sonst wird es halt intern weitergeleitet)
siehe:
http://www.microchipdirect.com/faq.aspx?mid=302
(ganz unten...)
Manchmal gibt es wohl auch noch zusätzliche (individuelle)
Vergünstigungen bei Anfrage wie gutschrift der Versandkosten usw. Kann
dazu aber nichts sagen weil ich selbst nur über die HS eingekauft habe,
da lief das über einen Distri - aber auch mit der Ermäßigung
Zudem könnte man als Student kostenlos an deren Kursen teilnehmen...
Waren "zu meiner Zeit" auch mal interessante über das Bundesgebiet
verteilt bei, als ich das letzte mal reingeschaut habe waren es aber nur
welche für Ersteinsteiger in Süddeutschland... Kaann aber wieder besser
aussehen ;-)
Gruß
Carsten
Roni schrieb:> Großes ist nicht in Planung, möchte mich nur mit PIC's befassen deswegen> dachte ich an 8-Bit µController da die 16 oder 32 Bit sind bestimmt wie> bei Atmel recht komplex.
Die verlinkten Bücher sind halt ein einfacher Einstieg in die jeweilige
Architektur inkl Mplab.
Und ja, die größeren uC haben meist mehr Funktionen, d.h. aber nicht,
dass man die auch nutzen muss oder sie deswegen komplizierter sind. Im
Gegenteil ist auf denen etwas größeres eher einfacher zu programmieren,
da man sich weniger Gedanken um Ressourcen machen muss und etwas
verschwenderischer arbeiten darf.
Ansonsten eben die 18F Reihe wenn du 8-Bit haben willst. Am besten du
kaufst dir ein Starterkit von Microchip das deinen Vorstellungen am
ehesten entspricht. (Bspw. eines für UBS sofern du USB machen willst).
Das Pic Kit 3 inklusive dem Mikrocontroller Board ist auch eine gute
Alternative.
In beiden Fällen musst du aber immer noch den Umgang mit PIC
Mikrocontroller erlernen. Zwar kannst du dir auf
http://sprut.de/electronic/pic/index.htm vieles erarbeiten, aber ist
eben nicht so Zielführend wie bei einem Buch.
Ja stimme dem letzen Beitrag zu. Wenn du nicht durch extremen Preisdruck
oder Platzmangel dazugewzungen ist, fange mit einem PIC18 an. Deren
Speicher ist wenigstens wieder Byteweise organisiert und nicht 14Bit wie
bei den PIC16. Das macht zum Beipiel die programmierung vin Tabellen
einfacherer.
Jörg schrieb:
> Siehe hier:>> Beitrag "Re: [V] PicKit3 Debug Express"
Carsten schrieb:
> JA - gibts es...> Standardmäßig haben die 25% auf Einkäufe im Microchip-Shop, musst dich> halt vorher Registrieren lassen. Ist oft im Ergebniss schon deutlich> günstiger als Normalkauf, aber trotzdem besser immer Nachrechnen. Gibt> Ausnahmen.>> Gruß> Carsten
Hey, vielen Dank für die Zahlreiche Tipps
Frank M. schrieb:
> Und ja, die größeren uC haben meist mehr Funktionen, d.h. aber nicht,> dass man die auch nutzen muss oder sie deswegen komplizierter sind. Im> Gegenteil ist auf denen etwas größeres eher einfacher zu programmieren,> da man sich weniger Gedanken um Ressourcen machen muss und etwas> verschwenderischer arbeiten darf.
Ok vielen Dank, muss ich bisschen lesen, in Prinzip hast du Recht.
Frank M. schrieb:
> Ansonsten eben die 18F Reihe wenn du 8-Bit haben willst. Am besten du> kaufst dir ein Starterkit von Microchip das deinen Vorstellungen am> ehesten entspricht. (Bspw. eines für UBS sofern du USB machen willst).>> Das Pic Kit 3 inklusive dem Mikrocontroller Board ist auch eine gute> Alternative.
Jap das sieht ganz gut aus!
Oder nimm gleich PIC24. Die Architektur wird Dich an einen AVR erinnern,
nur das der PIC24 für das gleiche Geld 8 Bit mehr hat und mindestens
drei mal so schnell ist. Die PIC24EP laufen mit bis zu 70 MHz. dsPIC
sind PIC24 mit zusätzlichen DSP-Erweiterungen, die Du benutzen oder
liegen lassen kannst.
Du wirst es auf einem PIC24 und auch auf PIC32 einfacher als auf einem
AVR oder PIC16/18 haben, weil Du Dich nicht um die Trennung zwischen
Programm und Datenadressraum kümmern musst. Beim PIC32 gibt es diese
Trennung nicht, beim PIC24 gibt es sie zwar, aber in einem Großteil der
Fälle kümmert sich der Compiler darum, dass die Daten aus dem Flash im
Datenadressraum des Prozessors sichtbar sind.
Also keine Angst vor mehr Bits. Du musst sie ja nicht alle trinken,
zumindest nicht alle auf einmal. Und das PICKit3 kann alle PICs
bedienen.
fchk
Roni schrieb:> Ich möchte mich mit dem PIC ein wenig einarbeiten, nun stehe ich vor der> Wahl was ich genau kaufen soll,..
So wird das nix Gescheites.
Die diversen Vorredner haben dir ja schon nahegelegt, immer noch was
draufzulegen: Nimm nen PIC18, nee nimm nen PIC24, nee nimm lieber das
größte Kaliber, also nen PIC32...
Ich halte nichts von all dem. Frage dich lieber zu allererst, was für
eine Anwendung du damit basteln willst. Die PIC's sind nämlich in
erster Linie dazu da, in einer konkreten Anwendung sprich einem
möglichst nützlichen Gerät ihren Dienst zu verrichten.
Da kann dann für was ganz kleines eben ein winziger PIC12 werkeln - es
kommt immer auf den Zweck an. Zum prinzipiellen Einstieg würde ich dir
anraten, mit einem kleineren PIC, aus der PIC16F.. Reihe anzufangen und
dir zu allererst mal die grundsätzliche innere Struktur anzuschauen. Die
ist nämlich grundverschieden von den AVR's und wenn man die erstmal
verstanden hat, kann man recht pfiffige Ideen damit umsetzen (so man
hat!). Für spätere Vorhaben kannst du immer noch nach dickeren PIC's
schauen, wenn du bei MicroChip bleiben willst und größere Sachen nicht
mit nem Cortex machen willst.
Also, frag dich zu allererst mal selbst, was du eigentlich machen
willst, denn nur "beschäftigen" oder "ein bissel einarbeiten" ist zu
dünne. Es sollte schon auf ein wirklich greifbares nützliches Ziel
hinauslaufen.
W.S.