PIC 18F4680 übertakten?

Gast #759046
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Hallo,

für ein Grafikdisplay 640x480 brauche ich eine wesentlich höhere 
Leistung als diese PICs bringen können. Es wären nur Datenraten von 
1Mb/s möglich. Natürlich kann man einen MSM6255Grafikcontroller nehmen 
aber dann wird es noch komplizierter.

Meine Frage: Hat mal jemand diese PIC extrem übertaktet, sagen wir mit 
20 Mhz Quarz und der PLL auf 80 Mhz? Und liefen diese dann noch stabil 
für den Hobbybereich? Mit 2Mb/s käme ich nämlich gerade so eben hin :-)

Gruss,
Christian
#759075
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Das kannst du vergessen! Microchip wäre sicher nicht so blöd, den Chip 
dann auch mit dieser Geschweindigkeit zu vermarkten...
Silabs C8051F120 wäre eine Alternative, der macht intern ganz offiziell 
100MHz (real kann man mit ca. 50 MIPS rechnen!!). Es gibt von Silabs 
auch noch andere uC, welche diesen Takt machen. Debugging ist ebenfalls 
in der Schaltung möglich. Ein Toolstick-Kit mit Debug-Kabel reicht dazu 
schon. Kostet ca. 20 Euro...

Gruss
rayelec
#759080
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@ Christian J. (Gast)

>für ein Grafikdisplay 640x480 brauche ich eine wesentlich höhere
>Leistung als diese PICs bringen können. Es wären nur Datenraten von

Dann NIMM doch einen anderen IC. Anderer uC oder gleich FPGA.

>für den Hobbybereich? Mit 2Mb/s käme ich nämlich gerade so eben hin :-)

Glaub kaum dass das (stablil) läuft.

MFg
Falk
Gast #759188
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Hallo,

der Umstieg auf andere Prozessoren, FPGA etc scheitert leider 
grundsätzlich an den dafü aufzuwendenen Kosten (C Compiler, komfortable 
Entwicklungsumgebung) und der nötigen langen Einarbeitungszeit. Die 
Silabs Bausteine sehen interessant aus, ich kenne den 51er Kern von 
früher, müsste nur noch ein C Compiler her und das ganze Debugging 
Zeugs. Nach dem Lesen einiger Datenblätter aber ist die einzig richtige 
Lösung für ein Display ein Grafiktreiber und der wird nunmal nicht an 
einen Controller angepappt sondern an leistungsfähige Maschinen mit 
externem Adressbus. Eine fertige Lösung gibt es zwar von 
www.lcd-module.de aber die kostet eben 369€.

Schade, PIC ade, doch wohl nur für Bastelein verwendbar :-(
Gast #759222
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Hallo,

die 32bit PIC kenne ich, Compiler kostet 1800€ :-((((( Es sei denn 
jemand kennt gute "Quellen" :-)

Während ich das schreibe läuft im Hintergrund der Download von WinARM. 
Ich glaube, dass der Aufstieg auf ARM einfach die billigste Lösung ist, 
zudem der Compiler ja Freeware ist.

Kann mir jemand sagen, was man noch alles braucht um ein ARM Development 
System aufzubauen? Also Code schreiben, compilieren, debuggen (ganz 
wichtig!) und schliesslich in die laufende Anwendung brennen. Ähnlich 
komfortabel wie bei Microchip sollte es sein.

Gruss,
Christian
Gast #759224
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Benedikt,

bekomme ich mit dem Chip, den Du nennst auch meine 8 LCD Displays hier 
angesteuert? Wäre schade, wenn ich die wegwerfen müsste. Es sind die 
"dummen" mit nur zeilen/Spalter Treiber und 4 Bit Darsstellung.
Gast #759234
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>Ich schliesse mich Holger an. Schau dich dochmal in der PIC Family um.
>Die PIC24 oder dsPIC30/33 schaffen das sicher.

Da bin ich mir aber inzwischen nicht mehr sicher :(
Eine monochrome Grafik benötigt 640*480/8 = 38400 Bytes.
Wenn man kein Standbild möchte sollte das wohl an RAM vorhanden sein.
Mit Kompression weniger, aber dekomprimieren dauert auch.

>Während ich das schreibe läuft im Hintergrund der Download von WinARM.

Dann such dir am besten gleich einen ARM mit externem RAM Anschluss 
raus.
#759244
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Christian J. wrote:
> Benedikt,
>
> bekomme ich mit dem Chip, den Du nennst auch meine 8 LCD Displays hier
> angesteuert? Wäre schade, wenn ich die wegwerfen müsste. Es sind die
> "dummen" mit nur zeilen/Spalter Treiber und 4 Bit Darsstellung.

Ja, habe ich selbst schon gemacht. Im Datenblatt nennt sich dieser 
Displaytyp Monochrome Passive Panel 8-bit (8bit, da 2x 4bit).

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