Temperaturempfindlichkeit von Widerständen

Gast
Mat Mati schrieb:
> Wie berechnet man die Temperaturempfindlichkeit bei 50°C?

Das ist die Ableitung der Widerstandswertes nach der Temperatur oder 
einfacher die Widerstandsänderung geteilt durch die Temperaturänderung 
(jeweils bei der interessierenden Temperatur).
OP
Hi, es handelt sich um eine Aufgabe im Skript.
Habe das heute noch mal von Anfang durch gepaukt und konnte mir das bei 
den Widerständen nicht erklären.
Bin nur durcheinander, weil ich erstens nicht auf das genau Ergebnis 
komme. Zweitens habe ich auf Folgender Seite eine Formel gefunden ganz 
unten rechts.
Die macht Sinn für 0°C und nicht für 50°C.

Aber das Ergebnis ist bei beiden Gleich?
Kann mir nur vorstellen, dass die Empfindlichkeit gleich ist, weil es 
Linear ist.

Ich bin auch darauf gestoßen, dass es sich um  einen mittleren 
Temperaturkoeffizienten handelt.

Danke für eure Aufklärung und Mühe.

hier der Link: 
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.electronic-sensor.com%2Fimages%2Ftech-infos%2Fkoeffizient-a.png&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.electronic-sensor.com%2Fde%2Fkennlinien-fuer-pt100-widerstaende-nach-toleranzklassen&h=65&w=280&tbnid=LtF-vc1xmccF2M%3A&zoom=1&docid=0Bg8OdOFQMh-bM&ei=A2VRVPf7DubnygOq7YGYAw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=1095&page=2&start=17&ndsp=22&ved=0CHkQrQMwGw
Angehängte Dateien:
Gast
Peer P. schrieb:
> Kann mir nur vorstellen, dass die Empfindlichkeit gleich ist, weil es
> Linear ist.

Wenn die Kennlinie linear ist, dann ist die Empfindlichkeit (die 
Steigung der Gerade) konstant. Der Temperaturkoeffizient alpha hängt 
aber tatsächlich davon ab, was deine Bezugstemperatur ist. Beim Pt100 
gibt man alpha für eine Bezugstemperatur von 0°C an. Würde man eine 
andere Bezugstemperatur wählen, dann hätte auch alpha einen anderen 
Wert. Der Zahlenwert von alpha ist so gewählt, dass die lineare Näherung 
bei 0°C und bei 100°C genau der tatsächlichen Kennlinie entspricht.

Peer P. schrieb:
> Bin nur durcheinander, weil ich erstens nicht auf das genau Ergebnis
> komme.

Das liegt an der Zeichengenauigkeit (bzw. Ablesegenauigkeit). Wenn ich 
nur die Gerade sehe, dann komme ich auch auf eine Empfindlichkeit von 
0,4Ohm/K und nicht auf den Wert der Musterlösung. Aber wenn man auch die 
Formel für die Gerade kennt, dann kann man die Ableiten und erhält so 
ein Ergebnis ohne Ablesefehler:

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