Hallo,
ich wollte schon länger mal wissen wie die Strömungsverhältnisse in der Zuluftöffnung unseres Kellers sind, aus der sich die Heizung mit Frischluft versorgt und die gleichzeitig auch zur Belüftung des Kellers dient.
Wegen der geringen Strömung fiel die Wahl auf einen kalorimetrischen Strömungsmesser. Der Aufbauvorschlag von Grok Bot für den Sensor sah dann so aus wie in aufbau.png
Auf einer Lochrasterplatte war das als Prototyp mit 2 x Pt1000 und einem Heizwiderstand schnell realisiert (Sensor.jpg).
Die Sensoren sind als Brücke verschaltet und werden nur während der Messung mit Strom versorgt. Der Heizwiderstand liefert knapp 40 mW und kann zum kalibrieren des Nullpunkts ausgeschaltet werden (schaltung.png). Die Auswertung der Signale erfolgt mit einem ADS1115 und einem ESP32 C3.
Erste Auswertungen sehen recht ordentlich aus. Die Bilder zeigen die Temperaturen der Sensoren sowie der Aussenluft und im zweiten Diagramm die gemessene Differenzspannung. Hier sieht man deutlich nachts eine ruhige Strömung da die Heizung aus ist. Morgens 5 Uhr beginnt der Heizbetrieb, beginnend mit etwa 7kW die dann auf 2-3 kW heruntermoduliert werden. Beim duschen sieht man einen Sprung nach oben durch die Warmwasserbereitung (ca. 10 kW und anschliessenden starken Strömungsabfall, da die Luft während des Lüften andere Wege in den Keller findet als durch das Rohr.





