Sepp schrieb:
> Dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Es zwingt einen doch
> niemand die ganze Peripherie auch zu nutzen.
Ein MKE04Z8 von Freescale zum Beispiel (nur um mal ein Beispiel zu
nennen) ist in jeder Hinsicht einfacher zu verstehen und zu beherrschen
als beispielsweise ein STM32F4xx: Der Clock-Tree ist in 5 Zeilen C
konfiguriert, GPIO ist ab Reset schon eingeschaltet,
Peripherie-Funktionen auf den Pins aktivieren sich von selbst wenn die
Peripherie aktiviert wird (kommt fast schon AVR-Feeling auf), die
relativ simpel gestrickten Peripheriegeräte haben alle nur halb so viele
Register wie die der "dicken" ARMs, Das Reference Manual ist kleiner
(aber vollständig!), man kann das Ding problemlos ohne irgendwelche libs
oder generierten Code benutzen und kommt dabei dennoch genauso zügig
voran als würde man sich gerade in einen ATMega (ohne Arduino)
einarbeiten.
Außerdem ist es stets eine sportliche Herausforderung mehr mit weniger
zu erreichen, das kann auch Spaß machen.