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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Umstieg auf ARM Cortex


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von Marc (Gast)


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Hallo Leute,

ich würde gerne auf ARM Cortex Mikrocontroller wechseln.
Bisher habe ich nur mit einem Arduino experimentiert und ein paar kleine 
Projekte realisiert.

Könnt ihr mir ein Board empfehlen?
Ein Tutorial oder hilfreiche Literatur wären auch sehr hilfreich!

Vielen Dank :)

von volksvorg (Gast)


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Hol dir ein Nucleo Board. Da ist alles dabei was du brauchst inklusive
Programmer und Debuger.
Als IDE gibt es System Workbench. Ist praktisch Eclipse mit STM32 
Plugin.

von Christian M. (chrigi001)


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Marc schrieb:
> Bisher habe ich nur mit einem Arduino experimentiert

Arduino Due -> ARM Cortex M3

Marc schrieb:
> Bisher habe ich nur mit einem Arduino ein paar kleine Projekte
> realisiert.

Eventuell solltest du aber deine C/C++ Kenntnisse vertiefen bevor du dir 
Gedanken über die CPU-Architektur machst.

von Bernd K. (prof7bit)


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Fang mit irgend nem kleinen, möglichst simplen Cortex M0+ an, der wird 
nicht ganz so erschlagend vollgestopft sein mit komplexer Peripherie, da 
bekommt man wesentlich schneller einen halbwegs brauchbaren Überblick 
wie dort die Zusammenhänge sind und wie alles tickt.

von Sepp (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Fang mit irgend nem kleinen, möglichst simplen Cortex M0+ an, der
> wird
> nicht ganz so erschlagend vollgestopft sein mit komplexer Peripherie, da
> bekommt man wesentlich schneller einen halbwegs brauchbaren Überblick
> wie dort die Zusammenhänge sind und wie alles tickt.

Dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Es zwingt einen doch 
niemand die ganze Peripherie auch zu nutzen. Blinke-led ist auf einem M0 
genauso einfach wie auf einem M4.

Ich habe beim Umstieg direkt mit M3/M4 angefangen. Ging sehr flott 
(genauso schnell wie der Einstieg in AVRs). Hab dann schnell gemerkt, 
dass die Atmegas überteuerte Museumshardware ist und alle meine Chips in 
die Tonne geschmissen und ab dann nur noch ARMs genutzt.

von Manfred (Gast)


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Sepp schrieb:
> Ging sehr flott
> (genauso schnell wie der Einstieg in AVRs). Hab dann schnell gemerkt,
> dass die Atmegas überteuerte Museumshardware ist und alle meine Chips in
> die Tonne geschmissen und ab dann nur noch ARMs genutzt.

Definiere "überteuert"!

Es gibt jede Menge Anwendungen, wo der Arduino mehr Warte- als 
Rechenzeit hat. Für mich sehe ich aktuell keine Anforderung in Richtung 
ARM.

von ./. (Gast)


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Es kann schon ein gewisser Vorteil sein, wenn das Referenzmanual
nur 500 Seiten statt 1500 Seiten hat.

Ein Nachteil waere der recht abgespeckte Befehlssatz des M0/M0+.
Da darf Mann dann beim M3/M4/M7/ARMxyz gleich nochmal lernen.

Ein STM32F0xyz ist schon recht uebersichtlich und bringt einem
trotzdem die Besonderheiten der ARM-Peripherie naeher.

Mann macht also nichts grundsaetzlich falsch damit anzufangen.

von holger (Gast)


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>Es kann schon ein gewisser Vorteil sein, wenn das Referenzmanual
>nur 500 Seiten statt 1500 Seiten hat.

Wie bereits gesagt: Man muss nur das lesen was man braucht.
Mit einem STM32F4 Discovery wird man wohl die meisten Treffer
bei google landen.

von ./. (Gast)


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> Es gibt jede Menge Anwendungen, wo der Arduino mehr Warte- als
> Rechenzeit hat. Für mich sehe ich aktuell keine Anforderung in Richtung
> ARM.

Es gibt auch jede Menge Controller auf die nicht Antuino aufgedruckt
ist, 1/10 eines vom Chinesen kopierten Boardes kosten und dank
effektiverer Programmierung noch viel viel laenger warten bzw.
stromsparend schlafen koennen als das windschiefe Zeug von
Mario und Luigi.

Denk mal drueber nach.

von ./. (Gast)


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> Wie bereits gesagt: Man muss nur das lesen was man braucht.
> Mit einem STM32F4 Discovery wird man wohl die meisten Treffer
> bei google landen.

Ich habe ARM auf dem TI Stellaris angefangen.
Das sind ja auch M3.
Die etwas besser ausgetatteten kommen/kamen dann aber auch gleich
in QFP100 daher.

Da finde ich SSOP20 bei den kleinen M0/M0+ schon handlicher.
Mit einem eigenen Board/SSOP-Adapter lernt man da auch gleich mit
der Hardware umzugehen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Sepp schrieb:
> Dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Es zwingt einen doch
> niemand die ganze Peripherie auch zu nutzen.

Ein MKE04Z8 von Freescale zum Beispiel (nur um mal ein Beispiel zu 
nennen) ist in jeder Hinsicht einfacher zu verstehen und zu beherrschen 
als beispielsweise ein STM32F4xx: Der Clock-Tree ist in 5 Zeilen C 
konfiguriert, GPIO ist ab Reset schon eingeschaltet, 
Peripherie-Funktionen auf den Pins aktivieren sich von selbst wenn die 
Peripherie aktiviert wird (kommt fast schon AVR-Feeling auf), die 
relativ simpel gestrickten Peripheriegeräte haben alle nur halb so viele 
Register wie die der "dicken" ARMs, Das Reference Manual ist kleiner 
(aber vollständig!), man kann das Ding problemlos ohne irgendwelche libs 
oder generierten Code benutzen und kommt dabei dennoch genauso zügig 
voran als würde man sich gerade in einen ATMega (ohne Arduino) 
einarbeiten.

Außerdem ist es stets eine sportliche Herausforderung mehr mit weniger 
zu erreichen, das kann auch Spaß machen.

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