Gut geeigneter Konstantstrom-Ansteuer-IC für viele (188Stk.) LEDs gesucht

OP #2980295
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem passenden IC für folgendes Projekt: 
Eine Analog-Digital-LED-Uhr inkl. Datumsanzeige, nach 'Gorgy Timing' 
Vorbild, im 3HE-Format (3mm-LEDs und 7-Seg.-Anzeigen) als 
Frontend-Anzeige für eine Präzisions-Zeitsteuerung.
- Da diese Uhr auf einem Videobild gut darstellbar sein soll möchte ich 
die LEDs nicht per PWM ansteuerun, sondern konstant bestromen.
- Der Strom muss nicht für jede einzelne LEDs einstellbar sein. 
Gruppenweise (pro Ansteuer-IC z.B.) wäre gut. Das dynamische einstellen 
des Stroms wäre optional (spielerei).
- Es geht um insgesamt 12+60+(8*14)+4 = 188 LEDs (12x Stunden, 60x 
Minuten, Datum und Zeit per 7-Seg.-Anzeigen: HH:MM:SS DD.MM.YYYY - 8*14 
= 112x plus zwei Doppelpunkte in der Zeitanzeige: 4x).
- ICs im BGA-Gehäuse scheiden aus, alle anderen Bauformen (auch MLF, 
...) sind willkommen, die Ansteuerungen sollte (wie auch immer) seriell 
erfolgen
- Ein einzelner IC sollte natürlich so viele LEDs wie irgend möglich 
betreiben, um die Anzahl von Ansteuer-ICs gering zu halten.


LEDs sind nun leider so gar nicht mein Fachgebiet und ich hatte noch nie 
wirklich mit ihnen zu tun (über triviale Anwendungen hinaus), daher 
kenne ich mich derzeit nur oberflächlich mit den Feinheiten aus und so 
sind mir eben die aktuellen zur Verfügung stehenden Bauteile, die für 
mein Problem optimal wären, unbekannt.
Spannung in Nähe der Flusspannung der LEDs, 24x 74HC595 plus Buffer und 
Vorwiderstände ist sicher realisierbar (es handelt sich um ein 
Einzelstück bzw. sehr wenige Exemplare) - doch nicht besonders elegant, 
da es inzwischen ja zig ICs gibt die speziell für die Ansteuerung vieler 
LEDs entwickelt wurden.

Sind jemanden passende Kandidaten bekannt?

Grüße
Sascha
OP #2980515
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Diesen IC würde ich nicht als besonders gut geeignet ansehen - ich 
hatte mir den TLC5941 schon angeschaut. Die Gehäuse sind relativ groß 
und pro IC kann ich nur 16 LEDs ansteuern - brauche ich also 12 ICs.

Der IR2D20U (bin in einer Eagle-Library auf diesen IC gestroßen - 
http://document.sharpsma.com/files/IR2D20U.pdf) bietet 24 Kanäle und hat 
ein kleineres Gehäuse.

So wirklich begeistert bin ich bis jetzt noch von keinen gesichteten IC. 
Ich kann mich daran erinnern in irgend einer Zeitschrift mal eine schöne 
Übersicht über etliche, moderne, vielkanalige LED-Ansteuer-ICs gelesen 
zu haben, bis rauf zu 56 Kanälen in einem IC, glaube ich - habe mir aber 
keine Notizen gemacht, da ich soetwas ja *nieeeee*malsnicht brauchen 
werde.
...jetzt ärgere ich mich darüber, klar.

Nachtrag:
Von der TLC59xx-Serie gäbe es dann ja noch den TLC5952 - Da hätte ich 
immerhin 24 Kanäle und kann sogar den Strom für drei Achtergruppen 
einzeln in 128 Schritten einstellen - kein PWM.
#2981108
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@  Sascha W. (arno_nyhm)

>- ICs im BGA-Gehäuse scheiden aus, alle anderen Bauformen (auch MLF,
>...) sind willkommen, die Ansteuerungen sollte (wie auch immer) seriell
>erfolgen

TLC5921 & Co. HTTSSOP32 Gehäuse ist klein.

>- Ein einzelner IC sollte natürlich so viele LEDs wie irgend möglich
>betreiben, um die Anzahl von Ansteuer-ICs gering zu halten.

16 Kanäle. Aber wo ist das Problem für ein Einzelstück? Ob man nun 5 
oder 10 ICs lötet macht vielleicht 10 Minuten Differenz. Das Projekt 
wird dich Dutzende Stunden beanspruchen.

>Spannung in Nähe der Flusspannung der LEDs,

5V, einige können, 3,3V.

>Diesen IC würde ich nicht als besonders gut geeignet ansehen - ich

Reicht "gut" heute nicht mehr?

>hatte mir den TLC5941 schon angeschaut. Die Gehäuse sind relativ groß
>und pro IC kann ich nur 16 LEDs ansteuern - brauche ich also 12 ICs.

Und? Wo ist das Problem? Willst du einen 188 Kanal LED-Treiber IC EXAKT 
passend für dich?

>So wirklich begeistert bin ich bis jetzt noch von keinen gesichteten IC.

Weil dir nicht die eierlegende Wollmilchsau über den Weg gelaufen ist? 
Luxusprobleme sind in.

>Von der TLC59xx-Serie gäbe es dann ja noch den TLC5952 - Da hätte ich
>immerhin 24 Kanäle und kann sogar den Strom für drei Achtergruppen
>einzeln in 128 Schritten einstellen - kein PWM.

Siehst du!
OP #2981131
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Bei aller Dankbarkeit für jedes Bemühen - Was sollen bitte solche 
Antworten?!

Ich habe doch extra darauf hingewiesen, dass PWM (und aus dem selben, 
angegebenen Grund auch kein Multiplexing!) in Frage kommt.

Und der WS2803 ist in allen relevanten Fragen den schon gannten 
Bauteilen unterlegen und zudem von einem suspekten Hersteller (suspekt 
in der Hinsicht, dass er nicht wirklich etabliert ist).
Dazu kommt, und ich finde es schade, dass man es wohl tatsächlich 
ernsthaft erwähnen muss, ist ein Einkauf von Bauteilen über eBay keine 
Option! Einkauf der Bauteile bei einem der 'üblichen Verdächtigen' 
sollte schon möglich sein, dh. nur Bauteile die man über 
Standard-Distris bekommt, und dann netter Weise auch noch am Ende des 
nächsten Jahres...
Gast #2981150
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> Sind jemanden passende Kandidaten bekannt?

Man nimmt eigentlich das,w as man am billigsten bekommt,
denn deine Anforderuengen sind gering (Strom wohl unter 20mA).

SCT2024 für 99c bei ulrichradig.de, CAT4016 bei darisus.de,
PCA9626B bei reichelt.de, viele Typen über eBay.de,
es ist deine Gecshicktheit, welche du als preiswerteste findest,
selbst ein PCA9532 täte es wohl.
OP #2981191
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Falk:
Die ganze TLC59xx-Reihe gibt es in 'ansprechenden', kleinen Gehäusen - 
habe den einen Typ anfangs nur bei Mouser in SO gesehen.

>5V, einige können, 3,3V.
Betriebsspannung des ICs, ja. Die ganzen ICs sinken ja meist eh, die 
Spannung an den Anoden der LEDs ist ihnen reichlich egal und dh. besser 
niedriger, wenn man nur jeweils eine einzige rote LED pro Kanal 
ansteuert.

>Reicht "gut" heute nicht mehr?
Ein 'gut' würde völlig reichen - einen Ansteuer-IC der dieses Prädikat 
für meine Anwendung verdient habe ich aber noch nicht gefunden, wenn ich 
'gut' in dieser Hinsicht mit 'optimal' gleichsetze.

Der 24-Kanälige TLC5952 würde nahe an 'gut' vorbeischrammen - wäre er 
nicht für RGB-LEDs optimiert, ich hatte die Sorge, die 
Fehlererkennungs-Spannungspegel für den blauen Kanal machen mir mit 
meinen roten LEDs Ärger, habe gerade aber nochmal nachgeschaut und es 
sollte passen. Fehlererkennung selbst ist zweitrangig, 'LAMP-TEST' 
reicht dafür in dieser Anwendung, doch weiß ich nicht wie der IC auf 
eine vermeintlich defekte LED reagiert.

Ich schaffe mir keine Luxusprobleme aber möchte natürlich mit möglichst 
wenigen ICs auskommen, sofern möglich, um mit einer einzelnen Platine 
auszukommen und kein Sandwich bauen zu müssen. Ja, da soll noch mehr 
drauf als nur die LED-Ansteuerung. Die Abmessungen der Platine sind 
limiert auf das was hinter eine 3HE/24TE Frontplatte passt, wobei die 
Platinen-Vorderseite möglichst bauteilfrei bleiben soll - bis auf die 
LEDs und 7-Segment-Anzeigen natürlich.

Mich 'stört' auch nicht, dass es keine eierlegenden Wollmilchsäue gibt, 
mich ärgert ums verrecken, dass ich die ICs die es vermeintlich gibt und 
die gut passen würden, nicht mehr ausfindig machen kann, obwohl sie 
mir vor ein paar Wochen/Monaten quasi direkt über den Weg gelaufen sind!


MaWin:
PCA9626B/PCA9532 dimmen beide per PWM - kann das Feature also nicht 
nutzen, damit sind sie wieder keine interessanten Kandidaten. Dann 
lieber die TLC59xx mit global in 127 Schritten dimmbarer 
Konstantstromquellen.

Der Stückpreis ist definitiv kein Kriterium nach dem ich diese Bauteile 
auswähle. Es soll ja keine Serie werden. Ich nehme was mir am bequemsten 
die vielfältigsten Möglichkeiten eröffnet - um evtl. auch die Helligkeit 
der 7-Segment-Anzeigen getrennt von denen des Analog-Sekunden-LED-Rings 
im Betrieb ändern zu können z.B.
Persönliche Seite #2981419
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Hab hier
2 x TLC5946 + Demultiplexer und Treiberstufen im Einsatz.

http://www.elv.de/id100-info-display-tischanzeige-bausatz.html

Display besteht aus 9 Zeilen und 12 x 2 Spalten.
(die 9. Zeile ist 1 x 12 LEDs)

Timing muß aber ein Controller übernehmen.
Takt für TLC5946s kommt aus nem Mega644 1:1.
Der TLC5946 hat 12bit Counter, Thermofehlerdetektion und 
Leerlaufdetektion.

Gruß Dennis
Persönliche Seite #2982043
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Martin Wende schrieb:
> PWM sieht man auf Kameras nun wirklich nicht.
Theoretisch gibt es eine Abtastinterferenz, wenn z.B. ein 
Kamerabildpunkt (immerhin im Bereich >100MHz) für einige Pixel high und 
für andere low sieht oder im umgekehrten Fall für geringe 
Horizontalfreqquenzen geradzahlige Anteile von lo / ungeradzahlige. Das 
kann schon Flimmern.

Ich gehe aber davon aus, dass da noch Glättung mit Kondensatoren 
betrieben wird?

Könnte man solche Kondensatoren nicht einfach so gross auslegen, dass 
sie das Multiplexen auch glätten? Wären dann gfs einige Dioden nötig.
OP #2990002
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Warum muss hier eigentlich immer die ausdrücklich als gegeben 
bezeichnete Ausgangssituation angezweifelt werden?! Ich möchte keine 
Lösung für ein anderes Problem, sondern für das Problem was ich habe - 
und dieses habe ich ausreichend beschrieben, zugegeben ohne allerdings 
nun alle Angaben zu rechtfertigen.
Von Vorteil war mir dieses Vorgehen nicht sonderlich... Für nachfolgende 
Sucher mit einem ähnlichen Problem:

Ich habe dann noch den TLC5922 entdeckt, der hat zwar wieder nur 16 
Kanäle, aber dafür die Möglichkeit den Strom für jeden einzelnen Kanal 
analog einzustellen (Dot Correction) - was mir größtmöglichen Freiraum 
lässt.
Der wird es nun.

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