Hallo, ich habe folgendes Problem. Ich designe gerade ein Trägerboard für das AVNET module UltraZed-EG SOM welches einen Zynq MPSOC ZU3-A625 enthält. Das Problem besteht nun darin, das es schon einige FMC Steckmodule gibt, die mit dem neuen Design(Trägerboard) kompatible sein sollen und diese FMC Boards müssen zum teil mittels 3,3V LVTTL oder 3,3V LVDS angesteuert werden. Der MpSoc von Xilinx unterstützt aber nur 1,8V LVDS oder 1,8V LVCMOS an seiner HP Bank. Gibt es eine Lösung für solch ein Problem? Grüße und vielen Dank Marco Wagner
Gast
#5426837
Gast
#5426952
Marco W. schrieb: > Gibt es eine Lösung für solch ein Problem? TXS0108 von Texas ?
Gast
#5426995
Ok. Die hab ich auch gefunden. Aber funktionieren die auch mit LVDS
Signalen.
von Wikipedia Kopiert
LVDS arbeitet mit einem Spannungshub von 350 mV. Differenzielle
Signalübertragung bedeutet, dass zwei Leitungen verwendet werden und die
Differenz der Spannungen für den Logikzustand ausschlaggebend ist. Bei
LVDS beträgt der Unterschied 350 mV, während die absolute Spannung gegen
Masse bei etwa 1200 mV liegt.
Das heißt doch, dass die Spannung an den beiden Lvds Pins sich um 1V
bzw. 1,4 V z.b pin_true = 1,4V und pin_false = 1.0V ----> High
pin_true = 1,0V und pin_false = 1.4V ----> low
Was kommt dann am Ausgang raus. Ist der Bereich überhaupt erlaubt?
Grüße und Danke
Marco
Gast
#5427018
Irreführung. Dem Levelshifter interessiert das nicht und muss es auch nicht. Der wandelt nur die Signale zwischen den Spannungsebenen. Dein angesprochener Spannungshub hat eine andere Bedeutung. Entweder falsch zitiert oder es ist falsch beschrieben.
Manfred schrieb: > TXS0108 von Texas ? Wenn man keine automatische Richtungserkennung braucht, arbeiten "unidirectional"- oder "direction controlled"-Shifter zuverlässiger als TXB oder TXS. wama104 schrieb: > Aber funktionieren die auch mit LVDS Signalen. Nein; LVDS benutzt keine Logik-Spannungspegel. Allerdings kommt es bei differenziellen Signalen nur auf den Unterschied zwischen den beiden Spannungen an; solange die möglichen Ausgangsspannungen des Senders innerhalb des Common-Mode-Bereichs des Empfängers liegen, funktioniert es ohne Shifter.
Gast
#5427247
natürlich werden auch bei differenziellen Signalen Spannungspegel benötigt. Nur wird das Signal letzlich anders ausgewertet. Aber es besteht aus genau den Spannungspegeln. Am Ende wird nur nicht der Spannungspegel einzeln direkt ausgewertet sondern die Differenz zweier Spannungspegel womit die Störsicherheit drastisch erhöht wird. Möchte man die maximale Störsicherheit beibehalten sollte man wiederum Levelshifter verwenden, sonst verschenkt man was. Ein bidirektionaler TXB010x ist genau dafür gemacht.
Checker schrieb: > Möchte man die maximale Störsicherheit beibehalten sollte man wiederum > Levelshifter verwenden, sonst verschenkt man was. LVDS benutzt nicht 0/VCC-Spannungspegel, sondern ca. 1,2 V ± 175 mV (wie schon oben erwähnt). Die Störsicherheit ist die selbe, unabhängig von VCC. > Ein bidirektionaler TXB010x ist genau dafür gemacht. Der TXB hat sehr schwache Ausgangstreiber, um die bidirektionale Übertragung möglich zu machen; mit dem LVDS-100Ω-Lastwiderstand würde er nicht funktionieren.
Wäre die folgende Idee eine Lösung. Ich beschalte alle LVCOMS_18(die Bank hat keine Unterstützung für LVTTL) FPAG Ausgänge mit einen Level Shifter und designe zu jedem Ausgang einen Null Ohm Widerstand, mit dem ich den Shifter im Falle von LVDS überbrücken kann( in Falle von LVTTL_33 wäre der Widerstand ausgelötet). Gibt es Shifter, die dafür einen speziellen Steuereingang haben, so dass man sich die Widerstände sparen kann und die Konfiguration vom FPGA aus steuern könnte, d.h. Steuer-Pin gesetzt Shifte, Steuer-PIN nicht gesetzt Bypass Signal. Kommt es zu Problemen, wenn ich einen Shifter Überbrücke(Kurzschließe)? Grüße und Danke Marco
Marco W. schrieb: > Kommt es zu Problemen, wenn ich einen Shifter Überbrücke(Kurzschließe)? CMOS-Eingänge dürfen nicht dauerhaft auf LVDS-Pegel liegen. Du solltest mit einem Switch (z.B. 74xx66) die Shifter-Eingänge komplett von den LVDS-Pins trennen.
Im Falle der Ansteuerung eines LVDS Devices würde natürlich der FPAG Ausgang von LVCOMS nach LVDS_18 umgeschaltet werden. Könnte ich dann den Level Shifter überbrücken? Grüße und Danke Marco
Gast
#5427751
wama104 schrieb: > Ok. Die hab ich auch gefunden. Aber funktionieren die auch mit LVDS > Signalen. LVDS habe ich überlesen, der TXS0108 ist dafür nicht passend. Füttere mal Google mit "lvds level shifter", da gibt es diverse Bausteine. Du sprichst aber diverse Dinge an: > 3,3V LVTTL oder 3,3V LVDS angesteuert werden. > Der MpSoc von Xilinx unterstützt aber nur 1,8V LVDS oder 1,8V LVCMOS Da sehe ich 3,3V-TTL und 1,8V-CMOS, das kann der TXS.
Marco W. schrieb: > Im Falle der Ansteuerung eines LVDS Devices würde natürlich der FPAG > Ausgang von LVCOMS nach LVDS_18 umgeschaltet werden. Das Problem ist nicht der Ausgang des FPGAs, sondern der Eingang des Shifters. Du musst den LVDS(_18)-Pin vom Eingang des Shifters trennen. Oder, falls der Shifter im ausgeschalteten Zustand hochohmig ist ("VCC isolation feature"), dessen Stromversorgung trennen.
Gast
#5428432
sorry Clemens für meinen falschen Kommentar
Antwort schreiben
Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.
