Wenn am AVR zum verrecken noch ein zusätzlicher (hochohmiger) Ausgangspin fehlt und man den ADC nicht braucht, läßt sich AREF mißbrauchen. Pin ein: ADMUX |= 1<<REFS0; Pin aus: ADMUX &= ~(1<<REFS0); Register/Bit-Bezeichnung weichen je nach AVR möglicherweise ab... Z.B. ein Logic-Level-MOSFET (Gate-Entladewiderstand nach Masse nicht vergessen!) oder Treiber wie der ULN2803 lassen sich damit schalten. :-)
Gast
#590128
hehe, gute Idee, aber wieviel Strom kann man da rausziehen? Mal ausprobiert?
Innenwiderstand liegt irgendwo im bereich von 10k-100k, also nicht viel ;)
Statt "hochohmig" hätte ich "ungewiß belastbar" schreiben sollen. Grad mal gemessen: Am ATMega8 mit nem 1,5k-Widerstand als Last gehen mir 40mV am AREF-FET flöten (5V Betriebsspannung). Innenwiderstand liegt ergo bei nur 12 Ohm!! Ich schlachte ihn aber jetzt nicht, um Dir zu sagen, wann der FET gegrillt wird;-)
*Sammelt interessante Sachen für seine AVR-Knowledgebase Danke :-) *g
Frank N. wrote: > Grad mal gemessen: Am ATMega8 mit nem 1,5k-Widerstand als Last gehen mir > 40mV am AREF-FET flöten (5V Betriebsspannung). Innenwiderstand liegt > ergo bei nur 12 Ohm!! Ich schlachte ihn aber jetzt nicht, um Dir zu > sagen, wann der FET gegrillt wird;-) Interessant. Ich hatte auch was mit einigen kOhm im Kopf. Die interne Referenz hat dann anscheinend so viel. Probier das ganze mal mit 470 Ohm oder sowas in der Richtung aus, ich wette du wirst dann auf >20Ohm kommen, denn der FET iste eher eine Konstantstromquelle als ein konstanter Widerstand.
Gast
#609693
Super! Muß man erst mal drauf kommen. Tut's bei mir an 'nem GLCD (so'n Pollin-Dingens "Hyundai ...sonstwas... 128x64) als Reset-Leitung, habe einfach noch 'nen 10k-Pulldown dazugehängt. mfg