hi, folgendes, ich habe mehrere ws2815 led streifen die übereinander gereiht sind. sprich ich müsste immer vertikal eine litze anlöten und das hunderte mal. kabel entsprechend der länge abschneiden, dann versuchen nur eine kleine spitze abzuisolieren, platzieren und löten ist halt ne qual. ich bin tüftler, jedoch nicht vom beruf und vor jahren meinte mal ein elektroniker, dass es solche litzen zu kaufen gibt.
meine nächste frage wäre, was für querschnitt ihr nehmen würdet, wenn die litzen max 20mm lang sind bei ca. 100 watt leistung? es sind 11 streifen mit je ca 30 dioden. um es optisch nicht so hässlich zu machen würde ich so dünne wie möglich verwenden.
wenn die litzen max 20mm lang sind bei ca. 100 watt leistung?
Es kommt auf den fließenden /Strom/ an. Für die Stromversorgung solltest Du die Streifen nicht in Reihe, sondern parallel schalten, denn sonst summieren sich alle Leitungsverluste (die der Streifen und die Deiner Litze dazwischen).
wenn die litzen max 20mm lang sind bei ca. 100 watt leistung?
Es kommt auf den fließenden Strom an. Für die Stromversorgung solltest
Du die Streifen nicht in Reihe, sondern parallel schalten, denn sonst
summieren sich alle Leitungsverluste (die der Streifen und die Deiner
Litze dazwischen).
warum bin ich nicht selbst draufgekommen :D
könnte sogar vom optischen her besser aussehen weil dann die litzen an den kanten nach hinten verschwinden würden.
Nimm versilberten Blankdraht oder entprechende Litze. Als Isolation nimmst du Siliconschlauch passender Weite oder lackierten Glasseidenschlauch. Immer passende Stückchen zuschneiden und aufschieben, dann den nächsten Stripe anlöten usw.
Beide Materialien sind hitzefest, so das sie beim Löten sich nicht zurückziehen, o.ä.
OK, ich ahnte nicht, daß derartige Querschnitte auch als "lötbar"
produziert werden.
Na ja, Lötbar ist Auslegungssache. Bei einer Trafo- oder Motorwicklung kann ich mit anderem Equipment "rumbraten", als an einer flexiblen Leiterplatte. Nichts anderes ist der Stripe. vermutlich get da eher der Leiterzug ab, als der Lackdraht Zinn annimmt.
Außerdem sind die Zersetzungsprodukte der Lacke (meist Polyurethane) alles andere, als gesund.
Aus beiden gründen hatte ich Isolierschlauch und Blankdraht vorgeschlagen.
Beim "normalen" Kupferlackdraht muss man mit 400°C verzinnen um den Lack zu verbrennen. Funktioniert. Aber diese Temperatur (und die dabei entstehenden Rückstände) möchte man der Lötspitze (und der Lunge) nicht lange zumuten. Ich fahre daher jedesmal meine Lötspitze nur fürs Lackverbrennen auf 400°C hoch und danach wieder runter.
"Lötbarer" Kupferlackdraht könnte da einfacher sein. Das werde ich mal ausprobieren. Ist das dasselbe wie dieser Fädeldraht auf den kleinen Rollen für den Fädelstift?
Es kommt auf den fließenden Strom an. Für die Stromversorgung solltest
Du die Streifen nicht in Reihe, sondern parallel schalten...
Ich habe mich mal reingehangen, die LEDs interessieren mich nicht, aber die Sache mit dem CuL-Draht. Das kann ja auch mal an anderen Stellen wichtig sein.
Wie leider so oft, es fehlen Infos. Mit Mühen habe ich dann gefunden, dass diese WS2815 auf 1m 30 LEDs mit je 0,3 Watt betreiben und das bei 12V. Das entspricht rund 9W für alle LEDs, sprich rund 0,75A bei 12V.
Für 750mA braucht man bestimmt keinen! 2mm CuL-Draht, 0,4mm oder 0,5mm Durchmesser werden sicher reichen; und diese Durchmesser lassen sich noch prima biegen und löten ohne Unheil anzurichten.
"Lötbarer" Kupferlackdraht könnte da einfacher sein. Das werde ich mal
ausprobieren. Ist das dasselbe wie dieser Fädeldraht auf den kleinen
Rollen für den Fädelstift?
Prinzipiell ja, wobei der Lack des Fädeldrahts ev. bei noch geringeren Temperaturen schmilzt.
Ja hier irrt Reichelt, wenn sie das als wire-wrap-Werkzeug bezeichnen.
Im eevblog steht "polyurethane coated wire" "the insulation melts at 150C". Andere schreiben dort allerdings, dass es mit maximaler Lötspitzentemperatur gerade schmilzt, da scheint es sehr unterschiedliches zu geben.