Ich habe eine Fritz Box 7590 als Basisstaion, die mit einer älteren Fritz Box 4020 (Zugangsart: WLAN-Brücke) ein Mesh bildet. Die Überwachungskamera (Reolink E1) landet nun immer wieder an der älteren Fritz Box 4020, obwohl das Signal so schwach ist, dass man nicht mal ein niedrig aufgelöstes Video übertragen kann.
Gestern habe ich die E1 resettet, die Fritz Box 4020 vorübergehend vom Strom getrennt und die Kamera neu eingerichtet. Daraufhin hat sich die Kamera mit der nur wenige Meter entfernten Fritz Box 7590 verbunden und alles funktionierte hervorragend.
Heute konnte ich aber kein Video von der Kamera empfangen und musste feststellen, dass die Kamera in der Mesh-Übersicht schon wieder an der älteren Fritz Box 4020 gelandet ist.
Da die Kamera sich ja schon mit der richtigen Fritz Box verbunden hatte, frage ich mich, woran es liegt, dass die E1 plötzlich wieder auf die sehr weit entfernte 4020 gewechselt ist und wie ich das zukünftig verhindern kann?
MAC-Filter trifft viele Handys mit wechselnder MAC (wg. Werbung).
Erst mal WLAN-Analyzer-App nutzen und Standort und Kanal dort prüfen? Evtl. möchte sie das Signal auf 2,4 GHz statt 5 GHz?
woran es liegt, dass die E1 plötzlich wieder auf die sehr weit entfernte
4020 gewechselt ist
5GHz gehen schlechter durch die Wand. Deswegen nimmt sie evtl. lieber die 2,4 GHz? Nun Wifi-Analizer und Ereignisprotokolle ansehen. NoTfalls der FB4020 andere SSID zuweisen, die Deine Ü-Kamera noch nicht kennt?
Gib der Kamera eine feste IP-Adresse. Dann gibst du jedem Router einen anderen Adressraum, z.B. Router1 vergibt Adressen von 1-100 und Router2 vergibt von 101-200.
Die Kamera liegt dann mit ihrer festen Adresse immer am selben Router
Gib der Kamera eine feste IP-Adresse. Dann gibst du jedem Router einen
anderen Adressraum, z.B. Router1 vergibt Adressen von 1-100 und Router2
vergibt von 101-200.
Die Kamera liegt dann mit ihrer festen Adresse immer am selben Router
Könnte mit einer Lastverteilung oder Bandsteering zu tun haben: der Master meint das auf dem Meshpartner bzw. dem einen Band zuviel oder zuwenig los ist und verteilt die Last, d.h. jagt den Client auf das andere Band respektive den anderen AP.
Ob man das bei der Fritze einstellen/steuern kann weiß ich aber nicht.
Das Problem kenne ich. Es ist die Schuld der Fritzbox 4020 die sich die MAC der Kamera gemerkt hat, leider funktioniert es nicht richtig, dass die FB die MAC "vergisst". Zurücksetzen auf Werkseinstellungen und komplette manuelle Neuinstallation (nicht aus einer gespeichreten Einstellung!) hat bei mir bei einer FB geholfen, bei einer anderen nicht.
haben bei Dir 2,4GHz und 5GHz die gleiche SSID (Namen)? Trenne die beiden in verschiedene Namen oder schalte testweise das 5GHz Netz ab. Das hilft öfters, weil dann die FB nicht versucht das Gerät auf das weniger ausgelastete 5GHz zu schieben. (was natürlich nicht funktioniert, deshalb nimmt die Kamera das Netz ohne Bandsteering gequengel)
Kann man ausschließen. Sowohl die 4020 als auch die Reolink haben nur 2,4 GHz. Und ob die Kamera AP-Steering unterstützt, weiß nur der Hersteller, verrät es aber nicht. Wahrscheinlich bleibt wirklich nur, die Kamera per MAC-Filter von der 4020 auszuschließen.
Ob DHCP sauber funktioniert? 2 Kisten mit DHCP muß ganz sorgfältig konfiguriert sein.
Ansonsten mal Auge ins dicke Handbuch?
müssen die 7590 und die 4020 über 2,4 GHz miteinander reden.
Ohne Kabel frisst natürlich auch nutzbare Bandbreite auf 2,4 GHz. Würde ich aber nicht unbedingt als Ursache sehen. Einfach andere SSID/Namen für FB4020 wäre meine schnelle Lösung.
So ist es. Habe ich ganz oben schon gelesen und anderen Namen vorgeschlagen. Denn ein kluger Bauer legt nie alle Eier in einen Korb. Eine Überwachungskamera muß nicht unbedingt von allen erreichbar sein.
Leider habe ich dazu nichts finden können, ob die bei AVM die Möglichkeit geschaffen haben, ich würde einfach das WLAN der schwächeren Box nochmals in der Sendeleistung reduzieren. Was nicht an der Kamera ankommt, kann nicht verbunden werden.
Diese Fritz-Boxen kauft irgendwie jeder und kaum einer macht sich darüber gedanken dass die nur relativ gut funktioniert.
Ich bin viel in Hotels unterwegs und alle, die diese Fritzen drin haben funktionieren deutlich schlechter, haben Abbrüche und die kommen untereinander schon nicht so recht klar und lahmes Internet.
Hingegen die Sachen von Ubiquiti funktionieren deutlich reibungsloser, schneller und das Mesh funktioniert perfekt. Daher setze ich persönlich nur noch Netzwerk Dinge von dieser Firma ein.
Das hilft dem TO jetzt nicht direkt, jedoch wenn er mal ein "Update" seines Netzwerks plant, sollte er vielleicht eher ein Produkt einer anderen Firma verwenden und nicht von Fritz.
Diese Fritz-Boxen kauft irgendwie jeder und kaum einer macht sich
darüber gedanken dass die nur relativ gut funktioniert.
Ich bin viel in Hotels unterwegs und alle, die diese Fritzen drin haben
funktionieren deutlich schlechter, haben Abbrüche und die kommen
untereinander schon nicht so recht klar und lahmes Internet.
Hingegen die Sachen von Ubiquiti funktionieren deutlich reibungsloser,
schneller und das Mesh funktioniert perfekt. Daher setze ich persönlich
nur noch Netzwerk Dinge von dieser Firma ein.
Das hilft dem TO jetzt nicht direkt, jedoch wenn er mal ein "Update"
seines Netzwerks plant, sollte er vielleicht eher ein Produkt einer
anderen Firma verwenden und nicht von Fritz.
Diese Fritz-Boxen hat irgendwie "jeder" zuhause, und die tun ganz hervorragend, einfach Stecker rein und tut.
Ich bin viel in Ferien- oder Boardingwohnungen, und überall wo es Fritzboxen mit Mesh und oder Repeatern von AVM gibt, kann man sich einfach einloggen und hat in der ganzen Bude 4stellige Datenraten, mit etlichen Geräten gleichzeitig (Laptop, Handy, Tablet).
Alle, die Netgear, Asus, Ubiquiti, DLink, TPLink oder irgendeinen anderen Scheiß benutzen sind fürchterlich, da nervt das nur rum. Tickets laden, Zeitbeschränkungen, Firewall die VPN und sonstige Sonderdienste sperrt. Sieht man Mikrotik, weiß man das der Admin entweder wirklich weiß was er tut oder er war einfach knauserig. So oder so läuft das aber auch sehr gut.
Daher setze ich teilweise schon drauf, vorher zu fragen was da für Internetzeug läuft.
Denn Ubiquiti ist sauteuer und für den Normaluser viel zu leistungsfähig und zu komplex einzurichten, das ist eher was für Hotels und so, wo schon abzusehen ist, das nicht nur oft neue Gäste/Geräte ins WLAN kommen, sondern die auch noch in großer Menge, wie im Taubenschlag.
Das ist einfach eine Sache, ob eine Fritze dafür geeignet und gedacht ist, und da muss selbst AVM sagen: zweimal nein. Wollen sie aber auch gar nicht.
Das hilft dem TO jetzt zwar nicht direkt, aber mit einer Fritze fährt man im Heimnetz schon ganz gut, die sind nicht ganz umsonst am meisten verbreitet. Und wenn man wirklich mal Zeit hat sich damit zu beschäftigen gibt's etliche Teile, die günstig und leistungsfähig sind, aber eben auch Einarbeitung brauchen ohne gleich eine ganze Weltkreuzfahrt zu kosten.
Diese Fritz-Boxen kauft irgendwie jeder und kaum einer macht sich
darüber gedanken dass die nur relativ gut funktioniert.
Simpel zu handhabende Box für Heimwerker, mit Speielkram drin, aber ohne vernünftige Netzwerkfunktionen.
Hingegen die Sachen von Ubiquiti funktionieren deutlich reibungsloser,
schneller und das Mesh funktioniert perfekt.
Andere Preislage und wohl kaum durch klein Fritzchen einrichtbar.
Für Max sehe ich nur, für die Kamera eine eigene WLAN-ID einzurichten. Falls Fritz das nicht kann, eben einen zusätzlichen Accesspoint ins Netz bringen.
Das löst definitiv das Problem mit der Kamera. Zwei WLANs zu haben ist dann halt nicht so elegant wie das nahtlose Roaming. Andererseits ist ein manueller Wechsel des WLANs ja bei Bedarf mit einen Klick erledigt, falls man mit Notebook/Handy herumläuft und sie nicht von selbst wechseln wollen...
(Bei Interesse an der Schuldfrage mal Abschnitte 1.4, 1.5 ansehen: falls sie besagtes 11k, 11v unterstützt, dann ist es vermutlich nicht die Kamera, die sich dumm anstellt und den falschen Funkpartner wählt, sondern das Mesh, das ihr dumme Anweisungen erteilt.)
Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Fresse halten
Nein das ist Unsinn. Da die IP erst im Layer3 vergeben wird. Da ist die Kamera aber bereits mit der FB verbunden. Über welchen Zugang spielt dann absolut keine Rolle mehr.
Von da weg: einer festen IP isses völlig rille welchen Addressraum ein DHCP Server abdeckt. Solange seine IP geroutet wird interessiert es das Endgerät überhaupt nicht. Und wenn man in der FB4020 die IP der Kamera beim routen rausnimmt (was ja nur über Sperrung, oder kastrieren der Subnetzmaske geht) - sie verbindet sich über diese FB - joar, dann hat sie halt garkein Internet...
Da wird nichts vergeben. Die Kamera bekommt eine feste IP, nicht in der Fritzbox, sondern in der Kamera selbst. DHCP abgeschaltet.
Da kann Fritz machen was er will, die Kamera hat eine feste IP.
Da wird nichts vergeben. Die Kamera bekommt eine feste IP, nicht in der
Fritzbox, sondern in der Kamera selbst. DHCP abgeschaltet.
Da kann Fritz machen was er will, die Kamera hat eine feste IP.
Richtig sie bekommt keine IP, aber auch ihre feste IP greift erst im Layer3 - da ist sie dann bereits mit der "falschen" FB verbunden. Routet die "falsche" FB den IP Bereich, in dem diese Kamera dann liegt, nicht - dann hat sie halt schlichtweg kein Netz. Das macht aber in einem Mesh mal überhaupt keinen Sinn - davon mal ab.
Ob der DHCP Server an oder aus geschaltet ist, ob extern einer läuft oder nicht - interessiert in diesem Fall überhaupt gar nicht.
da ist sie dann bereits mit der "falschen" FB verbunden.
Nein, denn sie befindet sich in einem anderen Adressraum.
Ob eine Kamera ein Mesh braucht, ist eine ganz andere Geschichte.
Ich jedenfalls sehe keine Notwendigkeit, dass die Kameras ein Mesh brauchen.
da ist sie dann bereits mit der "falschen" FB verbunden.
Nein, denn sie befindet sich in einem anderen Adressraum.
Hä? Den IP-Adressraum, ob er überhaupt über IP verbunden wird, und sonstige anderen Aushandlungen welche der Client mit dem Accesspoint macht - macht er NACHDEM er sich mit eben diesen verbunden hat.
Du bestellst ja auch nicht dein Essen und gehst erst danach ins Restaurant.
Die merken sich i.d.R. die verwendete MAC-Adresse pro SSID.
Die iPhones meiner Kids tun das nicht. Sie würfeln immer wieder eine neue MAC aus und umgehen damit den Filter. Mittlerweile mach Android das auch, soweit ich weiß.
Die iPhones meiner Kids tun das nicht. Sie würfeln immer wieder eine
neue MAC aus und umgehen damit den Filter.
Dann löschen Deine Kinder wohl bewusst die Verbindung und legen sie neu an, um das zu umgehen.
Von Haus aus ist die aggressivste Option, alle 2 Wochen zu wechseln, aber auch das muss bewusst ausgewählt werden, sofern mindestens WPA2 genutzt wird:
Mittlerweile mach Android das auch, soweit ich weiß.
Schon lange, aber wie gesagt für jede SSID eine feste (zufällig generierte) MAC-Adresse. Auf meinem Telefon (Android 15) gibt es in den Developer Options die Option "Wi-Fi non-persistent MAC randomization", aber wer das einschaltet, will entweder Probleme oder etwas testen.