Wie Assembler einbinden?

Gast #1955173
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Hallo,
ich programmiere mit dem AVR-Studio4 einen ATtiny in C
Jetzt will ich in dem C Programm eine kleine Bitnapperei :-) in 
Assembler mit reinbringen.
Es sollen zwei long int Werte übergeben werden und ein long int Wert 
soll von dem Assembler-Teil an C wieder zurückgegeben werden.

Jetzt weiss ich nicht,
1. Wie kann ich C und Assembler zusammenbringen?
2. Wie kann ich long int Werte übergeben und zurückgeben?

Da gibt's doch bestimmt ein Tutorial, oder hat jemand ein Beispiel :-) 
für mich?
#1955291
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Graue Maus schrieb:
> Jetzt will ich in dem C Programm eine kleine Bitnapperei :-) in
> Assembler mit reinbringen.

Und Du bist sicher, daß es auch den höheren Aufwand, die schlechtere 
Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und Portabilität wert ist?

Meine Erfahrungen bezüglich Assembler und C mixen endeten immer mit der 
Erkenntnis:
Laß es sein. Schade um die damit vergeudete Zeit.


Peter
Gast #1955368
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Also der Einwand abzuschätzen obs die Zeit und Nerven wert ist, der ist 
nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Asm Funktionen einbinden kostet durch Register sichern schon merklich 
overhead, wenns nur um etwas bit nappen geht. Das ist u.U. nicht mal 
schneller, als kontrolliert in c programmiert.

Meine Meinung.
Als rein akademische Übung, ok das ist was anderes. Das "Nö  ;-)" kann 
ich nciht deuten, ob eben schnippisch "nö, und doch!" oder "nö, einfach 
mal ausprobieren" gemeint ist.
Gast #1955581
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Ich habe festgestellt, das der Compiler manchmal "a bisserl umständlich" 
zu Werke geht. Z.B.
1
  //PB3 soll low-Puls & PB4 soll high-Puls ausgeben
2
  PINB = (1 << PIN3) | (1 << PIN4);
3
  58:  e6 e3         ldi  r30, 0x36  ; 54
4
  5a:  f0 e0         ldi  r31, 0x00  ; 0
5
  5c:  88 e1         ldi  r24, 0x18  ; 24
6
  5e:  80 83         st  Z, r24
7
  PINB = (1 << PIN3) | (1 << PIN4); 
8
  60:  e6 e3         ldi  r30, 0x36  ; 54
9
  62:  f0 e0         ldi  r31, 0x00  ; 0
10
  64:  88 e1         ldi  r24, 0x18  ; 24
11
  66:  80 83         st  Z, r24
Ich würd es da in Assembler so machen:
1
  //PB3 soll low-Puls & PB4 soll high-Puls ausgeben
2
  PINB = (1 << PIN3) | (1 << PIN4);
3
  58:  e6 e3         ldi  r30, 0x36  ; 54
4
  5a:  f0 e0         ldi  r31, 0x00  ; 0
5
  5c:  88 e1         ldi  r24, 0x18  ; 24
6
  5e:  80 83         st  Z, r24
7
  PINB = (1 << PIN3) | (1 << PIN4); 
8
  60:  80 83         st  Z, r24
Gast #1955596
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kann es das das der asm code nicht zum Kommentar passt? Denn wo ist das 
out wenn man dem Port etwas zuweist? Und bei deiner Optimierung steht am 
ende 2 mal

 st  Z, r24
 st  Z, r24

das macht auch wenig sinn.
Gast #1955677
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spess53 schrieb:
> Doch, da in Z die Portadresse steht.

ich hätte gedacht das man auf die Port nur über out zugreifen kann, ich 
hatte noch nie gesehen das der compiler dafür das Z Register nutzt - 
finde ich ein wenig merkwürdig. Es macht auch überhaupt kein sinn erst 
ein 16Bit register zu laden wenn man es mit out machen kann.
#1955702
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Peter schrieb:
> spess53 schrieb:
>> Doch, da in Z die Portadresse steht.
>
> ich hätte gedacht das man auf die Port nur über out zugreifen kann, ich
> hatte noch nie gesehen das der compiler dafür das Z Register nutzt -
> finde ich ein wenig merkwürdig. Es macht auch überhaupt kein sinn erst
> ein 16Bit register zu laden wenn man es mit out machen kann.

Der Compiler benutzt für alles immer zuerst Speicherzugriffe. Erst im 
nachhinein wird entschieden, welche Zugriffe auf Portbefehle umgemappt 
werden sollen. Für >90% des Compilercodes ist ein Port daher einfach nur 
eine Speicherzelle, eine Variable an einer fixen Adresse und kann wie 
diese in allen Optimierungen behandelt werden.
-> Compiler wird dadurch einfacher, weil es einen Sonderfall weniger zu 
berücksichtigen gibt.

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