AVR für Batteriebetrieb ab 0,7V: ATtiny43U

OP #1180768
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Eine Pressemeldung von Atmel von heute:
http://www.atmel.com/products/avr/attiny43u.asp

The ATtiny43U has an on-chip boost regulator that works from battery 
voltages between 0.7 and 1.8 V. The regulator converts the low battery 
voltage up to 3 V
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=215800368&cid=NL_eeteu
Gast #1182321
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Steht doch da: 10K = $1. Also etwa 0.0001 Cent pro Stück. Da es diese 
kleine Geld-Einheit nicht gibt werden "Samples" verschenkt.

Eine interessante Eigenschaft ist diese:

> The boost regulator can deliver enough current to the I/O pins to directly > 
drive LEDs and electric motors

Kann ich dann direkt den Waschmaschinenmotor aus einer Batterie über die 
I/O-Pins mit Strom versorgen ???
Persönliche Seite #1182327
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Werner wrote:
>> The boost regulator can deliver enough current to the I/O pins to directly >
> drive LEDs and electric motors
>
> Kann ich dann direkt den Waschmaschinenmotor aus einer Batterie über die
> I/O-Pins mit Strom versorgen ???

Ja klar, steht doch da!

Mich würde mal interessieren, wie die Effizienz von dem Boost Converter 
so ist. Davon ist ja im wesentlichen auch die Akkulaufzeit abhängig.
Gast #1182611
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Es ist halt immer eine Frage der Anwendung. Ich vermute einfach mal das 
Ding zielt einfach auf irgendwelche Beleuchtungen etc. ab. Wobei es 
sicher auch noch ein paar andere Anwendungen gibt. Autonome Funksensoren 
(zB. mit RFM12?) etc.

Aber besonders bei grösseren Stückzahlen macht Boardgrösse einfach schon 
einiges aus. Kleinere Leiterplatten heisst,
1.) Weniger Kosten für die Leiterplatte selbst
2.) Bestückung wird günstiger, da man mehr LPs im Nutzen hat
3.) Geringeres Gewicht (bei entsprechender Menge auch ein Kostenfaktor)

Für 2 und 3 sprechen auch die Einsparung von Bauteilen.

Atmel würde die Dinger nicht rausbringen wenn sie keinen Markt dafür 
sehen würden. Ob das am Ende ein Erfolg wird hängt natürlich von vielen 
anderen Faktoren mit ab.

Die Effizienz der Dinger scheint nach den Daten ja nicht sooo schlecht 
zu sein. Sicher gibt es besseres, die Frage ist nur immer, braucht man 
das maximum und will/kann man es bezahlen?
#1182618
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Boardgörße liese sich um einiges reduzieren wenn man

1.) einen AVR in MLF nimmt
2.) einen externen Stepup der nicht mit lappigen 50Khz sondern im MHz 
Bereich die Spule taktet. Dies reduziert relativ zum AVR und Stepup Chip 
viel mehr die Boardgröße, eben auf Grund der viel kleineren 
Induktivitäten.

Und schaut man sich die empfohlene Beschaltung an so wird man erkennen 
das für einen Stepup recht viele zusätzliche Bauteile nötig sind, im 
Vergleich zu Stepups der Konkurrenten. Auch die Leistungsdaten wie 
Effizienz und Ripple überzeugen im Grunde nicht.

Zudem sollte man sich auch die Fähigkeiten der MCU anschauen, ich meine 
das andere AVRs in gleicher Klasse mehr an Feature haben. Versuche mal 
einen externen Quarz anzuschließen.

Meine Meinung: nichts Halbes und nichts Ganzes, ATMEL verkauft ein für 
einen Spezialkunden gefertigten AVR mal wieder als neues Produkt.

Gruß Hagen
Gast #1182993
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Ich denke auch, der Chip wird für einen Kunden mit spezieller Anwendung 
entwickelt worden sein. Aber warum den dann nicht auch anderen 
potenziellen Kunden zur Verfügung stellen. Ich sehe zahlreiche 
Anwendungen, wo so ein Chip gut zu gebrauchen ist. Sicherlich ein recht 
spezieller Chip, aber trotzdem eine Bereicherung. Neben Platzreduktion 
sehe ich auch eine Kostenreduktion, Maxim lässt sich seine Chips z.B. 
gut bezahlen...
Gast #1426170
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>> Steht doch da: 10K = $1. Also etwa 0.0001 Cent pro Stück. Da es diese
kleine Geld-Einheit nicht gibt werden "Samples" verschenkt.

Weis denn jemand, wo das stand/noch steht?

Bisher hab ich nur Preise von über 1$ das Stück gesehen...
Aber gerade wenn man viel mehr braucht, wäre so ein Paket von 10.000 
Stück natürlich interessant (vorallem bei dem Preis g)

MfG Fabian

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