Digitale Dämpfungsglieder

Gast #7264015
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Für einen Empfängerpfad würde ich gerne vor Übersteuerung schützen. Da 
ich aber nicht einen sehr weiten Berech abdecken muss und das nicht sehr 
feinfühlig sein muss würde ich gerne ein xdB Dämpfer dazu oder 
abschalten können. Bisher habe ich immer gerne Digitale Dämpfer mit 
0.5dB schritten verwendet. Die brauchen dann aber SPI und sind 
aufwändiger. Kennt jemand Dämpfer, die man mit einem Steuerpin zwischen 
0dB und zum Beispiel 6dB schalten kann? Klar man könnte auch zwei SP2T 
Schalter nehmen.
Gast #7264033
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Harald K. schrieb:
> Kennt jemand Dämpfer, die man mit einem Steuerpin zwischen
> 0dB und zum Beispiel 6dB schalten kann?

Gibt es in allen möglichen Ausführungen, such Dir den passenden aus:

https://www.jfwindustries.com/product-category/programmable-attenuators/

Oder auch manuell verstellbar; es lohnt sich immer, davon ein paar in 
der Schublade zu haben:

https://www.jfwindustries.com/product-category/manually-variable-attenuators/
#7264777
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Die Limiter sind anscheinend PIN-Dioden
https://www.minicircuits.com/appdoc/AN42-001.html
"PIN diodes are commonly used because they can handle high power signals 
and provide reasonable leakage. In the presence of small signals, the 
shunt diode does not conduct and therefore represents high impedance, or 
a low loss condition to the through path. In the presence of high power 
signals, the RF causes the diode to conduct, driving the impedance to 
drop well below 50Ω and the entire circuit becomes reflective, 
preventing the bulk of the energy from getting to following component."
Gast #7264846
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In den Büchern von Gerzelka und T.Red sehe ich Pin-Dioden-Abschwächer 
immer nur im ZF-Zweig (f<100MHz), entweder direkt nach Mischer und 
ZF-Selektion oder zwischen 1. und 2. ZF-Verstärkerstufe; gesteuert vom 
AGC-Signal.

Nun ist, was aus einem passiven Mischer an Mischprodukten rauskommt, 
immer schwächer als das Eingangssignal. Daher könnte ich mir vorstellen, 
ihn auch vor die Eingangsstufe bzw. vor den Mischer zu setzen. Aber es 
wird schon seinen Sinn haben dass das professionell nicht so gemacht 
wird. Verschlechtert wohl Rauschmaß F und/oder Störfestigkeit (IP3).
#7265874
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Pindioden funktionieren nicht gut unter etwa 2 MHz,
dort machen sie Intermodulation wie normale Dioden.
Darüber verhalten sie sich wie steuerbare Widerstände.
Und jeder Abschwächer im Eingang verschlechtert
die Rauschzahl um "seine" dB. Ein guter Platz dafür
ist nach dem 1. VV, aber vor dem 1. Mischer.

Bild: 2 sot-23-PIN-Päckchen, der Unterschied "voll auf"
bis "voll zu" von 0.5-2V Regelspannung.
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