ich suche eine einfache Zeitverzögerung ... ist eigentlich eine Einschaltverkürzung.
Wenn UE anliegt soll nach ca. 6 Stunden UA wieder auf 0 gehen. Genauigkeit spielt keine Rolle, +/- 30min. ist egal.
Mit der Schaltung im Bild brauche ich aber riesige Werte für R1 und C. 10MOhm und 470µF reichen bei weitem nicht.
MOSFET sind keine Schalter! Das sing analoge Bauteile.
Du brauchst eine monostabile Kippstufe. Kann man auch fertig kaufen, aber ohne die Anforderungen oder wenigstens den Anwendungsbereich zu kennen, werde ich dir keine empfehlen.
Mit der Schaltung im Bild brauche ich aber riesige Werte für R1 und C.
10MOhm und 470µF reichen bei weitem nicht.
Hat jemand eine Idee/Alternative?
Eine digitale Schaltung/Mikrocontroller mit einem Zähler.
Was willst du schalten?
Kommt der Einschaltpuls zu einem festen Zeitpunkt?
Kommt vielleicht eine fertige Schaltuhr in Frage, z.B.
Gosund SP1 (Tasmota müsste selber aufgespielt werden) o.ä.?
ich suche eine einfache Zeitverzögerung ... ist eigentlich eine
Einschaltverkürzung.
Wenn UE anliegt soll nach ca. 6 Stunden UA wieder auf 0 gehen.
Genauigkeit spielt keine Rolle, +/- 30min. ist egal.
Mit der Schaltung im Bild brauche ich aber riesige Werte für R1 und C.
10MOhm und 470µF reichen bei weitem nicht.
Hat jemand eine Idee/Alternative?
Zeiten im Stundenbereich macht man nicht mehr mit einfachen RC-Gliedern. Wenn du keinen µC programmieren willst, dann geht vielleicht der ICM7242, den gibt es sogar bei Reichelt.
wenn zu dieser Jahreszeit nach einem Langzeittimer gefragt wird, dann ist es bestimmt für eine Lichterkette :)
Ich habe dafür Zigbee Module bestellt und möchte die über Funk schalten, versorgt durch USV Modul mit 18650er Zellen.
Zeiten im Stundenbereich macht man nicht mehr mit einfachen RC-Gliedern.
Wenn du keinen µC programmieren willst, dann geht vielleicht der
ICM7242, den gibt es sogar bei Reichelt.
wenn zu dieser Jahreszeit nach einem Langzeittimer gefragt wird, dann
ist es bestimmt für eine Lichterkette :)
Lichterketten sollen meistens bei Einbruch der Dunkelheit eingeschaltet werden und zu einer bestimmten Uhrzeit wieder aus. Das können gängige Funkschaltsteckdosen mit Tasmota und dessen Timersteuerung über die Sonnenuntergangszeit perfekt erledigen. Die Sonnenuntergangszeit ändert sich allerdings zu dieser Jahreszeit um die Wintersonnenwende nicht sonderlich schnell.
Das können gängige
Funkschaltsteckdosen mit Tasmota und dessen Timersteuerung über die
Sonnenuntergangszeit perfekt erledigen.
Für aussen mit Strom aus der Steckdose mache ich das auch so. Nur für innen wo Frau immer neue Plätze für Deko mit Licht findet, da ist die Timer oder ZigBee Lösung besser.
Hab die Teile noch nie ausprobiert, aber für den Preis wäre es fast Mal
ne Idee...
Du kommst mit 22 Megaohm gerade mal auf 7000 Sekunden. Das sind keine 2 Stunden! Für Weihnachten ist das zu wenig. Das Verhältnis 6h zu 18h halte ich für optimal.
Ich nehme für solche Aufgaben einen kleinen Tiny, vor allem, wenn die Toleranzanforderungen so großzügig sind wie beim TO. Gründe:
Er hat nur 8 Beine (bzw. die aktuellen sind noch kleiner)
Alles so ab dem zweistelligen Sekundenbereich wird sowieso kritisch mit Monoflop oder ähnlichem.
Ich könnte damit theoretisch Zeiten generieren, die unser aller Lebenserwartung weit überdauern - Jahrhunderte, wenn man eine Stromversorgung findet, die so lange durchhält und das Zeug nicht aus anderen Gründen verfault!
ich bin ganz entzückt von den kleinen Kerzenflakerimitat-LEDs in den Teelichtattrappen. Die werden mit 3V-Batterie einfach kontaktiert und gehen nach ca 6 Stunden wieder aus aber am nächsten Tag ungefähr zu gleichen Zeit wieder 6h an, 18 h aus...
könnte man so etwas zweckentfremden ?
ist natürlich nicht das Wahre.
Ach ja, dann doch keinen CD4536?
Michael B. schrieb:
Oder natürlich ein Mikroconroller.
Der wäre hier wohl das Mittel meiner Wahl.
Michael B. schrieb:
Dann nimm halt den CD4060
RC Oszillator mit 0.75Hz wegen unzureichend langer Teilerkette.
Wird auch recht ungenau, aber sollte machbar sein.
Hab soeben meine mühsam zusammengetragene Unterlagen befragt, CMOS hat als Teiler-Bausteine außer CD4060
-4020
-4024
-4040
Oszillatoren hab ich auch jede Menge, und eigentlich dachte ich schon dass man damit halbwegs präzise Zeiten darstellen kann. Zumal sich die Bausteine ja auch kaskadieren und deren unterschiedliche "Anzapfungen" kombinieren lassen.
Sicher, ist Steinzeit, deren simple Logik zu begreifen hat mich aber einen riesen Schritt nach vorne gebracht. Mich, den Grobmotoriker...
So lange Zeiten macht ein CD4536 (meist im Toaster oder
Badezimmerlüfter).
Ich glaube nicht, dass der 4536 mehrere Stunden abbilden wird
Glaube nicht! Schau ins Datenblatt!
Vergiss Schaltungen ohne Frequenzteiler.
Ach ja, dann doch keinen CD4536?
Wie gesagt, schau ins Datenblatt. Natürlich enthält der 4536 einen Frequenzteiler. Sogar einen wählbaren. Eben dadurch ist er für Minuten oder auch Stunden geeignet.
Mag sein, wennst bei mir in der Werkstatt aber mal bei Gelegenheit Dich zu profilieren versuchst wird das halbe Land in gröhlendes Gelächter ausbrechen. Versprochen.
Die Liste ist improvisiert und kein Lehrbuch, dient hier nur als Information.
Irrtum. Es geht nicht darum, einen reinen Frequenzteiler-Baustein zu
verwenden. S.o.
Hmmm. Dem TO ging es doch darum eine Zeitschaltung ~ 6h zu verwirklichen, Enrico hat den 4060 ins Spiel gebracht, und ich dachte schon dass sich das mit CMOS + Oszillator darstellen läßt. Auch wenn es Steinzeit ist, es ist simpel und funktioniert. Man möge mich berichtigen, läge ich falsch.
Steinzeit sicher nicht, und ich kann mich erinnern, dass in
Universalzeitrelais 4060 werkelten oder es noch tun...
Ich bin nicht wirklich vom Fach, aber CMOS hat mir tatsächlich geholfen so einiges elektronisch zu begreifen. 0/1, Taster entprellen, Rechnen, Pullup/down, uvm. Ich lese hier gerne und viel mit, vieles werde ich wohl nie ergründen. Nimm's mir nicht krumm, wenn ich Kommentare wie oben einwerfe sind sie nicht bös gemeint. Ich hoffe auf neutrale Kritik, und wenn ich richtig liege, auf ein wenig Bestätigung.
Wozu gibt es eigentlich die "Drucken"- "Print" oder wie-auch-immer-Taste auf einer PC-Tastatur.
Ein Screenshot kann so einfach sein (und dann bleibt das "Papier" auch weiß).
Nach dem Einschalten bleibt der Ausgang 6 h aktiv und würde nach 30 Tagen wieder aktiviert werden, wenn Ue nicht abgeschaltet wird. Ursprünglich ist die Schaltung für zum Beispiel Akku-Staubsauger gedacht, bei denen nicht jedesmal ein neuer Ladezyklus starten soll, wenn sie in die Halterung gesteckt werden.
Wenn's genauer werden soll, kann auch ein Uhrenquarz nachgerüstet werden.
Bei höherer Versorgungsspannung würde ich vielleicht auch auf CMOS Bauteile umsteigen, sofern sie in der Schublade liegen und nicht teurer sind als ein ATtiny.
Wenn UE anliegt soll nach ca. 6 Stunden UA wieder auf 0 gehen.
So lange Zeiten macht ein CD4536 (meist im Toaster oder
Badezimmerlüfter).
Ich glaube nicht, dass der 4536 mehrere Stunden abbilden wird, Toaster
etc. laufen mit niedrigen Minuten!
Glauben kannst du in der Kirche. Offensichtlich weisst du nichts. Dank 24 bit Frequenzteiler im CD4536 muss der RC Oszillator mit 776Hz arbeiten. Problemlos mit handelsublichen Bauteilen erreichbar
CD4020/4040/4060 haben zu kurze Teilerketten, CD4541 geht an Stelle des CD4536 auch
Vergiss Schaltungen ohne Frequenzteiler.
Ach ja, dann doch keinen CD4536?
Hast du auch nur EIN MAL in dessen Datenblatt geguckt bevor du deinen Käse absonderst ?
Irrtum. Es geht nicht darum, einen reinen Frequenzteiler-Baustein zu
verwenden. S.o.
Hmmm. Dem TO ging es doch darum eine Zeitschaltung ~ 6h zu
verwirklichen, Enrico hat den 4060 ins Spiel gebracht, und ich dachte
schon dass sich das mit CMOS + Oszillator darstellen läßt.
Es läßt sich erreichen, ja. Aber eben nicht mit dem 4060 allein. Mit dem 4536 aber schon. Wie bereits gesagt: ein Frequenzteiler ist üblicher Bestandteil einer Langzeit-Timerschaltung. Er ist aber allein keine solche.
Es hat schon seinen Grund warum CD4536 oder MC14541 gebaut worden sind. Obwohl sie mit der weiten Verbreitung von µC im wesentlichen ihre Daseinsberechtigung verloren haben. Aber wer nicht programmieren kann oder will, kann sie natürlich auch heute noch einsetzen.
Wieso nicht?
Der Chip enthält einen Oszillator und einen Frequenzteiler. Man braucht
nur noch eine Diode, die den Oszillator bei Erreichen der Zeit anhält.
Kritzele mir das mal auf ein Stück Papier, bitte...
Aber eben nicht mit dem 4060 allein. Mit dem 4536 aber schon.
Ist geordert, wird meine Winteraufgabe dem nachzuforschen.
Dass der 4060 auf sich allein gestellt dumm ist wie Brot, ist mir klar. Auch klar ist mir, dass er nur mit RC-Glied zum Schätzeisen wird. Aber mit präzisem Oszillator an Clock und entsprechender Beschaltung am Ausgang ließe sich doch auch ein Küchenherd mit mehreren kW steuern?
Der 4060 hat aber den Oszillator bereits eingebaut; siehe Schaltplan
weiter oben.
Weiß ich, aber keinen Quarz.
Dietmar hat nicht die Genauigkeit eines Quarzes gefordert?
Wenn du einen Quarz verwenden willst empfehle ich (wie andere vor mir) ebenfalls einen Mikrocontroller. Ich würde dann einen ATtiny13/25/45/85 nehmen (je nach dem, was gerade da ist). Wenn man mehrere Ausgänge parallel schaltet, kann man damit das Relais sogar direkt ansteuern. Selbst die sonst obligatorische Freilaufdiode entfällt dann.
Der 4060 hat aber den Oszillator bereits eingebaut; siehe Schaltplan
weiter oben.
Weiß ich, aber keinen Quarz.
Quarz kann der 4060 auch. Dann bekommt man natürlich nicht ganz
so lange Zeiten. Dafür müsste man dann einen weiteren Teiler aus
Deiner obigen Liste nachschalten.
Wenn du einen Quarz verwenden willst empfehle ich (wie andere vor mir)
ebenfalls einen Mikrocontroller. Ich würde dann einen ATtiny13/25/45/85
nehmen (je nach dem, was gerade da ist).
Böööh, vom ATtiny bin ich noch weit, weit weg. Ich betreibe noch immer Grundlagenforschung :-)
Enricos Schaltplan hat soeben meinem Drucker den Garaus gemacht, Rückmeldung: HONK.
Wenn du einen Quarz verwenden willst empfehle ich (wie andere vor mir)
ebenfalls einen Mikrocontroller. Ich würde dann einen ATtiny13/25/45/85
nehmen (je nach dem, was gerade da ist).
Der TO hat sich 6h ±30 min. gewünscht, weit weg von Quarzgenauigkeit. Lobenswerterweise hat er die erlaubte Toleranz gleich mit angegeben; es sind ca. 8%, vermutlich wäre auch noch etwas mehr akzeptabel.
Solche Zeiten mache ich üblicherweise mit dem WD-Interrupt und da kann man im Programm die Zahl der 8s-Zyklen auch anpassen, so dass man locker in der Toleranz bleibt.
Und, wie gesagt: kleines Gehäuse, außen noch ein Block-C und einen kleinen am Resetpin und fertig.
Sorry, aber ich habe nicht das Gefühl, dass du hier ernsthaft kommunizieren möchtest. Das hat mit diesem Thread überhaupt nichts zu tun. Warum sollte ich das überhaupt lesen?
hehehe
Einen seltsamen Humor hast du. Ich finde es nicht lustig.
Ich verstehe nicht, was das mit der Schaltung zu tun hat. Lehnst du
diese ab, weil dein Drucker versagt?
Nö, ich wollte sie herausdrucken und abheften. Damit ich im Januar was zu tun habe, man will im Leben ja weiterkommen. Ich nehme sowas gerne und dankbar auf, kann aber nicht immer ad hoc das umsetzen.
Einen seltsamen Humor hast du. Ich finde es nicht lustig.
Nuja, hab vor zwei Jahren die Ehre gehabt ein Schiff BJ 1912 flicken zu dürfen. In Holland, nicht weit weg von Dir wie ich glaube. Da war ich gezwungen mich mit Uralt-Stählen auseinanderzusetzen, und mußte u.a. einer der letzten Koryphäen D's dafür bemühen.
Im Jumbo-Markt hat man mich schnell als nichtheimisch enttarnt, und da lernte ich eben dies geflügelte Wort. Nebenher.
Quarz kann der 4060 auch. Dann bekommt man natürlich nicht ganz
so lange Zeiten. Dafür müsste man dann einen weiteren Teiler aus
Deiner obigen Liste nachschalten.
Anbei ein Bild eines meiner Lieblings-Oszillatoren. Läßt sich mit CMOS exakt auf 1 Hz herunterteilen. Oberhalb von 7 Volt wird er aber warm, häßliche Sache. Datenblatt hab ich keines, nur mein Handgefühl. Die CMOS-Teiler sind oberflächlich betrachtet nicht immer "logisch", sind verm. aber der jeweiligen Anwendung jeweils angepasst. In 40 Jahren hat sich viel getan, aber allein schon um Zusammenhänge zu begreifen finde ich sie noch immer aktuell.
Hab noch welche für 50 und 100 Hz. Auf "Die Elektronikerseite" hab ich ein IC-Grab in Form eines Frequenzzählers gefunden. Im ersten Anlauf kläglich gescheitert, ist mir nach Analyse gelungen das Ding im Sekundentakt präzise Werte anzeigen zu lassen, Mathmatik ist schon was geiles, hatte aber keinen Lehrer in der Schule der das vermitteln konnte.
Da war ich
gezwungen mich mit Uralt-Stählen auseinanderzusetzen, und mußte u.a.
einer der letzten Koryphäen D's dafür bemühen.
OT: Angeblich wurde ja beim Bau der ähnlich alten Titanic ein Stahl
mit geringer Festigkeit bei niedrigen Temperaturen verwendet. Deshalb
gab es auch ein besonders grosses Loch beim Zusammenstoss im Eismeer,
sodas das Schiff verhältnismäßig schnell sank, obwohl es ja eigentlich
unsinkbar sein sollte.
Da hatten die Stahlkocher ihren Namen her, zu dieser Zeit mußte man ihn noch von Hand mit Legierungsbestandteilen würzen und durchrühren. Auf gängige Widerstandswerte bezogen eine Toleranz von 75%. Man wusste dass Eisen darin ist, Phospor, Schwefel, Mangan und Konsorten, nur nicht wo genau, man hat sich schlicht am Mittelwert orientiert.
Einen Schiffsrumpf in Klinkerbauweise aus solchen grob hergestellten Platten wieder schwimmfähig zu bekommen ist schon eine Herausforderung, macht aber neben Brandblasen auch Spass. Nur eine Frage der Einstellung, wie hier im Forum auch.
Ich glaube nicht, dass der 4536 mehrere Stunden abbilden wird, Toaster
etc. laufen mit niedrigen Minuten!
Glauben kannst du in der Kirche. Offensichtlich weisst du nichts. Dank
24 bit Frequenzteiler im CD4536 muss der RC Oszillator mit 776Hz
arbeiten. Problemlos mit handelsublichen Bauteilen erreichbar
Den Hinweis gab es bereits gestern! Ja, nachdem "monostabile Kippstufe" genannt wurde, habe ich ihn mit dem CD4538 verwechselt.
Eine preiswerte Möglichkeit an einen 1Hz Takt zu kommen gibt es mit jedem Quarzuhrwerk..die meisten kann man sogar justieren..hier ist sowohl ein Quarz als auch Teilerbaustein drin...muß nur noch Zählerakrobatik hinterhergeschaltet werden..hab sowas mal beim Bau meines ersten Frequenzzählers Anfang der 80ger verbaut und das funktioniert, natürlich wird die Mechanik stillgelgt..
Außer auf dem Sperrmüll gibts das käuflich>> zB
https://www.pollin.de/p/mcpower-quarz-uhrwerk-cq-5001-mit-zeigersatz-lautlos-schleichend-591072
Man kann auch einfach einen Billigwecker nehmen und den Piepser abgreifen..funktioniert wunderbar...gibts auch in klein..
Für den Anwendungsfall müsste man vielleicht je nach Schaltung was mit automatischem Reset veranstalten...vielleicht geht auch was mit einer einfachen Stoppuhr..
hier Bsp.>>
https://www.pollin.de/p/tfa-digitalwecker-60-2014-02-weiss-590120
Bevor ich fertige Geräte ausschlachte und analysiere, um dann meine eigene Elektronik drumherum zu bauen würde ich doch eher empfehlen, die Benutzung von Mikrocontrollern lernen.
Arduino macht den Einstieg einfach. Grob geschätzt muss man in die Leere Vorlage nur 5 Zeilen Quelltext einfügen, um ein fertiges Programm zu erhalten. Alles, was man dafür wissen muss, lernt man in den Tutorials auf der Arduino Webseite.
Ein Arduino Nano reicht für den Einstieg, kostet je nach Händler 3-5 Euro.
Für den finalen Timer würde ich einen ATtiny45 verwenden, kostet derzeit unverschämte 2 Euro.
Also ich finde bei Digikey 183 verschiedene lieferbare Typen.
Quarze ja, nach Oszillatoren hatte ich gesucht. Die gehen scheinbar erst
im MHz-Bereich los.
Ja, das ist so. Uhrenquarze werden typisch in extrem stromsparenden Schaltungen eingesetzt. Ein herkömmlicher vierpoliger Oszillator ist genau das nicht. Es gibt aber durchaus Uhrenquarze mit angeflaschter Elektronik. Unter der Bezeichnung "RTC".
Stimmt! Der TO braucht 6 Stunden.
Solch lange Zeiten erreicht man am einfachsten, indem man eine Schnecke einsperrt und beim Start ein Tor mit Lichtschranke öffnet. In einigen Metern Entferung liegt dann ein Salatblatt, was die Schnecke fressen will und sich folglich auf den Weg dorthin macht. Eine 2. Lichtschranke vor dem Salatblatt schaltet die Spannung dann wieder ab. Fertig!
In einer Zoohandlung gibt es bestimmt zertifizierte Schnecken, deren Geschwindigkeit in m/h genau spezifiziert ist.
Sobald man auf Timer schaltet, ist für 6 Stunden Spannung am Ausgang
und für 18 Stunden keine Spannung usw. Passt für meine Anwendung.
Im 1€ Shop gab's mal zeitgesteuerte Gartenlampen. Die Platine habe ich zusammen mit einem Relais und einem Trafo in ein Steckernetzteilleergehäuse von Conrad untergebracht. Sobald das Gerät in die Steckdose gesteckt wird, geht der Ausgang für 6h an und für 18h aus, usw.
Stimmt! Der TO braucht 6 Stunden.
Solch lange Zeiten erreicht man am einfachsten, indem man eine Schnecke
einsperrt und beim Start ein Tor mit Lichtschranke öffnet. In einigen
Metern Entferung liegt dann ein Salatblatt, was die Schnecke fressen
will und sich folglich auf den Weg dorthin macht. Eine 2. Lichtschranke
vor dem Salatblatt schaltet die Spannung dann wieder ab
Mann, du hast so was von keine Ahnung, aber davon ganz viel.
Und willst den Leuten Tips geben, obwohl du offensichtlich noch nie einer Schnecke zugeguckt hast.
Die schafft einige Meter zum Salatblatt in wenigen Minuten, nicht Stunden.
Aber es gibt Uhrenquarze, da muß eben etwas Elektronik drum, z.B. ein
CD4060.
Wer Spaß an der CMOS 40xx Reihe hat, kann sich einen Weihnachtstimer genau so bauen wie er es haben will. Mit dem CD4518 lassen sich alle Teiler zwischen 1 bis 99 aufbauen.
Wenn ich eine Kerzenflacker-led, die nach 6h aus und dann nach wieder 18h wieder angeht als Timerbaustein für 6h hernähme, dann nehme ich an, die led wird ihren Stromdurchlass nach 6h deutlich senken, dies könnte ich ja als Schaltpegel begreifen.
Als Stümper habe ich eine Schaltung simuliert, die nur das Prinzip verdeutlichen soll. Meine Flacker-led sind hier vier normale Led in Reihe (Flußspannungsaddition) und ein 100k für den Auszustand-Ruhestrom(eine Vermutung) sowie ein Überbrückungsschalter dieses Widerstandes, zur Simulation des An-zustands der Flacker-led. Dann brauche ich noch einen Startschalter, der sofort wieder öffnet, sowie 2 Mosfet. Das ganze läuft aber nur bei 10V, denn die Schaltpegel der Mosfet brauchen ja mindestens 4V ungefähr.
So !
ich habe jetzt 3 verschiedene Kerzenflacker-Leds ausprobiert, und festgestellt 2 von denen gingen nicht aus, die Älteren. Puh, Schock, aber die in diesem jahr gekaufte Kerzenflacker-Led-Teelicht-Attrappe geht doch wirklich nach, ok hier 6:45 h, wirklich aus. Bingo, ein Zeitschalter im format einer 5mm Led.
Gegenüber den älteren Flacker-Leds ist auch der schwarze Block in der Led, auf dem Pluspol und zugleich als Leuchtelement etwas größer.
Die älteren Flacker-Leds haben ungefähr 2V Flußspannung über den Led-polen gehabt und zwischen 2,5 bis 1,5 mA anfänglich, nach 6h 1,1-0,6 mA gezogen, je nach Flackerlicht.
Die neue Flacker-Led, die nach 6h ausgeht, hat eine Flußspannung von 2,42-2,37 V und anfänglich 1,6 - 1,4 mA, nach 6h 1,4 - 1,2 mA je nach Flackerintensität gezogen. Nach 6h:45min war dann Schluß mit Leuchten und die Led hat eine Spannung von 2,8 V an den Polen anstehen und zieht noch 0,04 mA, bis nach ca 18h die Led wieder anfängt zu leuchten.
Alle Leds waren an einer Lithiumknopfzelle 3V cr2032 angeschlossen.
Wie kann man jetzt daraus eine Stromausschaltung bauen ? bitte
Hallo!
Meine für mich angepasste Lösung für einen Zeitschalter läuft auf einem Atmel Tiny11 bereits seit Jahren.
Funktion:
Die Regentonne soll aus einer unterirdischen Zisterne gefüllt werden.
Die Stoppuhr sagt: das braucht maximal 12 Minuten.
Also Tastendruck und die Pumpe läuft für die 12 Minuten. Dabei blinkt eine LED.
Wenn ich aber länger Wasser brauche, dann drücke ich lang. So läuft die Pumpe ständig und die LED leuchtet dauerhaft.
Sowohl der Dauerlauf oder der 12-Minutenlauf wird durch einen kurzen Tastendruck beendet.
Die Zeitkonstante für meinen Tiny (hier 05C9h) müsste für 6 Stunden bei meinem Tiny 0AD8Eh sein.
Anbei der Assembler-Quelltext.
ich habe versucht eine Schaltung für 5V zu simulieren, nicht getestet.
Sie benötigt einen NPN-Darlingtontransistor und sollte 1,5A schalten können und hält dabei ungefähr die Leistungsgrenze der Flacker-Led ein.
is OK so ?
Mit Mosfet habe ich das nicht hinbekommen. Wenn mehr Strom geschaltet werden soll, braucht man sicher noch eine Verstärkungsstufe mehr.
Der einzige Schalter bringt die Led in Aktivität/inaktivität, die Kombination aus 5000 und 600 Ohm und Leuchtdiode ist ein Ersatz für die Flußspannung sowie die Betriebszustandswiderstandswerte der Flacker-Led.
also 3V minus flußspannung 2,4V = wirkspannung 0,6V , diese geteilt durch 1,6mA = 375 Ohm. ok , da bin ich mit 600 Ohm etwas zu hoch.
sowie analog 3V-2,8V= 0,2V , 0,2V/0,04mA= 5000 Ohm .
Geht das so zu rechnen ? Ausser der Flußspannung konnte ich an der Knopfbatterie ja keine andere Spannung mehr messen.
Gern hätte ich noch ein Komplettabschaltung im Sinne eines Countdowntimers implementiert. Bloß, wie ?
Laut Wikipedia schafft eine Rennschnecke
eine Strecke von 33cm in zwei Minuten.
Aber in der Senkrechten lässt sich die Zeit noch weiter verzögern. Hier die Aufgabe dazu:
Eine Schnecke fällt in einen 21 Meter tiefen Brunnen. Emsig macht sie sich an die Arbeit, wieder aus dem Schacht herauszukriechen. Sie schafft täglich sieben Meter, rutscht aber in der Nacht wieder vier Meter zurück.
Aber in der Senkrechten lässt sich die Zeit noch weiter verzögern. Hier
die Aufgabe dazu:
Eine Schnecke fällt in einen 21 Meter tiefen Brunnen. Emsig macht sie
sich an die Arbeit, wieder aus dem Schacht herauszukriechen. Sie schafft
täglich sieben Meter, rutscht aber in der Nacht wieder vier Meter
zurück.
Wann erreicht sie endlich den Brunnenrand?
Das ist einfach. 7m hoch, 4m wieder runter, macht 3m pro Tag.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Also braucht sie nicht ganz 6 Tage :)