7-Segment LEDs ansteuern

OP #7932338
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Hallo liebe "Elektroniker"! Ich bin leider ein völliger Laie auf dem Gebiet. Ich habe 2 große 7-Segment LEDs, die ich so schalten möchte, dass sie ganz einfach die Zahlen 01 bis 52 anzeigen. Ich möchte daraus eine Anzeige machen, die immer die derzeitige Kalenderwoche zeigt und sie soll ganz einfach weiterzuschalten sein.

Welche einfache Lösungen gäbe es dafür?

#7932339
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Für mich fehlt da der Kontext:

  • ist das am PC angeschlossen
  • soll das mit einem Arduino verbunden werden
  • kann der TE überhaupt programmieren, oder soll es rein elektrisch bleiben

Es sind wohl 14 Leitungen, die geschaltet werden sollen. Am einfachsten geht es mit einer Tabelle in einem kleinen FPGA, welches noch einen Taster als Weiterschaltimpuls bekommt.

VHDL ca. 100 Zeilen, plus die Tabelle.

#7932340
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Die einfache 'klassische' Lösung wären 2 4-Bit-Dezimalzähler, 2 BCD-zu 7-Seg.-Dekoder, ein paar Gatter um die Zähler zurück zu setzen sowie der Taster zum Zähler erhöhen nebst entprellen damit nicht versehentlich 2 oder mehr Wochen weiter gezählt wird. Nebst etwas Platine und löten etwas auch für Laien am Anfang noch überschaubar.

Etwas weniger Bauteile aber technisch Anspruchsvoller ist die Verwendung eines Mikrocontrollers (z.B. Arduino) da hier das ganze nicht nur zusammen gebaut sondern auch programmiert werden muss - jedoch auch mehr Möglichkeiten für Korrektur der Anzeige oder Prüfung auf Fehlbedienung besteht.

Also die Frage wie weit man sich in die Materie einarbeiten möchte.

(Firma: Q3) #7932341
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Wenn gemultiplext werden darf, hat auch ein Arduino (z.B. Nano) genug Pins.

Die zugehörige Software ist für einen Einsteiger sicher deutlich einfacher als ein entsprechender VHDL-Code zu verstehen - ganz abgesehen von der Art und den Kosten, diesen auch auf die Hardware zu bringen. Gegenüber der "Klassischen" Version mit Zähler und Decoder gibts deutlich weniger zu löten.

Ein Arduino-Pin darf mit bis zu 40mA belastet werden. Falls das für die vorhandene Anzeige genügt, braucht es nich tmal zusätzliche Hardware. Ach ja, noch einen oder zwei Pins für Taster ...

Wenn man die Taster mit Widerständen bestückt, kann man über einen ADC-Pin mehr als eine Taste kontrollieren.

: Bearbeitet durch User
#7932363
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Nimm als Vorbild eine Klappzifferuhr (https://wohnish.de/products/flip-down-klok-walnoot-hout-vintage-klok-retro-mechanisch). Dann brauchst du gar keine Elektronik, die kannst du von Hand umklappen, kannst du beliebig groß machen, frisst kein Strom und und und. Kann auch einfach wie ein Kalender aus Papier gebastelt werden, bei dem die 10er und 1er Stellen einzeln umgeblättert werden kann.

(Firma: Q3) #7932368
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Norbert schrieb:

Frank E. schrieb:

Ein Arduino-Pin darf mit bis zu 40mA belastet werden.

Die Frage ist, dürfen 12 Arduino-Pins gleichzeitig mit 12×40mA belastet werden? Die einzelnen Pins schon, aber Vcc bzw. Gnd?

Gute Frage, richtig, weiss ich nicht genau. Aber durch das Multiplexing würde da wohl noch etwas "Luft" dazwischen sein ... es sind ja nie alle Segmente gleichzeitig eingeschaltet "88" :-)

: Bearbeitet durch User
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7932370
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Bernhard K. schrieb:

Ich bin leider ein völliger Laie auf dem Gebiet.

Wieviel Zeit willst/kannst du in diese spezielle Aufgabe stecken? Programmieren und Schaltungstechnik lernt man nicht zwischen Tür und Angel.

Ich habe 2 große 7-Segment LEDs

Was steht denn da drauf? Nur, damit man weiß, ob die eine gemeinsame Anode oder Kathode und welche Daten die LEDs haben. Nicht, dass das noch eine Reihenschaltung mehrerer LEDs ist...

Welche einfache Lösungen gäbe es dafür?

Wie soll die Versorgung aussehen?

dass sie ganz einfach die Zahlen 01 bis 52 anzeigen

Ich finde eine führende 0 bei einstelligen Zahlen immer etwas irritierend.

Peter schrieb:

VHDL ca. 100 Zeilen, plus die Tabelle.

Ich schaffe das mit weniger... ;-)

Norbert schrieb:

Die Frage ist, dürfen 12 Arduino-Pins gleichzeitig mit 12×40mA belastet werden? Die einzelnen Pins schon, aber Vcc bzw. Gnd?

Was steht im Datenblatt?

Bei gemeinsamer Anode würde hier einen Tiny85 nehmen und 2 solche TPIC6C596 Schieberegister:

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch Moderator
#7932373
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Peter schrieb:

Am einfachsten geht es mit einer Tabelle in einem kleinen FPGA

Eher am kompliziertesten. Sich in VHDL einzuarbeiten, ist nicht ohne. FPGAs nimmt man daher nur, wenn es auf höchste Geschwindigkeit ankommt. Auch haben es FPGAs nicht so mit 5V. Die arbeiten eher an <1V. Größere LED-Anzeigen wollen sogar >8V sehen.

Peter schrieb:

VHDL ca. 100 Zeilen, plus die Tabelle.

Wow, ganz schön viel Holz.

#7932377
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Lothar M. schrieb:

Was steht im Datenblatt?

Ohne nachzuschauen behaupte ich mal locker: > ½A, NEIN

Edit: Mit nachschauen, 200mA durch Vcc,Gnd, 100mA gleichzeitig durch die IO-Pins. ATtiny48/88. Bei 40mA Aufnahme also zwei Segmente gleichzeitig im Multiplexer-Betrieb. Bei Anzeige zB. KW28 und KW38 werden 12 Segmente benötigt, also 6-fach multiplexen. Mittlerer Strom pro Segment dann 6.67mA. Wenn das für die erwartete Helligkeit reichen sollte, dann reichts.

Edit2: Was natürlich Quatsch ist. Man braucht 7-fach Multiplexing damit alle Segmente immer gleich hell erscheinen. Jeweils gleichzeitig ein Segment einer Anzeige. Damit also 5.7mA mittlerer Strom.

: Bearbeitet durch User
#7932395
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Bernhard K. schrieb:

sie soll ganz einfach weiterzuschalten sein.

Du meinst, so ganz manuell, per Tastendruck ?

Welche einfache Lösungen gäbe es dafür?

2 x CD40110

1
  +++++++---+++++++--GND
2
  |||||||   |||||||K
3
  DDDDDDD   DDDDDDD  <- Segmente
4
  |||||||   |||||||A   
5
  |||||||   |||||||
6
  RRRRRRR   RRRRRRR  <- passender VCC
7
  |||||||   ||||||| Vorwiderstand  |
8
  |||||||   |||||||               4k7 (für 1mA Tastermindeststrom)
9
 +-------+ +-------+ 40106         |
10
 | 40110 |-| 40110 |--o<|--+--47k--+
11
 +-------+ +-------+UP     |       |
12
RES| DWN| RES| DWN|       47n  Taster hochzählen +1
13
   |    |    |    |        |       |
14
   |    |    |    |       GND     GND
15
   |    |    |    |
16
   |    |    |    +---o<|-- (wie oben) Taster runterzählen -1
17
   |    |    |
18
   |    +----)--------o<|-- (wie oben) Taster runterzählen -10 (oder per BORROW der Einerstelle)
19
   |         |
20
   +---------+--------o<|-- (wie oben) Reset / Null-0-stellen

oder ein Mikrocontroller wie ATmega328 (Arduino Nano oder Uno) und die LED an geeignete Pins ebenfalls mit Vorwiderstand. Der Mikrocontroller KÖNNTE dann die Wochen selbst zählen (und praktisch mit USB Netzteil versorgt werden).

Nur muss man halt ein passendes Programm schreiben.

Mit einem ESP32 (Wroom oder so) könnte man die Kalenderwoche gar aus dem Internet abfragen.

#7932407
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J. T. schrieb:

Obelix X. schrieb:

was bedeutet : Bernhard K. schrieb:

Ich habe 2 große 7-Segment LEDs

Das bedeutet, dass er 2 große 7-Segment Displays hat.

Stimmt; sonst hätte er 2 große 7 -Segment SMD's ;)

Immer diese Wortklauberei: er schrieb doch, dassa sich nicht auskennt. Das sind dann halt Sperrhalbleiter, LEDs oder SMDs. Du wirst ja wohl wissen, was gemeint ist, so wie allea anderen auch.

Ich finde die Idee mit den DIP-Schaltern garnicht mal so blöd. Könnte man auch normale Schalter nehmen. Man könnte das auch mit 12 Schaltern aufbauen und diese mit einer Handvoll (Tüte voll) Dioden, wie früher halt, von den einzelnen Segmenten entkoppeln und so die KW 1-52 anzeigen.

Beitrag #7932412 wurde vom Autor gelöscht.
#7932457
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How about

  • 2 Drehkodierschalter oder Daumenschalter mit BCD-Code
  • 2 BCD-7-Segment-Dekoder
  • 2 ULN2003
  • passende Widerstände

Lässt sich einfach lochrastern und ist einfach, billig und robust. Und vor allem so wie es der OP gewünscht hat. Setzt natürlich voraus, das die Anzeigen CA sind.

Evtl. auch

  • 2 Taster "+"
  • 2 BCD-Zähler
  • 2 7-Segment-Dekoder
  • 2 ULN2003
  • und ein bissel Vogelfutter

Dann tippt man jede Stelle halt einfach durch.

Kann man mit ARM, ESP32, FPGA, Intel Core i9-14850HK oder Jugene auch machen, muss man aber nicht. Selbst an einer Mikrocontrollerlösung muss man immer noch die LED-Treiber haben, plus Kleinkram.

Oder, wenn jemand das bauen will ohne eine Leiterplatte und ICs: Einfach 14 Schalter (evtl. in 2x7-Segment-Anordnung wegen des einfacheren Verständnis), je ein Widerstand fliegend und fertig. Kann dann alles mögliche anzeigen, und ist einfach zu bauen.

#7932467
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Peter schrieb:

Am einfachsten geht es mit einer Tabelle in einem kleinen FPGA

Warum glaubt du wäre es deine Aufgabe, Anfänger zu verarschen ?

Frank E. schrieb:

Wenn gemultiplext werden darf, hat auch ein Arduino (z.B. Nano) genug Pins.

Hah ? D0-D13+A0-A6 sind 19 pins, 14 fur die Segmente, 1 für den Taster, bleiben noch welche zum Rücksetzen bzw. Helligkeitsregelung übrig, ganz ohne Multiplex.

Frank E. schrieb:

Ein Arduino-Pin darf mit bis zu 40mA belastet werden.

Bloss wird er von alleine nicht 40mA liefern, sondern eher 20mA, und wenn alle 14 je 20mA ziehen, also 280mA, wird der GND Pin überlastet.

Die meisten 7-Segment LED sind für 10mA spezifiziert. Natürlich wissen wir nicht, was er unter 'grossen' Displays versteht, eventuell 3 LED in Reihe pro Segment ?

Frank E. schrieb:

Aber durch das Multiplexing würde da wohl noch etwas "Luft" dazwischen sein

Häh ? Glaubt du, Multiplex würde für dieselbe Helligkeit mit weniger Strom auskommen ?

Lothar M. schrieb:

Bei gemeinsamer Anode würde hier einen Tiny85 nehmen und 2 solche TPIC6C596 Schieberegister

Warum ? Um es maximal kompliziert zu machen ? Anfänger müssen im Ozean schwimmen lernen...

Norbert schrieb:

Was natürlich Quatsch ist. Man braucht 7-fach Multiplexing damit alle Segmente immer gleich hell erscheinen.

Ob das nicht Quatsch ist ?

Krass, wie die Leute hier Anfänger verarschen.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7932476
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Michael B. schrieb:

Lothar M. schrieb:

Bei gemeinsamer Anode würde hier einen Tiny85 nehmen und 2 solche TPIC6C596 Schieberegister

Warum ? Um es maximal kompliziert zu machen ? Anfänger müssen im Ozean schwimmen lernen...

Du hast ihn mit deiner Schaltung dort grade reingeshubst. Was ist an deiner Schaltung einfacher? "Passender Vorwiderstand" hilft einem blutigen Laien ja so richtig weiter. Und du selber schlägst dann auch noch einen µC vor.

Zur Erinnerung:

wir wissen derzeit noch nicht mal, ob die fraglichen Anzeigen eine gemeinsame Anode oder eine gemeinsame Kathode oder gar einzeln herausgeführte LEDs haben

Wozu also irgendwelche ausufernden Schaltungsvorschläge?

: Bearbeitet durch Moderator
#7932503
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Jens M. schrieb:

Selbst an einer Mikrocontrollerlösung muss man immer noch die LED-Treiber haben, plus Kleinkram.

Ooch, es gibt auch helle Anzeigen mit wenig Strom, z.B. SA23-11SURKWA (440mcd @10mA). Die kann der Atmega48 direkt treiben. 14 Widerstände braucht man noch. Einfach die common Anode auf 10..11V legen, der µC muß ja nur den Spannungsunterschied von "aus" auf "an" liefern. Ich habe diese Anzeigen schon mal auf 4 Digits gemultiplext. Es geht also auch ohne ULN2003.

#7932517
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Michael B. schrieb:

Lothar M. schrieb:

Passender Vorwiderstand" hilft einem blutigen Laien ja so richtig weiter.

Bernhard K. schrieb:

große 7-Segment LED

hilft auch nicht für detaillierte Antworten.

Wohl wahr. Der Durchschnittbürger würde solche Anzeigen wohl erst ab 4 bis 5cm Ziffernhöhe als "groß" bezeichnen. Solche Anzeigen hätten dann eher mehrere LED pro Segment und müßten eher mit 12V als mit 5V betrieben werden.

Aber der TO hat sich ja noch nicht wieder gemeldet. Zudem ist das sein erster Post hier. Man darf also gespannt sein, ob sich das als Trollerei herausstellt. Ich würde sagen 50:50.

Damit es wieder onT wird, noch ein Vorschlag einer nichtelektronischen Lösung: 3 Würfel beliebiger Größe. Einer beschriftet mit den Ziffern 1-5, einer mit 0-4 und der dritte mit 5-9 (eine Seite bleibt jeweils frei). Dann lassen sich mit zwei der drei Würfel die Zahlen 1 .. 53 (und noch ein paar mehr) darstellen. Dazu noch eine Halterung, z.B. in Form eines nach vorne offenen U-förmigen Profils und fertig ist die Kalenderwochenzeige.

#7932544
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Mario M. schrieb:

Gerald B. schrieb:

In der Regel gibt es alle 5 bis 6 Jahre sogar eine 53.-Woche.

Und hinterm großen Teich gibt's alle Jubeljahre sogar mal 54 Wochen.

Ja, weil die ganz anders rechnen. Bei denen fängt die erste KW immer am 1. Jannuar an und wenn das ein Samstag ist, hat die erste KW nur einen Tag. Bei denen fangen die Wochen am Sonntag an. Und dann fällt im Schaltjahr der 31.12. auf einen Sonntag und das ist dann der einzige Tag in der KW 54. Das passiert wohl alle sieben Schaltjahre - das nächste mal 2028.

: Bearbeitet durch User
#7932557
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Gerald B. schrieb:

Mario M. schrieb:

Gerald B. schrieb:

In der Regel gibt es alle 5 bis 6 Jahre sogar eine 53.-Woche.

Und hinterm großen Teich gibt's alle Jubeljahre sogar mal 54 Wochen.

Ja, weil die ganz anders rechnen.

Es gibt noch ein paar Möglichkeiten mehr. Deswegen hat die WEEK() Funktion in MySQL (berechnet die Kalenderwohe zu einem Datum) auch einen zweiten Parameter, der Werte von 0..7 annehmen kann: https://www.geeksforgeeks.org/sql/week-function-in-mysql/

#7932587
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Hallo Bernd,

die einfachste Lösung wäre: Je Segment ein Vorwiderstand + ein Schalter, der das Segment anschaltet. Also eine Spannungsversorgung (z.B. 5V), 2*7=14 Schalter und 14 Vorwiderstände (z.B. 220R, genaueres wenn die Anzeige verlinkst oder zumindest Strom/Spannung eines Segments nennst)

Mit DIP-Schaltern (hier ein Random Bild https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/piano-dip-schalter_8-polig-7173) passt das auf eine kleine Platine, fliegend verdrahtet (Vorderseite die Anzeigen und DIP, Rückseite Widerstände und Draht)

Wenn Du ICs verwenden möchtest, dann gibt es ungeahnte Möglichkeiten. Kleiner und einfacher wirds nicht. Beispiel:

Wenn Du je ein IC statt der 7 Dip-Schalter nimmst (z.B. SN74LS74), dann brauchst Du trotzdem je 4 Dip-Schalter oder einen speziellen Drehschalter.

Wenn Du die auch ersetzen willst, ... hättest Du von vornherein konkreter gefragt.

: Bearbeitet durch User
#7932714
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Bruno V. schrieb:

Wenn Du je ein IC statt der 7 Dip-Schalter nimmst (z.B. SN74LS74), dann brauchst Du trotzdem je 4 Dip-Schalter oder einen speziellen Drehschalter.

Zu 74LS74 sagt das Internet "Zweifach-Flipflops (Typ D)". Ich vermute, Du hast zwei Ziffern verdreht und willst 7447 empfehlen.

Wenn der Display-Typ passt, wären zwei 7447 samt Codierschalter die simpelste Idee.

Aber es ist sinnlos:

Lothar M. schrieb:

wir wissen derzeit noch nicht mal, ob die fraglichen Anzeigen eine gemeinsame Anode oder eine gemeinsame Kathode oder gar einzeln herausgeführte LEDs haben

Wozu also irgendwelche ausufernden Schaltungsvorschläge?

#7932743
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Rainer W. schrieb:

Allerdings werden die über +/- Tasten bedient.

Es gibt/gab auch Modelle, die tatsächlich ein Daumenrad und keine Tasten hatten.

Mit einem 4-Ebenen-Drehschalter mit 10 Stellungen kann man sich sowas aber auch in robust für schöne große Drehknöpfe bauen.

Nicht direkt kostengünstig wäre z.B. diese Variante hier:

https://de.farnell.com/omega/sw144g-10-b/drehschalter-4-polig-10-pos-panel/dp/3813852

Gast #7932759
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Harald K. schrieb:

Nicht direkt kostengünstig wäre z.B. diese Variante hier:

https://de.farnell.com/omega/sw144g-10-b/drehschalter-4-polig-10-pos-panel/dp/3813852

etwas kostengünstiger geht es mit solchen Drehschaltern:

https://www.ebay.de/itm/365650026729?

dazu noch 70 Dioden und 14 Widerstände. Das ist zwar viel Lötarbeit, erfordert aber wenig Sachkenntnis. Es lässt sich auf CC und CA Anzeigen und jede Betriebsspannung anpassen.

#7932804
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Rainer W. schrieb:

Bruno V. schrieb:

Wenn Du je ein IC statt der 7 Dip-Schalter nimmst (z.B. SN74LS74), dann brauchst Du trotzdem je 4 Dip-Schalter oder einen speziellen Drehschalter.

Was hast du gegen die vorgeschlagenen Daumenradschalter. Sind dir die nicht speziell genug?

Diese Schalter zeigen die gewählte Ziffer ja direkt an. Dann kann man u.U. auf die LED-Displays gleich ganz verzichten.

Ich würde aber Daumenradschalter mit 10 Einzelkontakten verwenden und dann eine Diodenmatrix statt der Decoder IC verwenden. Das ist robuster und paßt für gA genauso wie für gK Displays. Oder auch für Displays, die mehr als 5V brauchen. Das Zusammenlöten der Diodenmatrix ist gleich eine gute Übung für den TO.

#7932810
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Der TO, wenn er kein Troll ist, sollte mal angeben um welche Displays es geht und wie die Ansteuerung auf die nächste Woche erfolgen soll. Wenn er keine Kenntnisse hat nutzen im die vielen Vorschläge auch nur wenig. Dann wäre das simpelste und einfachste wohl tatsächlich 2 Schalter, ein Haufen Dioden und 14 Widerstände.

Ansonsten gefällt mir der Vorschlag von Michael B. am besten. Der CD40110 war auch mein erster Ansatz.

Bernhard K. schrieb:

Hallo liebe "Elektroniker"! Ich bin leider ein völliger Laie auf dem Gebiet.

Was erwartest du dann für Lösungsvorschläge? Oder hoffst du darauf dass dir ein User eine Fertiglösung präsentiert?

Und nur aus Interesse..wofür braucht man so etwas?

: Bearbeitet durch User
#7932841
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Frank E. schrieb:

Wenn ich gefragt würde, wie ich eine - quasi beliebig große - 7-Segment-Anzeige realisieren will, würde ich seriell ansteuerbare LED-Streifen á la WS2812 verwenden:

  • benötigt nur einen Daten-Anschluss am MC (Arduino)
  • wird mühelos extern mit Strom versorgt

So wie das hier: https://veitgoetz.de/projects/rgb-7-segment-display

Das geht mit „normalen“ LED-Bändern auch ohne uC, ebenfalls beliebig groß.

#7932864
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Bernhard K. schrieb:

Vielen Dank für die vielen Vorschläge, aber ich denke ich werde den Vorschlag von Obelix X. (obelix) annehmen und eine analoge Lösung vorziehen. Das ist echt am einfachsten!

Du meinst das mit den DIP Schaltern?

Also wenn du dir den Lötaufwand schon machst, dann mach es doch gleich mit einem Treiber IC und einem kleinen Arduino, dann schaltet es sogar von alleine um. Anleitungen gibt es dazu wie Sand am Meer, nur lesen du musst.

Trotzdem gutes gelingen.

#7932891
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Adam P. schrieb:

Bernhard K. schrieb:

Vielen Dank für die vielen Vorschläge, aber ich denke ich werde den Vorschlag von Obelix X. (obelix) annehmen und eine analoge Lösung vorziehen. Das ist echt am einfachsten!

Du meinst das mit den DIP Schaltern?

Also wenn du dir den Lötaufwand schon machst, dann mach es doch gleich mit einem Treiber IC und einem kleinen Arduino, dann schaltet es sogar von alleine um. Anleitungen gibt es dazu wie Sand am Meer, nur lesen du musst.

Wenn er eh schon lötet kann er auch gleich ein PCB erstellen, mit KiCad oder so.

Denke noch mal über deinen Kommentar nach, der ist schon ziemlich dumm.

#7932893
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Bernhard K. schrieb:

Vielen Dank für die vielen Vorschläge, aber ich denke ich werde den Vorschlag von Obelix X. (obelix) annehmen und eine analoge Lösung vorziehen. Das ist echt am einfachsten!

Ja, eine einfache Lösung, aber auch in der Handhabung die unpraktischste.

Obelix X. schrieb:

Bernhard K. schrieb:

Welche einfache Lösungen gäbe es dafür?

14 DIP-Schalter, je ein Schalter pro Segment.

..und ein Widerstand je Segment.

#7932895
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Jörg R. schrieb:

Wenn er eh schon lötet kann er auch gleich ein PCB erstellen, mit KiCad oder so.

Denke noch mal über deinen Kommentar nach, der ist schon ziemlich dumm.

Sehe ich nicht so, wie will er sonst die DIP Schalter mit den Anzeigen verbinden? Da wird er ja wohl eine Punktrasterplatine nehmen.

Und die paar Zeilen Code gibts mit Anleitungen gut erklärt und man lernt sogar noch was. Aber OK.

Keiner spricht hier von PCB oder KiCad, aber die Lötarbeit hat er trotzdem, falls er es nicht mit einzelnen Adern verbinden möchte.

#7932964
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Frank E. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Das geht mit „normalen“ LED-Bändern auch ohne uC, ebenfalls beliebig groß.

Dann benötige ich aber mehr als ein Pin zur Ansteuerung und für jedes Segment einen Treiber - vom Aufwand her absolut nicht vergleichbar.

Wie wäre ein Kompromiss: 2 Pins und 1 IC (PCA9955 o.ä.) für alle Segmente? Bonus: Konstantstromtreiber, Helligkeit ohne PWM einstellbar und das wichtigste: Segment-Ausfall und -Kurzschluss Erkennung! Wenn g ausfällt, würde KW30 statt KW38 angezeigt werden. Manche Abteilung wäre froh, andere hätten ein Problem ;)

#7933052
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Rainer W. schrieb:

Bernhard K. schrieb:

den Vorschlag von Obelix X. (obelix)

Markier ihn doch einfach und benutze den Link "Markierten Text zitieren", damit nicht jeder, der diesem Thread folgt, das ganze Ding durchsuchen muss. Meinst du den hier?

Obelix X. schrieb:

14 DIP-Schalter, ...

Ich hatte auch vorgeschlagen :

Obelix X. schrieb:

Nimm als Vorbild eine Klappzifferuhr (https://wohnish.de/products/flip-down-klok-walnoot-hout-vintage-klok-retro-mechanisch). Dann brauchst du gar keine Elektronik, die kannst du von Hand umklappen, kannst du beliebig groß machen, frisst kein Strom und und und. Kann auch einfach wie ein Kalender aus Papier gebastelt werden, bei dem die 10er und 1er Stellen einzeln umgeblättert werden kann.

: Bearbeitet durch User
#7933055
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Obelix X. schrieb im Beitrag #7933052: zu https://wohnish.de sagt mein PC: Könnte ein gefälschter Shop sein Seite wird blockiert.

Ergänzungen:

Nachfrage in Internet bringt https://www.watchlist-internet.at/liste-problematischer-shops/shops/wohnishde/

Auch die Verbraucherzentrale Hamburg warnt davor (unter "W") https://www.vzhh.de/themen/einkauf-reise-freizeit/einkauf-online-shopping/china-shops-guenstig-online-shoppen

: Bearbeitet durch User
Moderator #7933065
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Bernhard K. schrieb:

Hallo liebe "Elektroniker"! Ich bin leider ein völliger Laie auf dem Gebiet.

Dafür bist du in mechanischen Dingen umso fitter und druckst dir dieses Ding hier zweimal aus:

https://www.youtube.com/watch?v=q5hJP_6xUcU

Bernhard K. schrieb:

sie soll ganz einfach weiterzuschalten sein.

Dazu drückst du einfach jeden Montagmorgen auf den Knopf der Einerziffer und alle zehn Wochen auf den der Zehnerziffer. Mit etwas Geschick erweiterst du die Mechanik etwas, so dass der Übertrag der Einerziffer automatisch an die Zehnerziffer weitergeleitet wird. Dann ist nur noch ein einzelner Knopf zu betätigen.

#7933075
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Yalu X. schrieb:

Dafür bist du in mechanischen Dingen umso fitter und druckst dir dieses Ding hier zweimal aus:

https://www.youtube.com/watch?v=q5hJP_6xUcU

+1 Man muss nicht immer alles elektrisch machen.

Oder noch primitiver:

https://www.alibaba.com/product-detail/Led-Digital-Display-Seven-Segment-Digital_1601249613699.html

http://www.jex-sports.com/manual-flip-Scoreboard.html?CID=10

https://www.ebay.co.uk/itm/126044714740

: Bearbeitet durch User
#7933740
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Frank O. schrieb:

Bittesehr...

https://www.mikrocontroller.net/attachment/677954/Shot.png

Dankeschön..

Weshalb hast du für die Anodentreiber BJT verwendet, anstatt P-Mosfets?

Vor einigen Jahren habe ich für einen User aus dem Forum angehängte Schaltung entworfen. Die ist im Grunde das was Michael B. weiter oben vorgeschlagen hat, nämlich CD40110 zu verwenden.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/677963/CD40110.PNG

Einige Teile, z.B. die CD4538, würden natürlich wegfallen. Die Schaltung war auf Sparsamkeit ausgelegt, deshalb konnten die Displays abgeschaltet werden. Zudem gibt es eine Unterdrückung der führenden „Null“. Die Schaltung zählt bis 39, danach erfolgt ein Reset. Das könnte man für den TO auf 52 bzw. 53 anpassen.

Ich weiß ja nicht ob der TO sein Vorhaben wirklich umsetzt. Ich würde tatsächlich auf ein sehr simple Lösung setzen, für die auch nicht viel Wissen notwendig ist. Sie wurde weiter oben auch vorgeschlagen. 1 Drehschalter mit 10 Positionen, einer mit 6 und eine Handvoll Dioden und Widerstände. Dazu 2 Displays und fertig.

Etwas aufwendiger, aber machbar, wären 2 Codierschalter ABCD und 2 CD4511 und natürlich Vorwiderstände für die Displays.

Das würde ich dem TO noch als Schaltplan liefern:-)

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
Moderator #7934463
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Jörg R. schrieb:

Ein Video zur Version mit Dioden: (Ton abdrehen, die Musik nervt)

https://youtu.be/w_zn9ekvhNA

Besser nicht nachbauen: Die 9 ist spiegelverkehrt, nicht nur in der fertigen Schaltung, sondern auch schon anfangs in der Tabelle mit den den einzelnen Ziffern zugeordneten Segmenten.

So etwas passiert eben, wenn man nicht sofort drauflos wurschtelt, sondern erst alles bis ins kleinste Detail plant ;-)

#7934520
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Yalu X. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Ein Video zur Version mit Dioden: (Ton abdrehen, die Musik nervt)

https://youtu.be/w_zn9ekvhNA

Besser nicht nachbauen: Die 9 ist spiegelverkehrt,

Hab das Video nach der 3 gestoppt😀

Den Fehler zu korrigieren ist allerdings recht einfach.

Rainer W. schrieb:

Gleiche Ziffern- und Segmenthelligkeit wird auch völlig überbewertet. Ein Vorwiderstand für alle Segmente zusammen muss reichen.

Das ist mir auch gleich unangenehm aufgefallen. 50 Dioden, aber keine 7 Widerstände..

Mir ging es eigentlich auch nur darum dem TO diese Möglichkeit zu zeigen, falls ihn der Thread noch interessiert.

Gerade habe ich mir einige Kommentare zu dem Video angeschaut. Der Youtuber wurde auf die von euch genannten Fehler hingewiesen.

: Bearbeitet durch User

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