Wicklungswiderstand Drehstrommotor

A. R. schrieb:
> Hallo,
>
> ist es normal, wenn ein Drehstrommotor (Leistung<=100W) einen ohmschen
> Wicklungswiderstand von ca. 250ohm hat?
>
> L1-L2=250ohm
> L2-L3=250ohm
> L3-L1=250ohm

Kommt auf die zulässige Spannung drauf an...

Kannst du mir folgende Frage beantworten:

"Ist es normal, das mein Auto auf 100km 12l Benzin braucht?"

nitraM
OP
>"Ist es normal, das mein Auto auf 100km 12l Benzin braucht?"

Bitte schreibe l das nächste mal aus. Denn ich habe 1 gelesen.
Aber es ist durchaus normal das dein Auto auf 100km 12 Liter verbraucht.
Bei weniger als 4 oder mehr als 30 hätte ich mir Gedanken gemacht.


Ich vermute das es er an 230V Drehstrom angeschlossen ist.
Kann leider nicht prüfen, ob Stern oder Dreieck.
Habe ihn leider nicht vor mir.
Gast
Rechne mal: (Annahme: 100W bei 3 x 400V)

100W  3 Phasen  400V = 83 mA pro Wicklung

3 Phasen x (83mA^2 * 250 Ohm) = 5.2 W Verlustleisung

Wirkungsgrad: 100W/105.2W = 95%

Der Wert sieht doch ganz vernünftig aus! Selbst wenn Du noch 5..10% 
Eisenverluste dazurechnest, hast Du für den Kleinmotor einen noch 
passablen Wirkungsgrad von 85..90%

MfG Peter
OP
@ Peter

Die Rechnung über den Wikungsgrad ist ein guter Ansatz.
Nur wie kommst du auf die 83mA?
P=U*I*sqrt(3)
I=P/U/sqrt(3)
I=144mA

Ich gehe von einem 230V Motor aus.
P=U*I*sqrt(3)
I=P/U/sqrt(3)
I=251mA

Pverlust= I^2*R*3= 47W Verlustleistung.
µ=53%

Bei 50W
µ=88%

Ich weiß nur, dass der Motor<=100W hat.
Denke also dass der Innenwiderstand realistisch ist.
Persönliche Seite
A. R. schrieb:
> @ Peter
>
> Die Rechnung über den Wikungsgrad ist ein guter Ansatz.
> Nur wie kommst du auf die 83mA?
> P=U*I*sqrt(3)
> I=P/U/sqrt(3)
> I=144mA

So kannst du das AFAIK nicht rechnen. Bei symmetrischer Belastung aller 
3 Wicklungen (wovon man hier ausgehen kann) teilt sich die Leistung 
genau auf (ein Drittel an jeder Wicklung).

P = U*sqrt(3)*I*sqrt(3)
P = U*I*3
Gast
@redegle

Was willst Du mi SQRT(3)  ???

100W durch drei Phasen macht 33.33W pro Phase
33.33W / 400V = 82.5mA pro Phase etc...

Ob Du jetzt 230V oder 400V nimmst, hängt davon ab ob Du Stern- oder 
Dreieckschaltung hast.

>L1-L2=250ohm
>L2-L3=250ohm
>L3-L1=250ohm

Wenn Du die Widerstände so angibst, nehme ich Dreieckschaltung bzw. 400V 
an!
Gast
@Simon:

Wie kommst du auf P=U*(Sqrt(3))*I*(sqrt(3)) ?!?

Richtiger wäre:

P=U*I*sqrt(3)*cos(p) und das gilt unabhängig von Stern- oder 
Dreiecksschaltung.

P gesamt = (U Strang * I Strang cos(p)) * 3 oder:

so sähe es richtiger aus. Und wie wie Peter schrieb ist die angabe der 
gemessenen Anschlüsse eine Dreiecksschaltung also 400V
Persönliche Seite
EGS schrieb:
> @Simon:
>
> Wie kommst du auf P=U*(Sqrt(3))*I*(sqrt(3)) ?!?
>
> Richtiger wäre:
>
> P=U*I*sqrt(3)*cos(p) und das gilt unabhängig von Stern- oder
> Dreiecksschaltung.

Ja, das kommt dann AFAIK drauf an, wie man U betrachtet (Leiterspannung, 
Strangspannung, ..)

> P gesamt = (U Strang * I Strang cos(p)) * 3 oder:
>
> so sähe es richtiger aus. Und wie wie Peter schrieb ist die angabe der
> gemessenen Anschlüsse eine Dreiecksschaltung also 400V

Dann müsste das so korrekt sein, würde ich sagen.

Benni Nori schrieb:
> mal was ganz anderes:
>
> Weißt du eigentlich wie der Motor geschaltet ist? Wenn die kiste im
> Stern läuft misst du jedes mal 2 Wicklungen.

Das dürfte für die Leistungsbetrachtung keine Rolle spielen. Da er nicht 
gegen den (nicht vorhandenen) Sternpunkt, sondern zwischen den 
Außenleiter-Anschlüssen gemessen hat, gelten seine ermittelten Werte für 
eine Dreiecks(-ersatz)beschaltung.

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