LED-Kerzensimulation

Gast #4922271
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Das funktioniert relativ einfach, wenn die LED an einem Mikrocontroller 
angeschlossen ist. Die LED muss allerdings zwischen zwei Port-Pins 
angeschlossen sein, damit man sie auch in Sperrichtung betreiben kann.

Zuerst wird die LED in Sperrichtung über die beiden Ports, die beide auf 
Ausgang stehen, aufgeladen. Dann schaltet man einen der Portpins auf 
Eingang. Da die Eingänge sehr hochohmig sind fließt dann kaum Strom in 
den Eingang und man kann den Eingang zum "Messen" verwenden. Die LED 
funktioniert dann wie eine Photodiode und lädt ihre Kapazität selbst 
wieder um. Ein AD-Wandler ist übrigens nicht notwendig, es genügt die 
Zeit bis zum umschalten des Logikpegels zu messen. Je schneller der Port 
seinen Zustand ändert, desto heller ist es.

Logischerweise kann die LED während des Messvorgangs nicht leuchten, 
daher muss das entweder sehr schnell gehen, oder man verwendet eine 
Anwendung bei der, die LED ohnehin flackert oder blinkt. Klassische 
Anwendungen sind eben diese elektronischen Kerzen, oder auch der 
blinkende Punkt einer Digitaluhr.

Man sollte auch bedenken, dass die LED nur auf Licht mit ihrer 
Wellenlänge gut reagiert. Es ist also kein präzises Maß der Helligkeit 
und muss daher kalibriert werden. Für einfache Anwendungen ohne einen 
extra Sensor (Kosten) funktioniert das aber recht gut.
Persönliche Seite #4922292
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Beschrieben auch hier:

http://www.roboternetz.de/community/threads/15593-Helligkeitsmessung-mit-LEDs

Wobei die LEDs dort sogar in einer Matrix hängen können.

LEDs werden per Soft-PWM angesteuert zum Leuchten; gemessen wird in den 
dunkel-Lücken der PWM:

Zunächst werden die LEDs entladen (LEDs in Sperrrichtung werden als 
Kondensator betrachtet), und danach per Input-Capture die Zeit 
gemnessen, bis sich über der LED eine gewisse Spannung aufgebaut hat. 
Die Zeit ist ein Maß für die Helligkeit: Je dunkler desto länger dauert 
es.

Hat allerdings nicht mit allen LED-Typen funktioniert sondern nur bei 
bestimmtem Substrat.
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