Stift für Seriennummer

Gast
Es gibt Lasergravur ;-)

Alternativ in irgendeinem Flsh/Eeprom die Seriennummer speichern, oder 
einen
Seriennummernchip (Dallas 1-wire) einbauen.

Gravur ist immer mit CNC verbunden. Der Rest kann mit Lösungsmittel oder 
Schmirgelpapier entfernt werden.
Gast
@Bernd
Nunja, es geht auch drum, ob man eine neue Nummer wieder drauf 
schreibt?!
Wenns nur mit Schirgelpapier wegzubringen ist, sieht man dann ja, dass 
manipuliert wurde.

Gibt es Stifte, deren Geschriebenes nur mit einem Lösungsmittel 
wegzubekommen ist, das auch gleich den Lötstoplack beschädigt?
Gast
Etikett mit der Nummer drauf und drüberlackieren oder mit Uhu Plus 
zuschmieren (sozusagen versiegeln).
Andere Methode wäre Einritzen oder mit Schlagbuchstaben einschlagen.

mfg
karli
Gast
ach...un keine seriennummer a la 1,2,3,4,5,... vergeben..dann isses ja 
ne schwer eine neue drauf zu schreim.....nimm iwelche zufallszahlen un 
schreib alles auf..bzw mach ne art cd key für platinen;)
Gast
> Dafür sind die nämlich da. Eine FR4-LP hält das aus.

Nach dem Bestücken:

Ja. Klar und dann schön Mikrorisse passiven SMD Bauteilen und Lötstellen 
erzeugen.


Vor dem Bestücken: Bei 4- oder mehr Lagen mit Power-Planes schön 
Kurschlüsse eingravieren. :)
Gast
@Analog

Na ne freie Fläche würde ich da schon nehmen oder auf nem Poligon.
Auf die Leiterbahn würde ichs nicht machen, womit ich dir Recht gebe.
Zufrieden?
Gast
@Falk

>Nööö. Schlagzahlen in Leiterplatten zu schlagen ist schlicht
>schwachsinning.

Du mußt es ja wissen, du Experte. Lern erstmal richtige Rechtschreibung
und Benehmen um ernstgenommen zu werden.
Einige Firmen machen das so, bzw.haben das mal gemacht, weils
preiswerter ist/war als eine teure Serienbestempelung mit Lack oder 
Etiketten.
Zu Dumm das du noch nicht viel rumgekommen bist und sowas noch nie
gesehen hast. Zugegebenerweise ist diese Methode nicht sehr
verbreitet und für Amateure unbegreiflich.
Gast
Eine kleine Tabelle (z.B.4x4) ätzen die Seriennummer dann Bohren
(Loch = ja). Eine Bit Zahl ist so schnell kodiert und nur in eine
Richtung (weiteres Loch) änderbar.

gruß Hans
Gast
hans wrote:
> Eine kleine Tabelle (z.B.4x4) ätzen die Seriennummer dann Bohren
> (Loch = ja). Eine Bit Zahl ist so schnell kodiert und nur in eine
> Richtung (weiteres Loch) änderbar.
>
> gruß Hans

Genial, und das mein ich nich ironisch!
Gast
AC/DC wrote:
> richtige Rechtschreibung
drei fehler zähl ich in deinem letzten post. stichwort glashaus sollte 
reichen, oder?

zur schlagzahl:
FR4 ist ein faserverbund. tritt belastung in einer faser aus, egal ob in 
faserrichtung oder quer dazu, wird die belastung durch die gewobende 
struktur weitergegeben und die struktur verspannt sich.
lass da mal 3cm neben deiner schlagzahl eine innenlage reißen...

ich kenn ein verfahren, in dem man mit lötjumpern binärkodiert. vorteil 
der methode ist die einfachheit der durchführung - auch maschinell - und 
die möglichkeit der maschinellen erfassung.
man kann die gekratzten brücken mit einem sigellack überziehn, da man 
die markierten "bits" ja elektrisch erfassen kann. damit ist es auch 
fälschungssicher.
Gast
Michael H.

>drei fehler zähl ich in deinem letzten post. stichwort glashaus sollte
>reichen, oder?
Ne, benennen wäre besser, hat ja sonst keine lehrreiche Wirkung.

Glashaus gleichfalls (Siegellack)

>FR4 ist ein faserverbund. tritt belastung in einer faser aus, egal ob in
>faserrichtung oder quer dazu, wird die belastung durch die gewobende
>struktur weitergegeben und die struktur verspannt sich.
>lass da mal 3cm neben deiner schlagzahl eine innenlage reißen...

Na und, da passiert gar nichts, ist ja schließlich alles mit Epoxydharz 
verklebt. Trotzdem würde ich nicht mit nem 10Kilo Hammer zuschlagen
wie nen Dorfschmied. Ein bischen Feingefühl mit nen 100g Hammer
gehört schon dazu.

Beantworte mal lieber meine Frage, die ich dir in dem anderen Thread
gestellt hatte (...Locker...).

>damit ist es auch fälschungssicher.
Nicht, wenn man den Siegellack an jeder Ecke kaufen kann.
Hab welchen kürzlich bei nem Bauteilehändler (nicht C) gesehen.
Bau irgendwo einen "Sinnlosen" Widerstand ein, der Widerstandswert ist 
dann deine Seriennummer. Wäre also auch elektronisch auslebar.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das man Beschriftungen mit "normalen", 
wasserfesten Edding NIE wieder abbekommt wenn man VOR der Reflow-Prozess 
auf dem Lötstoplack schreibt. Das brennt sich dann irgendwie in den Lack 
mit ein oder so, keine Ahnung, zumindest habe ich in unserer 
chemieküche nichts gefunden was dem zu Leibe rücken konnte.
Gast
Du könntest dir doch auch aus einem dünnen Edelstahlblech Schablonen mit 
Ziffern lasen/ätzen/fräsen lassen, die du während dem Belichten auf 
einer dafür vorgesehenen Fläche anordnest.

Oder du schreibst die Nummer nach dem Entwickeln mit einem Ätzfesten 
Stift auf das Kupfer, um die Nummer zu ändern müsste man dann schon 
einen hohen Aufwand treiben.
Gast
wer seriennummern braucht, lässt platinen auch professionell 
produzieren.
und individualisierung lassen sich die hersteller schweineteuer 
berappen.
Gast
Ich verstehe jetzt nicht, was so schlimm daran ist, wenn jemand eine 
Seriennummer entfernt / verändert? Oder erwartest du, daß du die meisten 
deiner verkauften Platinen irgendwann wieder zu Gesicht bekommst? Dann 
hast du ein anderes Problem ;)

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