Ich habe das von Reichelt und bin von der Ätzleistung her zufrieden.
Allerdings taugen das Rückschlagventil und der Luftschlauch nur bedingt
und müssen nach einiger Zeit ersetzt (oder verbessert) werden.
>Kann man eigentlich auch bei Zimmertemperatur ätzen, oder dauert das>dann Stunden, bzw. reagiert gar nicht?
Mit FeCl3 geht das, mit einigen anderen Ätzmitteln nicht.
guido
Hallo,
dem Statement von Guido muss ich widersprechen. Ich ätze mit mit
Ammoniumperoxidisulfat bei Zimmertemperatur und es klappt. Wie du - Icke
Muster - richtig vermutet hast, dauert der Ätzvorgang jedoch "Stunden".
mfG
Was auch sehr gut geht ist eine plastikschale auf die herdplatte diese
dann auf 0,5 stellen und gelegentlich mal umrühren. Man sollte aber
ausprobieren wie heiß die platte bei 0,5 wird bei meinem billigofen geht
das ;) ohne das die schale schmilzt.
g0nz00
>dem Statement von Guido muss ich widersprechen. Ich ätze mit mit>Ammoniumperoxidisulfat bei Zimmertemperatur und es klappt. Wie du - Icke>Muster - richtig vermutet hast, dauert der Ätzvorgang jedoch "Stunden".
Wo ist da der Widerspruch? Ich sage doch, dass es mit z.B.
Ammoniumpersulfat nicht geht, mit FeCl3 jedoch sehr wohl
(in wenigen Minuten).
Das gibt es bei allen Elektronikversendern.
guidob
guido wrote:
>>Kann man eigentlich auch bei Zimmertemperatur ätzen, oder dauert das>>dann Stunden, bzw. reagiert gar nicht?>> Mit FeCl3 geht das, mit einigen anderen Ätzmitteln nicht.>> guido
Nur wenn Du FeCl3 in das Proma-Aetzgeraet einfuellst wirst es nicht
lange haben bevor es sich in Matsch aufloest, das Zeug greift naemlich
die Konstruktion an. Also Finger weg davon.
Und bei Natriumpersulfat geht unter 45 Grad fast gar nichts, aber dafuer
hat das Ding ja ne Stabheizung.
Michael
>Nur wenn Du FeCl3 in das Proma-Aetzgeraet einfuellst wirst es nicht>lange haben bevor es sich in Matsch aufloest, das Zeug greift naemlich>die Konstruktion an. Also Finger weg davon.
Dann ist es aber schon eine Sauerei, dass dies nicht aus den
Katalogangaben ersichtlich ist (beim ProMa-Original "Esel" war
das doch kein Problem).
guido
Ich dachte auch beim Fe3Cl eher daran, eine Platine in ner ganz normalen
Schale zu ätzen. Die Ätzmaschinen sind mir für erste Versuche einfach zu
teuer.
guido wrote:
>>Nur wenn Du FeCl3 in das Proma-Aetzgeraet einfuellst wirst es nicht>>lange haben bevor es sich in Matsch aufloest, das Zeug greift naemlich>>die Konstruktion an. Also Finger weg davon.>> Dann ist es aber schon eine Sauerei, dass dies nicht aus den> Katalogangaben ersichtlich ist (beim ProMa-Original "Esel" war> das doch kein Problem).>> guido
Steht das nirgends? Ich weiss es nicht weil ich es ausprobiert hab
sondern weil es im Handbuch steht und ausserdem ein dicker Warnaufkleber
am Geraet war. Aber eigentlich sollte einem sowas fast einleuchten,
solche Kuevetten sind eigentlich immer fuer Feinaetzmittel gedacht.
Michael
Icke Muster wrote:
> Ich dachte auch beim Fe3Cl eher daran, eine Platine in ner ganz normalen> Schale zu ätzen. Die Ätzmaschinen sind mir für erste Versuche einfach zu> teuer.
Naja... is halt auch die Frage, was mehr Spass macht, vor allem am
Anfang... aber vielleicht laesst Du es uns ja wissen ;)
Welchen Vorteil bietet solch ein Ätzgerät?
Ich selbst ätze in einer simplen Schale mit Eisen-III-Chlorid, was
hervorragend funktioniert. Die Utensilien (Ätzschale, Entwicklerschale,
Vorratsflaschen, Abfallflaschen, Pinzetten) befinden sich dabei alle in
einer flachen Kiste, die ich am Ende ausspüle.
Im Gegensatz zu Ammoniumpersulfat ist Eisen-III-Chlorid auch bei
Raumtemperatur einsetzbar (Ätzzeit vielleicht 20 Minuten). Bei hoher
Konzentration ist die Lösung undurchsichtig, daher muss man die Platine
von Zeit zu Zeit rausheben, um den Ätzfortschritt zu beobachten.
Eisen-III-Chlorid is halt ne Dreckspampe und ziemlich aggressiv falls
Dir mal was daneben geht... ;) Und 20 Minuten Aetzzeit is schon ziemlich
stolz. Bei nem Kuevettenaetzgeraet kannste den Fortschritt immer
beobachten und so Unteraetzung vermeiden.
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