DC Motor und Arduino Pro Mini + 433 Mhz Modul

OP #7517348

Hallo liebe Community,

ich bin gerade an einem Projekt, bei dem ich mittels eines 433Mhz Moduls einen DC Motor ansteuern möchte. Realisiert habe ich dies mit einem Arduino Pro Mini. Die gute Nachricht ist, nach langem hin- und her funktioniert es :-) Dennoch hat der DC Motor noch lange nicht die Power, die er sonst bei 3,7v hat. Daher hoffe ich, dass ich meine Schaltung noch etwas optimieren kann (s. Anhang)

Da ich mich, vorallem mit MOSFETS immer noch schwer tue, vermute ich dass dort der Hund begraben liegt.

Über Hilfe zu dieser Schaltung würde ich mich wirklich sehr freuen, sowie um Anregungen wie ich diese Schaltung effektiver gestalten kann.

Folgende Bauteile habe ich verwendet:

Arduino Pro Mini (5v, 16 Mhz)

Lipo Akku 3,7v 600mah 30c

Step-Up-Boost Modul (inkl. Ladeelektronik für Lipo Akku) https://www.amazon.de/dp/B0BGKXMFV4?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details

DC Motor 1-5v (NoName, gemessen bei 3,7v mit 500mA ohne Last und etwas über 1A mit Last)

DollaTek RXB6 433Mhz Modul (3V-5.5V) https://www.amazon.de/dp/B07DK6VF3W?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details

MOSFET IRLB3034 (Als Schalter für den Motor)

Schottky Diode (1N4001)

2x 47µF Kondensator (1x an VCC und GND des Arduinos, 1x an + und - des Motors)

1x 1 Megaohm Widerstand (vom MOSFET Gate zu 5v)

Angehängte Dateien:

Tom B. schrieb:

1x 1 Megaohm Widerstand (vom MOSFET Gate zu 5v)

Sehe ich nicht.

Wenn du den Schaltplan v.l.n.r. nach dem EVA-Prinzip aufgebaut hättest, wäre das möglicherweise nicht passiert ;-)

Miss einmal bei eingeschaltetem Motor die Spannung über der DS-Strecke des MOSFET und über deinem Motor. Wie ist die Schaltung aufgebaut (Photo)?

Bist du dir sicher, dass der IRLB3034 den Motorstrom schalten kann? ;-)

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite

Tom B. schrieb:

Da ich mich, vorallem mit MOSFETS immer noch schwer tue

Stimmt. Aber auch der Rest der Schaltung ist, naja, verbesserungsfähig:

  1. Der C2 ist verkehrt herum drin. So wie gezeichnet knallts früher oder später.
  2. Stell sicher, dass der GND links vom Schaltregler der selbe GND wie rechts vom Schaltregler ist, denn sonst funktioniert die Ansteuerung des Mosfet nicht
  3. der C1 ist an dieser Stelle kontraproduktiv (wo hast du diese Schaltung gefunden?), denn der entlädt sich irgendwann (teilweise) und dann wird er hart auf die Versorgung aufgeschaltet. Bei PWM zig mal pro Sekunde...

Christian M. schrieb:

Tom B. schrieb:

Schottky Diode (1N4001)

Ist keine Schottky, aber ist OK...

Aber nur, wenn da keine PWM gemacht, sondern nur alle paar Sekunden ein- und ausgeschaltet wird. Für PWM ist die 1N4001 absolut ungeeigent (Stichwort Sperrverzugszeit, Reverse Recovery Time).

Rainer W. schrieb:

Tom B. schrieb:

1x 1 Megaohm Widerstand (vom MOSFET Gate zu 5v)

Sehe ich nicht.

Der sitzt einfach zwischen 5V und GND und trägt so unnötigerweise zur Erderwärmung bei.

Tom B. schrieb:

1x 1 Megaohm Widerstand (vom MOSFET Gate zu 5v)

Selbst wenn es so wäre: wofür wäre dieser Widerstand? Warum baust du nicht wie der Rest der Welt einen Pulldown (ca. 47..100k) ein, um den Mosfet bei hochohmigem µC Pin (z.B. beim Reset) abzuschalten?

BTW: Screenshots besser als PNG oder WEBP, die haben nicht diese JPEG-Kompressionsartefakte.

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