Da war beim Klaus wohl jemand geizig und wollte nicht noch nen zweiten
Regler und ne Mittenanzapfung spendieren. So macht halt der ganze
Laststrom von der 12V-Schiene mit durch die Diode durch. Nachdem das
aber an sich zu funktionieren scheint würde ich das nicht groß
rumrupfen, einfach Diode tauschen (zur not ne nummer dicker) und gut
is...
DS schrieb:> Ich frage mich nun warum man an der Stelle eine Suppressordiode nimmt.
Das ist keine Supressordiode sondern eine Z-Diode!
Woher weißt Du das die defekt ist?
Max D. schrieb:> So macht halt der ganze> Laststrom von der 12V-Schiene mit durch die Diode durch.
Der Laststrom hat garnichts mit dieser Spannung zu tun! Das ist nur die
bipolare Versorgung für die Opamps. Und für die paar mA die da fließen,
ist diese Schaltung völlig ausreichend.
Nico ... schrieb:> Max D. schrieb:>> So macht halt der ganze>> Laststrom von der 12V-Schiene mit durch die Diode durch.>> Der Laststrom hat garnichts mit dieser Spannung zu tun! Das ist nur die> bipolare Versorgung für die Opamps. Und für die paar mA die da fließen,> ist diese Schaltung völlig ausreichend.
Der Lasstrom der 12V schiene (bzw 14v, hab den teiler im gnd pfad
übersehen) muss sehr wohl da durch. kuk mal wo der negative Ausgang vom
Gleichrichter lang geht.
Was ich mit keinem Wort behauptet habe (du mir aber unterstellst) ist,
dass der HAUPTSTROM (der für den Ausgang da durch muss)....
Und je nachdem was da alles genau seine Power bei der 14V-Rail holt
(keine Lust alles abzusuchen) gibt das schon nen netten Stromfluss. Und
bei ~7 V Drop reichen auch 100 mA damit die Diode gut warm wird.
Max D. schrieb:> Was ich mit keinem Wort behauptet habe (du mir aber unterstellst) ist,> dass der HAUPTSTROM (der für den Ausgang da durch muss)....
Dann haben wir uns wohl missverstanden, ich dachte Du meinst mit
Laststrom den Ausgangsstrom des Netzteils!
Die +14V/-6,8V sind nur für die Opamps und die Referenz, da kommen keine
100mA zusammen.
Nico ... schrieb:> Max D. schrieb:>> Was ich mit keinem Wort behauptet habe (du mir aber unterstellst) ist,>> dass der HAUPTSTROM (der für den Ausgang da durch muss)....>> Dann haben wir uns wohl missverstanden, ich dachte Du meinst mit> Laststrom den Ausgangsstrom des Netzteils!> Die +14V/-6,8V sind nur für die Opamps und die Referenz, da kommen keine> 100mA zusammen.
Das hätte ich jetzt genauso verstanden. Die Last ist eigentlich immer
das, was am Ausgang des Netzteiles dran hängt. Da muß es ja zu
Mißverständnissen kommen, wenn man eine geräte-interne Spannung (bzw.
deren Strom) als Laststrom bezeichnet.
>>Das ist keine Supressordiode sondern eine Z-Diode!
Weil es im Datenblatt steht:
"Transient Voltage Suppressors"
Mosorb devices are designed to protect voltage sensitive
components from high voltage, high-energy transients.
>>Woher weißt Du das die defekt ist?
Absolut Durchgang (0,00-Ohm) in beide Richtungen, und es liegen 13,9V am
IC1!
Dann sind die 6,8V auch noch vorn auf der Spannungsanzeige zu sehen,
egal was ich am Poti einstelle....passt alles sehr gut zusammen.
Die Platine sieht aus wie neu, nur an der Stelle wo die Diode aufgelötet
ist, ist die Platine neben den Leiterbahnflächen braun...Diode muss sehr
heiß werden...
Wie gesagt: was wäre denn ein adaguater Ersatz?
Das:
Working Peak Reverse Voltage Range - 5.0 V
Scheint ja ausgenutzt zu werden, nur verstehe ich nicht wie man damit
dann auf 6,8V kommt?
Warum nimmt man nicht eine entsprechende normale Zehnerdiode?
Gruß
DS
DS schrieb:> Die P6KE habe ich mit etwas glück noch zur hand...
Das ist aber keine Z-Diode sondern eine Schutzdiode, die ist nicht
gemacht für dauerhaften Stromfluss!
Ich habe hier auf dem Tablet die Schaltung leider nicht genauer ansehen
können, aber wenn die Diode wirklich SEHR heiß wird, dann liegt
vielleicht doch noch mehr im Argen. Ich würde die Möglichkeit jedenfalls
nicht ganz aus den Augen verlieren, daß die durch IC3 bereitgestellte
Spannung durch irgendeinen Defekt "weiter hinten" in unguter Weise
niedergemacht wird, und die arme Diode es dann halt ausbaden musste.
Nico ... schrieb:> Ein Vorwiderstand hat die Z-Diode ja schon, R45+R50.
Wenn durch die Last des 14V-Zweiges ein erhöhter Strom flösse, weil dort
irgendwas defekt geworden wäre, dann würde es der Diode natürlich
trotzdem sehr schnell warm werden.
Hi,
ich habe nun die Diode gegen einen negativen Festspannungsregler
ausgetauscht (7907).
Wie ich festellen musste handelt es sich bei IC3 nicht um einen 7812
sondern um einen 7805. Über den Spannungsteiler R60 (1K) und R45 (120)
ist er auf annähernd 14V "getrimmt".
Folgendes: Seit dem der 7907 eingebaut ist, ist am Ausgang des 7805 nur
noch rund 5,8V zu messen und nicht 14V. Warum ist das so?
Gruß
DS
Ich hätte jetzt vorgeschlagen das Netzteil erst mal wieder zum Laufen zu
bringen ehe man es verschlimmbessert.
Und ich würde die Hinweise von Micky Maus beherzigen. Erst mal prüfen
wieviel Strom durch die Z Diode fliesst und ggf. suchen warum das so
viel ist.
Eine Idee ins Blaue: Je nach Schaltung ist ein Treiber kaputt und die
Regelung muss zu viel ausgangsstrom liefern, ...
Hi,
mit einer neuen Zener Diode ist alles bestens. Wäre das auch so wenn die
Ausgangsstufe beschädigt ist?
Zudem habe ich zweites NT der Bauart, die Diode ist auch kochend heiß...
mensch ich habe einen Knoten im Hirn, wie komme ich auf die Werte des
Spannungsteilers für einen 7805 bei 14V Vout?
http://www.rason.org/Projects/regulator/regulator.htm
Ich stöbere gerade hier... komme aber nicht auf die Werte.
R60 ist übrigens 120Ohm
und
R45 1K.
Gruß
DS
DS schrieb:> mit einer neuen Zener Diode ist alles bestens. Wäre das auch so wenn die> Ausgangsstufe beschädigt ist?>> Zudem habe ich zweites NT der Bauart, die Diode ist auch kochend heiß..
Wenn die Diode kochend heiss wird, dann ist nicht alles bestens.
Eine erste Verbesserung wäre dann die Z Diode durch eine zu ersetzen,
die die doppelte Verlustleistung abkann.
DS schrieb:> ich habe nun die Diode gegen einen negativen Festspannungsregler> ausgetauscht (7907).
Es kann durchaus kluge Absicht sein, wenn dort eine Z-Dioden
Stabilisierung verwendet wird, z.B. damit beim Ein- und Ausschalten
Spannungen in bestimmter Reihenfolge kommen damit am Ausgang keine
Spannungsüberschwinger auftreten.
Es ist blöd, Schaltungen zu verändern, bloss weil man nicht verstanden
hat, warum sie so aufgebaut waren.
>>bloss weil man nicht verstanden hat
Ich habe bist jetzt hier erfahren:
Das ist aber keine Z-Diode sondern eine Schutzdiode, die ist nicht
gemacht für dauerhaften Stromfluss!
Genau wie die verbaute? Warum dort eine Suppressordiode zweckentfremdet
wird, verstehe ich nicht - doie frage steht auch weiterhin offen im
Raum.
Oder mal anders, welche Diode wäre denn besser?
Fragen über Fragen:
Beitrag "Re: Labornetzgerät defekt Schaltplanfrage"
keine Antworten...
>>bloss weil man nicht verstanden hat...
Wie ich schon anfangs schrieb:
Wenn also jemand einen Tip für eine bessere
>>die Z Diode durch eine zu ersetzen, die die doppelte Verlustleistung...
Wo bekomme ich die her, die meisten gehen doch nur bis 3W ...Schön wäre
ja eine im TO220 Package...
Gruß,
DS
Lösung oder ein anderes Bauteil hat, wäre mir sehr damit geholfen.
"nimm ne nummer dicker" hilft mir nicht, ich denke das geht auch klar
aus meinen Fragen hervor.
Ich bin kein Analogprofi, meine Fragen sind offen, also versuche ich es
auf eigene Faust...
Hi,
danke Nico, schau mal hier:
Beitrag "Re: Labornetzgerät defekt Schaltplanfrage"
Also, ich bin gerade dabei den Strom zu messen...aber wie gesagt im
zweiten Netzteil wird sie auch sehr heiß, deswegen meine Frage:
Welches Bauteil oder welche Schaltung wäre besser geeignet.
Gruß
DS
Ps.: Die Dioden sind alle kleiner als die original verbaute 1N5908
(siehe links erstes Posting) welche im übrigen auch 5W hat.
Ups, hatte ich schonwieder vergessen!
Die Diode kann ruhig heiß werden, die hält über 100°C aus! Lass die
Anschlussdrähte möglichst lang, dann kann sie die Hitze besser abführen.
Hast Du die Temperatur mal gemessen?
So wie die Schaltung ist, muss die Diode eine gewisse Leistung in Wärme
umsetzen. Die Leistung ist weitgehend unabhängig vom Typ der Diode - nur
bei kleinerer Spannung würde sich die Leistung an der Zenerdiode etwas
reduzieren. Die Leistung dann aber auf den Regler verschoben.
Da kann man eigentlich nur nach einem genügend großen Gehäuse suchen und
ggf. zusätzliche Kühlfahnen (zusammen mit Anschlussdrähten anlöten
nutzen.
...aber warum funktioniert es mit dem 7907 nicht? Wie funktioniert diese
Schaltung. Selbst wenn ich die Diode gegen einen 7907 austausche,
bekomme ich nur -6,8V, warum? Zudem bricht die Spannung 14C am 7805 auf
knapp 6V ein. Selbst wenn man den Spannungsteiler anpasst, funktioniert
es nicht...
Warum ist die Spannung Diodenunabhängig?
Gruß
DS
DS schrieb:> ...aber warum funktioniert es mit dem 7907 nicht?
Die obere Schaltung funktioniert, die untere nicht.
Die obere hat einen Regler, der regelt die zu hohe Spannung an C11, über
11.8V, weg, sagen wir von 16V auf 11.8V, also 4.2V.
Die untere hat 2 Regler. Keiner von beiden weiss was er tun soll, denn
es gibt keinen Massebezug. Die Regler arbeiten gegeneinander, wenn der
7805 noch 3V am Eingang vernichtet, bleiben für den 7907 (seltenes
Modell) noch 1V übrig. Will der 7907 aber 2V wegregeln, würde der 7805
nur noch 2V zum vernichten bekommen.
Michael B. schrieb:> DS schrieb:>> ...aber warum funktioniert es mit dem 7907 nicht?
Bei der oberen Schaltung gibt es einen Strompfad zum Minuspol des
Gleichrichters und des Elkos. Dieser führt über die Diode. Das wurde
weiter oben auch schon mal geschrieben.
Bei der unteren Schaltung gibt es diesen Strompfad nicht. Durch den 7907
kann der Laststrom nicht fließen.
gk
Michael B. schrieb:> Die untere hat 2 Regler. Keiner von beiden weiss was er tun soll, denn> es gibt keinen Massebezug. Die Regler arbeiten gegeneinander, wenn der> 7805 noch 3V am Eingang vernichtet, bleiben für den 7907 (seltenes> Modell) noch 1V übrig. Will der 7907 aber 2V wegregeln, würde der 7805> nur noch 2V zum vernichten bekommen.
falsch, siehe oben
gk