Allerdings verstehe ich die HF- Übertrager nicht ganz. Wie muss ich diese wickeln? T1 ist soweit gut beschrieben. Bei T2 und T3 ist mir nicht ganz klar wie genau ich die Drähte verschalten muss. Ich hab schon einige Versuche hinter mir, verstehe es aber leider nicht ganz. Die Beschreibung von T2 und T3 im Blog hat mir leider nicht weitergeholfen.
Als Material verwenden ich durchwegs FT37-43 Ringkerne.
Die letzte Transistorstufe ist als Push-Pull aufgebaut, richtig?
Die Teilwicklungen sind doch aus Sicht der beiden Stromflußrichtungen eh' im Gegensinn gewickelt, bzw. es kommen doch sowieso beide Wickelsinne vor. Da stellt sich die Frage nach Wickelsinn gar nicht.
Hab die Schaltung mittlerweile aufgebaut. Am T2 sehe ich auf der Sekundärseite zwei Sinuswellen mit Phasenverschiebung. Diese gelangt zu den vier NPN Transistoren. Am Ausgang der Schaltung ist jedoch mit dem TinySA keinerlei Leistung sichtbar. Weiß jemand woran das liegen könnte?
Beim T2 und T3 Trafo muss man beide Enden auf einer Seite der (T2)Sekundär-/ (T3)Primärwicklung zusammenschalten. Dann funktionierts.
@Jörg: Ich habe sechs 2N3866A verwendet. Bei 14V und 1A konnte ich (ohne LPF) bei 10Mhz (30m) in etwa 33dBm (+/- 0.5 dBm) erreichen. Gemessen mit TinySA und 60dBm Dämpfungsglied.
Eventuell probiere ich noch ein paar andere Transistoren durch
Kontrollier mal die Arbeitspunkte der Endtransistoren, das wird nicht sonderlich linear sein. (Basisvorspannungserzeugung) Vermutlich mißt du die Oberwellen mit.
Gibt es einen Grund, Dämpfung in dBm anzugeben?
Na, nicht ganz: da ist die Flußspannung der Diode.
Stimmt, übersehen.
Damit wird der
Ruhestrom der Transistoren zu dünn sein, um halbwegs linear zu
verstärken.
Naja, es ist ja Gegentakt-B. So sehr viel Ruhestrom braucht das eigentlich nicht, muss nur ausreichen, um das Übernahmegebiet zwischen beiden Pfaden abzudecken.
Aber klar, ohne vernüftiges Filter am Ausgang sollte man das nicht betreiben.
Kontrollier mal die Arbeitspunkte der Endtransistoren, das wird nicht
sonderlich linear sein. (Basisvorspannungserzeugung) Vermutlich mißt du
die Oberwellen mit.
Gibt es einen Grund, Dämpfung in dBm anzugeben?
Hallo Jochen,
danke das du das gesehen hast. Sollte dB sein. Am Ende der QRP PA verwende ich einen LPF für das entsprechende Band, danach dann die Dämpfungsglieder um den TinySA zu schützen. Das Signal sieht dann sauber aus.
@Jörg
Aber klar, ohne vernüftiges Filter am Ausgang sollte man das nicht
betreiben.
Dem kann ich dir nur zustimmen. Ohne LPF sind am TinySA die Oberwellen gut sichtbar.
gibt's die "klassische" Gegentaktendstufe mit Transformatoren. Für den Gegentakt müssen beide Zweige natürlich gegenphasig angesteuert werden. Die Bifilarwicklung geht also vom Anfang des ersten Drahts an die Basis eines Transistors. Das Ende des ersten Drahts wird mit dem Anfang des zweiten Drahts und mit der Vorspannungserzeugung (die besagte Diode ganz oben in der Schaltung) verbunden. Vom Ende des zweiten Drahts geht es dann an die Basis des zweiten Transistors.
Die Bifilarwicklung geht also vom Anfang des ersten Drahts an die Basis
eines Transistors. Das Ende des ersten Drahts wird mit dem Anfang des
zweiten Drahts und mit der Vorspannungserzeugung (die besagte Diode ganz
oben in der Schaltung) verbunden. Vom Ende des zweiten Drahts geht es
dann an die Basis des zweiten Transistors.
Ja, so wie ich anfangs schon schrieb. Ich dachte, das wäre ziemlich eindeutig:
Die Bifilarwicklung geht also vom Anfang des ersten Drahts an die Basis
eines Transistors. Das Ende des ersten Drahts wird mit dem Anfang des
zweiten Drahts und mit der Vorspannungserzeugung (die besagte Diode ganz
oben in der Schaltung) verbunden. Vom Ende des zweiten Drahts geht es
dann an die Basis des zweiten Transistors.
Ja, so wie ich anfangs schon schrieb. Ich dachte, das wäre ziemlich
eindeutig:
Das ist letztlich nur eine Wicklung mit Mittelanzapfung, genauso wie
auch bei T3.
Genau da liegt das Problem. Wenn ich es exakt so baue funktioniert es nicht. Ich glaub das geht nur, wenn die Transistoren NPN + PNP sind wie Jörg es bereits oben beschrieben hat.
Aktuell verwende ich beide Drähte auf einer Seite als "Mittelanzapfung" und die anderen beiden Enden auf der anderen Seite der bifilaren Wicklung gehen an die jeweiligen Basen der NPN Transistoren. Es sind keine PNP Transistoren in diesem Aufbau vorhanden. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.
Genau da liegt das Problem. Wenn ich es exakt so baue funktioniert es
nicht.
Dann reicht der Ansteuerpegel wohl einfach nicht aus.
Ich glaub das geht nur, wenn die Transistoren NPN + PNP sind wie
Jörg es bereits oben beschrieben hat.
In meinem Beispiel waren auch beide Transistoren NPN.
Aktuell verwende ich beide Drähte auf einer Seite als "Mittelanzapfung"
und die anderen beiden Enden auf der anderen Seite der bifilaren
Wicklung gehen an die jeweiligen Basen der NPN Transistoren.
Damit hast du keine Gegentakt-B-Linear-PA mehr, sondern eine Eintakt-B. Die produziert massiv Oberwellen. Könnte man natürlich mit einer Art Tank-Kreis im Ausgang wieder zu einem Sinus rekonstruieren, aber das ist dann alles andere als "linear".
Zuerst hatte ich folgendes Digramm am Oszilloskop auf zwei Kanälen sichtbar wie im Anhang was aber nicht funktionierte. Das mit dem PNP hatte er nirgends beschrieben, da diese PA nur aus NPN Tranistoren besteht. Ein Oszillogramm kann ich aktuell nicht liefern, da die HF PA jetzt soweit funktioniert. Langsam bin ich etwas irritiert.
Zuerst hatte ich folgendes Digramm am Oszilloskop auf zwei Kanälen
sichtbar wie im Anhang was aber nicht funktionierte.
Genau so sollte es an den beiden Wicklungsenden (bzw. an den Basen/Kollektoren) aussehen (abgesehen davon, daß es in der Realität vermutlich kein so toller Sinus ist). Schließlich ist das eine Gegentaktendstufe, wo die beiden Verstärkerzüge eben im Gegentakt angesteuert werden.