Hallo zusammen
Ich brauche Hilfe. Löten kann ich, aber Schaltungen entwicklen nicht.
Ich benötige eine intervallsteuerung. Ich möchte eine Alarmsirene
ca.1-10 Sekunden piepen lassen und dann sollte ca.10-30 Minuten ruhe
sein, bevor es wieder von vorne beginnt. Die Sirene sowie die Schaltung
sollte mit einer 9V Blockbatterie betrieben werden. Die Sirene zieht ca
250mA.
Wie kann man das machen????
Servus,
1. Lösung ohne Programmieren: schau dir mal das IC -> NE555 an, mit dem
Ausgangssignal einen Transistor schalten
2. Lösung µC Programmieren: irgend einen 0-8-15 µC (Bspw. ATTiny), Timer
programmieren und ebenfalls mit dem Ausgangssignal einen Transistor
schalten.
Bei den Transistoren auf die Ströme achten (!!!!) die müssen evtl.
gekühlt werden.
Bessere Hinweise gibt es bei genauerer Beschreibung des Sachverhalts.
Grüße
public
anfänger schrieb:> Die Sirene sowie die Schaltung sollte mit einer 9V Blockbatterie> betrieben werden. Die Sirene zieht ca 250mA.
Das wird wohl nicht so richtig funktionieren. 250mA sind für Block-
batterien etwas viel. Wenn die Sirene nur eine sek läuft, könnte man
mit einem grossen Elko puffern.
Gruss
Harald
public schrieb:> 1. Lösung ohne Programmieren: schau dir mal das IC -> NE555 an, mit dem> Ausgangssignal einen Transistor schalten
oder zwei NE555 huckepack um die Ausgangsleistung zu verdoppeln?
Klaus schrieb:> oder zwei NE555 huckepack um die Ausgangsleistung zu verdoppeln?
Ein Treibertransistor ist einfacher und billiger. Ich würde dann auch
einen CMOS-555 nehmen, weil der besser für lange Zeiten geeignet ist.
Noch besser wäre wohl ein 4060.
Gruss
Harald
Hallo Anfänger,
nur so als Hinweis. Solltest du vorhaben sowas wie ne Alarmanlage zu
bauen mit nem externen Signalgeber sei Vorsichtig. Hierbei geht es dann
um die Alarmierung der anonymen Öffentlichkeit. Das kann schnell Ärger
geben. Manche Polizeibehörden verstehen da keinen Spaß. In so einem Fall
sind bestimmte Richtlinien einzuhalten. Nochmal nicht Falsch verstehen,
möchte nur das du keinen Ärger bekommst.
Gruß
Geplant ist ein Wildretter. Dieser wird eine Nacht bevor die Wiese
gemäht wird dort platziert und soll das Wild dazu veranlassen die
Jungtiere aus der Wiese zu führen. Ein Jagdkammerad hat 5 solcher
"Piepsquitschen" bei conrad besorgt. Die machen aber Daueralarm. Ich
denke wenn wir die so aufstellen können wir am nächsten Morgen nur noch
Trümmer einsammeln;-) Irgendwann nimmt sich jemand nen Hammer und sucht
den "Störenfried". deshalb die intervallschaltung.
o.k. dann macht eine Intervallschaltung Sinn. Sonst haste möglicherweise
am nächsten Morgen wirklich nur noch Schrott. Die Dinger sind
fürchterlich. Ich kenn die Dinger aus der Alarmtechnik, wurden mal als
Internsignalgeber verwendet.
Gruß
Hilfe!
Irgendwie komm ich noch nicht klar, was die dimensionierung der Bauteile
angeht. Könnte mir jemand eine "Einkaufsliste" zum Schaltplan erstellen?
Wie gesagt sollte die Pause minimum 15Minuten und der "Alarm" maximal
10Sekunden.
Ich komm nicht weiter...
Hallo,
sorry, wenn ich diesen Thread wieder nach vorne hole,
aber diese Schaltung ist genau, das ich seit langem suche.
Ich habe einen Funk-Wasserstandmelder im Keller (Hochwassergebiet)
der bei Wasser über eine Zentrale Alarm ausgibt.
Der Alarmgeber ist ein Funkschalt-Modul, das einen Piezosummer mit einer
9V-Block Batterie einschaltet.
Nun möchte ich so eine Intervallschaltung dazwischen einbauen,
die muss sehr klein sein, mit 9V funktionieren und sollte ein bisschen
einstellbar sein (Alarm-Pause).
Und das dürfte diese Schaltung genau erfüllen, nur die Zeiten werden
wohl nicht ganz passen.
Da mir die elektronischen Kenntnisse fehlen,
könnte ich nur durch probieren an den Widerständen (R1 bis R4) meine
gewünschten Zeiten erzielen.
Da es fraglich ist, ob ich dadurch Erfolg habe,
erlaube ich mir, hier nachzufragen, ob mir jemand die nötigen
Widerstandswerte nennen kann,
um folgende Intervall-Zyklen zu erreichen.
Summer ein: 1-10 Sekunden
Pause: 1-10 Sekunden
Für eine Unterstützung wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Jakob
Hallo Stefan,
für einen gelernten Elektroniker sicher kein Problem, aber wie schon
mitgeteilt, bin ich elektronisch absoluter Laie und auch das Hobbywissen
reicht absolut nicht aus, um mich hier zurecht zu finden.
Es würde ja schon ein ungefährer Ohm-Bereich der Widerstände und der
Potis reichen. Die Feinabstimmung kann ich ja noch durch testen
ermitteln.
Vielen Dank
Gruß Jakob
Moin moin,
google mal nach NE555 Tool, NE555 calculator oder 555 Online Rechner.
Bzw. für Android gibt es auch eine App fürs Smartphone. Hiermit kannst
du als Laie relativ einfach mit den Werten rumspielen und die gleich das
Ergebnis anschauen.
Gruß
Sebastian
Hallo Sebastian,
das ist ja Klasse, hab gerade beim "ohmslawcalculator" ein bisschen
rumprobiert. Das schaut ja ganz gut aus.
Doch zum gänzlichen Verständnis bitte ein paar Fragen:
1.) Im obigen Schaltbild sind vor und nach Pin 7 jeweils 2 Widerstände
(1 Festwiderstand und ein regelbarer Widerstand)
Im Calculator ist jeweils nur 1 Widerstand.
Ich habe die Werte addiert. Somit sind an Plusseite vor Pin 7 (R2 + R3)
ein Max-Wert von 2,42 M-Ohm, abregelbar bis Min-Wert von 220 K-Ohm,
und an der Minusseite nach Pin 7 (R1 + R4)
ein Max-Wert von 11,5 K-Ohm, abregelbar bis Min-Wert von 1,5 K-Ohm.
Sehe ich das so richtig?
2.) Wenn ich diese Werte so in den Calculator eingebe,
erhalte ich als T-High max. 1.680 Sek. und min. 153 Sek.
und als T-Low max. 8 Sek. und min. 1 Sek.
Die Sekunden-Werte wären eigentlich gemäß dem Eingangspost richtig,
aber, so wie ich das sehe, doch vertauscht, oder?
T-High ist doch "Summer an", und T-Low ist "Summer aus"
und "Anfänger (Gast)" wollte doch 1-10 Sekunden an und 10-30 Minuten
aus.
Wie soll ich das bitte verstehen?
Sobald ich diese Logik mehr verstehe, gebe ich die Widerstandswerte für
meine gewünschten Sekundenbereiche ein und bestell die entsprechenden
Bauteile dann.
Vielen Dank für weitere Erklärungen
Gruß Jakob