Was ist das für ein Gerät?

OP (Firma: De Zeegenhoff) #2822115
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Hallo zusammen,

dieses Gerät habe ich aus dem Fundus meines Bruders. Soweit er sich 
erinnert, hat er das in seiner Lehrzeit (Industrieanlagenelektroniker) 
benutzt. Wofür, weiss er allerdings auch nicht mehr - er macht heute was 
anderes.

Kann mir jemand sagen, was das ist? Ich würde vermuten, es hat mal zur 
Programmierung von ICs gedient. Kann man mit sowas heutzutage noch einen 
sinnvollen Einstieg in die Welt der Mikrocontroller finden? Oder doch 
eher was für den Elektroschrott?

Viele Grüße,

tenne
Angehängte Dateien:
#2822150
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Ich würde eher sagen, dass das ein Bausatz oder gar ein Fertiggerät ist. 
Lötstopplack hat man früher als Amateur nicht so oft verwendet.

Aber ja, vermutlich ein einfacher Computer. Damals hat man noch keine 
große Unterscheidung zwischen "embedded" und "normalen Heim-" Computer 
gemacht.

Könnte ein Klon des Sinclair MK14 sein. Das war damals in den 1970gern 
ein populärer Heimcomputer. http://mymk14.co.uk/

Mehr RAM dran, und das Teil ist nützlicher als ein Windows 8 Rechner. ;) 
duck
#2822997
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Eher ein typischer SBC (Single Board Computer)....Hexeingabe für 
"handassemblierten" Code ggg
RS = Reset  RN = Run
AD = Adresseingabe  DT = Dataeingabe
FN = Function  RG = Registeranzeige
BS = Backstep  NX = Nextstep
und der Schiebeschalter zum Umschalten von RUN auf SINGLESTEP
....ist nur ne Vermutung, aber solche Dinger hatte auch auch Anno 
Dazumals in verschiendene Variationen (8085, 6502, SC/MP, SIGNETICS 2650 
etc....)
Gast #2824779
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Vielen Dank für die raschen Antworten!

Ich habe noch ein wenig im damaligen Dunstkreis nachgeforscht und dieses 
Ergebnis zu Tage gefördert:

> Das ist ein Lerncomputer auf Intel 8085 Mikrocontroller-Basis, von
> den bebro-Azubis benutzt. Ist eine brauchbare Sache, wenn man über
> die Ein- und Ausgänge etwas steuern oder auf dem Display etwas
> anzeigen lasssen will (ja!) und Assembler lernen will (nein, eher
> nicht). Ich weiss aber nicht mehr wie die Programme gespeichert
> werden, entweder auf einem Eprom (dann braucht man noch einen PC und
> einen Eprom-programmer) oder auf einem batteriegepufferten RAM. Oder
> eben gar nicht. Ausschalten und das mühsam eingetippte Programm ist
> weg.

Somit weiss ich schon mal, welches Ding ich nicht für meinen Einstieg in 
diese Materie nutzen will ;-) Kann es jemand von Euch brauchen? Dann 
bitte kurze Mail!

Viele Grüße und nochmal vielen Dank!

Tenne

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