Ich hatte bei meinem HM205-3 zunächst das Problem, dass im Storage-Mode öfter mal das Bild weg war bzw. nur noch eine horizontale Line angezeigt wurde und nach Klopfen auf das Gehäuse wieder kam. Im normalen analogen Modus hatte aber alles funktioniert. Daraufhin habe ich das Oszi geöffnet und im laufenden Betrieb auf verschiedene Stellen des Digi-Boards gedrückt. Im Bereich von IC 953-955 kam es dann zum beschriebenen Effekt. Dies schien mir plausiebel, da dies die D/A-Wandler zu sein scheinen.
Daraufhin habe ich das Digiboard ausgebaut, IC 953-955 aus ihren Fassungen genommen und festgestellt, dass an IC 954 (DAC0800) einige Lötstellen nicht gut aussahen. Beim Heraushebeln der ICs habe ich leider den C962 angeknackst und ihn gegen einen aus meinem Fundus ausgewechselt. Nach dem Zusammenbauen scheint der Storage-Mode auch problemlos zu funktionieren, jedoch habe ich jetzt ein Trigger Problem (siehe Video). Die Betiebsspannungen an der Buchsenleiste auf dem XY-Board (Seite 57) habe ich gemessen und scheinen in Ordung zu sein:
Mir ist gerade aufgefallen, dass bei höherer Amplitude (0,5V/div) bei 2Vpp Signal, das Triggerverhalten i. O. zu sein scheint. Bei 1V/div habe ich bei gleichem Signal ein Triggerproblem. Trigger steht auf AC und Autotrigger.
Dreiecksignal als Testsignal verwenden, notfalls geht auch Sinus. Triggerkopplung AC, Triggerung auf NORM, dann mit LEVEL prüfen, ob über die gesamte Signalhöhe ein triggern möglich ist. Den genutzten Triggerlevel sieht man daran, wo links das Signal anfängt. Test bei AT Triggerung wiederholen.
Wenn ab 5mm Signalhöhe mit einer passenden LEVEL-Einstellung eine Triggerung möglich ist, passt alles.
und nach Klopfen auf das Gehäuse wieder kam. Im normalen analogen
Modus hatte aber alles funktioniert.
Wie Du richtig erkannt hast: Kontaktprobleme, Schalterkontakte oxideren, Lötstellen prüfen und nachlöten.
Daraufhin habe ich das Digiboard ausgebaut, ...
Nach dem Zusammenbauen scheint der Storage-Mode auch
problemlos zu funktionieren, jedoch habe ich jetzt ein Trigger Problem
Tja, nun haben dort wohl auch Kontaktprobleme begonnen.
Nicht ungewöhnlich, wenn man mechanisch einiges bewegt hat.
Also vorgehen wie oben: Lötstellen, nachlöten, etc.
Wo soll ich jetzt am besten weiter suchen? Bin in Analogtechnik nicht so
Info zur Triggerempfindlichkeit wie oben von wolf17 nutzen,
und nochmals alle Lötstellen im Triggermodule ansehen.
Ggfs. zweiten Reparier hinzuziehen, der Erfahrung hat mit diesen Dingen (z.B. im Repair Cafe deiner Umgebung suchen).
Dreiecksignal als Testsignal verwenden, notfalls geht auch Sinus.
Triggerkopplung AC, Triggerung auf NORM, dann mit LEVEL prüfen, ob über
die gesamte Signalhöhe ein triggern möglich ist. Den genutzten
Triggerlevel sieht man daran, wo links das Signal anfängt. Test bei AT
Triggerung wiederholen.
Wenn ab 5mm Signalhöhe mit einer passenden LEVEL-Einstellung eine
Triggerung möglich ist, passt alles.
Hi!
Da ich keinen Funktionsgenerator besitze, habe ich diese Dreieckgeneratorschaltung auf einem Breadboard aufgebaut:
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/3eckg_07.gif
Statt dem TLC27M2 habe ich einen LM358 genommen. Als Spannungsversorgung dient ein 9V Blockakku ohne 5V Regler.
Im ersten Teil des Videos ist der Normaltrigger zu sehen, später schalte ich auf Automatik um.
Für mich sieht es so aus, als wenn alles geht. Allerdings hat auf jeden Fall der +- Schalter Wackelkontakt.
Lötstellen/Pads vom Schalter auf Bruch kontrollieren.
Schalterumgebung mit Klopapier ausfüllen und Schalter mit Teslanol T6 behandeln. Dann Schalter viel bewegen. Vom aggresiven Kontakt 60 würde ich absehen, das ist zwar hoch wirksan, aber wenn man es anschließend nicht mit WL komplett rausbekommt und mit 61 nachschmiert, frisst es weiter.
Meinst du das hier? Das kann im Gegensatz zu K60 im Schalter verbleiben und richtet dort keinen Schaden an richtig? Der +/- Schalter ist der mittlere Schalter im Bild. Kann ich das Kontaktspray einfach durch das Kunststoffgehäuse reinlaufen lassen? Die Lötstellen vom +/- Schalter sehen ok aus.
Wahrscheinlich ja. Warum Wentronic neuerdings das renomierte Teslanol T6 Oszillin nur noch unter der Bezeichnung "Kontaktspray" verteibt, bleibt deren Geheimnis. Im Sicherheitsdatenblatt von 2020 und 2022 erscheint unter der alten T6 Oszillinnummer 26025/26026 jedenfalls die neue Bezeichnung.
Ob wegen irgendeiner Verordnung die Zusammensetzung geändert wurde, habe ich nicht herausbekommen.
Wahrscheinlich ja. Warum Wentronic neuerdings das renomierte Teslanol T6
Oszillin nur noch unter der Bezeichnung "Kontaktspray" verteibt, bleibt
deren Geheimnis. Im Sicherheitsdatenblatt von 2020 und 2022 erscheint
unter der alten T6 Oszillinnummer 26025/26026 jedenfalls die neue
Bezeichnung.
Ob wegen irgendeiner Verordnung die Zusammensetzung geändert wurde, habe
ich nicht herausbekommen.
Wie man im Video sieht, funktioniert der Taster jetzt auch sauber und die Triggerschwelle lässt sich im Normaltriggerbetrieb auch schön verstellen. Bei einem weiteren Umschalten der Triggerflanke setzt der Trigger dann aber wieder aus. (ca. Hälfte des Videos) Nach dem Umschalten auf Automatiktrigger fängt der Trigger dann auch wieder.
Habe gerade mal ausprobiert, auf den Komponententester umzuschalten, danach ist das Bild total verschwommen. Im Storagemodus ist es aber weiterhin normal. Nach längerem Ausschalten war es dann wieder ok.
Ich veruche gerade durch den Schaltplan durchzusteigen. Was ich komisch finde ist, dass die Abbruchstellen nicht gleich bezeichnet zu sein scheinen (ich kenne es aus Elektroplänen so): EY1 und EY2 kommen von der Teilerschaltung (Seite 37) und gehen auf den Y-Zwiswchenverstärker (oben links auf Seite 38) auf dem XY-Board. Dort heißen sie dann EY11 und EY12 für den ersten und EY21 und EY22 für den zweiten Kanal.
SPY11 und SPY12 gehen dann auf das Digiboard (Seite 46). Wobei sie dort SPY1 und SP1\ heißen. Das gleiche gilt für SPY21 und 22 auf dem XY-Board und SPY2 und SPY. Y1OUT und Y2OUT auf dem Digiboard sind dann vermutlich Y-OUT1 und Y-OUT2 auf dem Endverstärker auf dem XY-Board (Seite 39). YF1 und YF2 vom Y-Zwischenverstärker sind dann auch YF1 und YF2 am Y-Endverstärker.
Unten links auf Seite 38 ist der Triggerverstärker. SY1 und SY2 gehen auf SY und SY2 auf die Triggerschaltung auf Seite 61. Oben rechts auf Seite 38 ist der Komponententester.
Keiner eine Idee? Lötstellen habe ich mir soweit möglich angesehen und sehen alle i. O. aus. Pauschal irgendwelche ICs aus den Fassungen zu ziehen und wieder einsetzten würde ich gern vermeiden, da hierdurch vermutlich noch mehr Kontaktprobleme entstehen. Offensichtlich Lose ist keines. Deshalb meine Fragen zum Schaltplan.