TPS2828 als Logik Treiber

Gast #7165193
Lesenswert?

Und was bitte möchtest du treiben? Vllt reicht ja auch ein 74AC(T)00.
Ein Gatter als Inverter, die restlichen drei parallel dahinter.
Durch den Inverter werden die Laufzeitdifferenzen LH/HL kompensiert.
Gast #7165238
Lesenswert?

> Ich möchte damit eine 50Ohm last treiben.
Warum, wofür und über welche Entfernung? Wenn das in 5 cm Entfernung 
sitzt, funktioniert es. Bei längeren Leitungen wäre vorne noch eine 
Serienterminierung angesagt. Dann hast du höchstens noch den halben 
Signalpegel an der Last.
Gast #7166276
Lesenswert?

H. H. schrieb:
> 8-Bit Bustreiber in HC/HCT, alle 8 Kanäle parallel schalten.

Schau mal in die meisten Datenblätte rein. Da steht ein Maximalstrom 
durch VCC, der so um die 70mA liegt. Damit kriegt man keine 50Ohm last 
bei 5V getrieben. Das ist also ein blöder Vorschlag.
Gast #7166293
Lesenswert?

Jens S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> 8-Bit Bustreiber in HC/HCT, alle 8 Kanäle parallel schalten.
>
> Schau mal in die meisten Datenblätte rein. Da steht ein Maximalstrom
> durch VCC, der so um die 70mA liegt. Damit kriegt man keine 50Ohm last
> bei 5V getrieben. Das ist also ein blöder Vorschlag.

Mit Serienterminierung am Treiber sind es weniger als 70mA.
Gast #7166473
Lesenswert?

Das ist doch Blödsinn, den du da Schreibstil. Wenn du 5V TTL in 50Ohm 
treiben willst sind das 100mA. Wo sollen die fließen wenn nicht durch 
Vcc? Selbst mit kleiner serienterminierung wird das am Rande betrieben.
Gast #7166658
Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Jens S. schrieb:
>> Das ist doch Blödsinn,
>
> Nur weil du es nicht verstehst? 50+50=100

Und keiner weiß, welchen Pegel der TO auf der Empfangsseite haben 
will/muss. Will er die Leitung aus U0 = 10V treiben, damit er am 
50-Ohm-Empfänger trotzdem TTL-Pegel ankommen - was allerdings mehr als 
exotisch wäre ... ?

Oder braucht er nur ein paar 100mV, sodass man sendeseitig ein 
Dämpfungsglied rein schalten kann - was auch die Reflexionsdämpfung 
verbessern könnte ... ?

Man könnte aber auch z.B. bei einem hp-Zähler in's Schaltbild schauen, 
wie die Altvorderen einen 10-MHz-Synchroneingang realisiert hatten.

Vermutlich ist das Projekt aber viel zu geheim, als dass man das hier 
posten kann/darf. Und drum geht mir die Frage auch so was am A* vorbei 
...
Gast #7166700
Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Jester schrieb:
>> TTL-Pegel
>
> Solltest du dir mal ansehen, was das bedeutet.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Transistor-Transistor-Logik#Standard-TTL

Genau zu dem Thema hatte ich mal eine umfassende Abhandlung angefertigt. 
Das war aber schon in den 70ern des letzten Jahrhunderts ...

Aber denkst du wirklich, es macht Sinn, in diesem Doofeles-Rahmen, eine 
tiefgründige Diskussion zu starten - um Störabstand, Leitungstheorie et 
al?
Gast #7166753
Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Jester schrieb:
>> Aber denkst du wirklich, es macht Sinn, in diesem Doofeles-Rahmen, eine
>> tiefgründige Diskussion zu starten
>
> Mit dem Hofnarren?

Nomen atque omen quantivis iam est preti - heute oft präpotent zitiert 
als "nomen est omen"

Aber da könntest Du Recht haben: Eine Stück Selbstkritik hat noch keinem 
geschadet - gelle?
#7166917
Lesenswert?

Hanno F. schrieb:
> Ich möchte 10MHz TTL treiben mit hoher Flankensteilheit. Ist es
> sinnvoll
> da mosfet Treiber für zu nehmen, da diese ja darauf ausgelegt sind
> steile Flanken zu erzeugen? Wie verhalten sich solche Bausteine
> bezüglich jitter?

Kannste machen, wenn die angegebenen Flankenzeiten Dir ausreichen 
(musste die entsprechenden Diagramme im Datenblatt anschauen, die die 
Flankenzeiten in Abhängigkeit der Lastkapazität angeben, denn die 
tabellarischen Werte geben meist bei Mosfet-Treibern nur einen Wert für 
eine bestimmte und recht hohe Kapazität an, was hier eher nicht 
interessiert). Und natürlich drauf achten, daß die Zeiten für LH und HL 
möglichst gleich sind (falls es drauf ankommt), und dran denken, daß die 
Treiber gern eine recht hohe Propagation-Delay haben können (etliche 
10ns) ...
Und was das Jittern betrifft: wenn die Quelle bereits steile Flanken 
liefert, dann sollte das Jittern der Treiber keine Rolle spielen, 
sondern nur bei flachen Flanken (wo der Pegel rel. lange im 
"Umschaltpunkt" verbleibt, der z.B. durch Rauschen immer zart variieren 
könnte).
Und ja, wie die Vorredner schon schrieben, bei 3m Kabel und 10MHz sollte 
man sich schon um Anpassung einen Kopf machen, sonst werden die schönen 
steilen Flanken sehr schnell zu Wischiwaschi-Flanken ...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren